Trotz Superkniefall: Habecks islamischer Katar-Gasdeal geplatzt

Trotz Superkniefall: Habecks islamischer Katar-Gasdeal geplatzt


Was war unser Kinderbuchautor stolz, als er - nach einer demutvollen Verbeugung vor dem islamischen Herrscher in Katar – die Botschaft im März verkündete, das Land am Persischen Golf sei bereit, kurzfristig mehr Gas nach Deutschland zu liefern

 Trotz Superkniefall: Habecks islamischer Katar-Gasdeal geplatzt

Von Bettina Sauer

Die damals schon dreiste Lüge des Herrn Habeck erweist sich nun endgültig als grüne Totgeburt.

Das Bild zierte jede Jubelmeldung der links-grünen Neigungspresse: Robert Habeck, wie er mit einer tiefen, tiefen Verbeugung bei Katars Energieminister Saad Scharida al-Kaabi um Gas bettelt. „Man muss jetzt mit Partnern, die ihre Eigenheiten haben, sprechen“, so die Aussage des grünen Kinderbuchautors im März, bevor er sich auf den Weg machte um dem islamischen Herrscher im Menschenschinderland Katar seine Aufwartung zu machen. Stolz wie Bolle verkündete Habeck nach seiner Rückkehr aus dem Allah-Land: „Großartigerweise“ sei eine Energiepartnerschaft fest vereinbart worden. Mehr noch: Katar sei sogar langfristig offen für erneuerbare Energien und mehr Klimaschutz.

Nun -fünf Monate später -stellt sich endgültig heraus: Habecks widerliche Show war umsonst. Sein Geschwätz in der Nähe einer dreisten Lüge. Während Deutschland in eine hausgemachte Energiekrise ungeahnten Ausmaßes hineinrutscht, das Land durch hirnlose, ideologiegesteuerte Sanktione mit Vollkaracho wirtschaftlich von einem links-grünen Regime an die Wand gefahren wird ist nun klar: Habecks Gas-Deal mit Katar geplatzt ist.

Unser grüner Märchenonkel gestand am Wochenende gegenüber der Bild-Zeitung ein:„Die Kataris haben sich entschieden, kein gutes Angebot zu machen.“ Die Unternehmen, mit denen er damals vor Ort gewesen sei, hätten sich im Moment woanders Gas besorgt, so Habeck.

Bereits zu Habecks billigem Gebuckle im März war klar: Katar wird das fehlende russische Gas nicht ersetzten können. Katar, weltgrößten Exporteure von Flüssigerdgas (LNG), kann nur zehn bis 15 Prozent seiner bestehenden Lieferverträge auf andere Ziele umleiten, erklärte Energieminister Saad al-Kaabi bereits damals. Der Wüstenfürst auf einer Erdgas-Konferenz in Doha wörtlich: Es sei „fast unmöglich“, die russischen Erdgas-Lieferungen nach Europa zu ersetzen. „Russland (liefert), ich glaube, 30 bis 40 Prozent der Lieferungen nach Europa. Es gibt kein einzelnes Land, das diese Art von Volumen ersetzen kann, es gibt nicht die Kapazität, dies mit LNG zu erreichen“. Und weiter: „Die meisten Flüssigerdgase sind an langfristige Verträge und sehr klare Bestimmungsorte gebunden. Es ist also fast unmöglich, diese Summe an Volumen so schnell zu ersetzen.“

Habeck versichert dem deutschen Michel, dass trotz des geplatzten Deals genug Energie aus anderen Ländern kommen wird. Woher verrät er indes nicht. Der grüne Deutschlandvernichter kann aber fest auf die Blödheit seiner grünen Gefolgschaft rechnen, die ihm glauben, dass man mit weniger duschen und mehr frieren irgendwie und dem massenhaften Aufstellen von Windrädern und Brenngläsern schon über die Runden kommt.  (SB)

 

Zuerst erschienen bei jouwatch/Newswatch


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 08 August 2022

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