»Es ist ein offenes Geheimnis in Moskau«: War Angela Merkel KGB-Agentin?

»Es ist ein offenes Geheimnis in Moskau«: War Angela Merkel KGB-Agentin?


Während in Deutschland immer mehr Firmen wegen explodierender Energiekosten Insolvenz anmelden und das ifo-Institut für 2023 eine Rezession vorhersagt, fragen sich immer mehr: Wie konnte es dazu kommen? Warum schlug Angela Merkel Donald Trumps Warnungen vor Energieabhängigkeit von Russland in den Wind? Und was verband sie genau mit Wladimir Putin?

 »Es ist ein offenes Geheimnis in Moskau«: War Angela Merkel KGB-Agentin?

Seit langem halten sich im Internet Gerüchte, wonach Angela Merkel in Wahrheit Stasi-Informantin unter dem Decknamen »IM Erika« gewesen sei. Stasi-Historiker Hubertus Knabe hat die Datenlage analysiert und festgestellt, dass es »keinerlei Belege« für die Behauptung gebe, »Bundeskanzlerin Angela Merkel hätte unter dem Decknamen ‚Erika‘ für den Staatssicherheitsdienst gearbeitet«.

In dem Buch »Das erste Leben der Angela M.« des Historikers Ralf Georg Reuth und des Journalisten Günther Lachmann geben die Zeitzeugen Gunter Walther und Hans-Jörg Osten zu Protokoll, Angela Merkel sei in ihrer Studienzeit Anfang der 1980er »Beauftragte für Agitation und Propaganda« der Freien deutschen Jugend FdJ gewesen. Merkel selbst bestritt diese Behauptung 1991 in einem Interview mit der FAZ. Sie sei »Kulturbeauftragte« gewesen und habe lediglich »Theaterkarten besorgt, Buchlesungen organisiert«.

Doch ein erfahrener Beobachter, der lange in Moskau gearbeitet hat, sagte nun gegenüber der Freien Welt, in russischen Geheimdienstkreisen sei es ein »offenes Geheimnis«, dass Merkel für den KGB tätig war. »Ranghohe russische Beamte haben deutschen Beamten gegenüber geprahlt, dass Merkel eine KGB-Frau sei«, so der Beobachter, der anonym bleiben will. in angetrunkenem Zustand hätten ihm gegenüber russische Beamte das Gleiche behauptet.

Angela Merkels Vater, der evangelische Pfarrer Horst Kasner (Spitzname »Der Rote Kasner«), gehörte der KGB-Frontorganisation »Christliche Friedenskonferenz« an, wie Hinrich Rohbom in »Merkels Maske« schreibt. Mitglieder des »KGB-Arms« der Stasi wie Klaus Gysi, Vater von Gregor Gysi, und Clemens de Maizière, Vater des CDU-Ministers Lothar de Maizière, gingen bei Kasners ein und aus.

Angela Merkel trat nie bei der DDR-Opposition in Erscheinung, bis sie sich 1989 plötzlich entschied, dem »Demokratischen Aufbruch« beizutreten, der vom Stasi-Agenten Wolfgang Schnur gegründet wurde, ebenfalls ein Freund ihres Vaters. »Mitarbeiter der geheimen KGB-Einheit Gruppe Luch räumten später ein, maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der neuen DDR-Parteien genommen zu haben – mit dem Ziel, den Prozess Richtung Einheit zu verlangsamen«, schrieb Richard Herzinger 2013 in der »Welt«.  

1990 wurde Lothar de Maizière der letzte Ministerpräsident der DDR. »Der Sohn des einstigen Kasner-Mitstreiters Clemens de Maizière sah sich von einem regelrechten Netzwerk von Beratern umgeben, die sich an Moskau orientierten. Lothar de Maizière berief Angela Merkel dann zur stellvertretenden Regierungssprecherin«, so Herzinger (siehe Foto).

Lothar de Maizière empfahl Helmut Kohl, das eher unscheinbare Mauerblümchen Angela Merkel unter die Fittiche zu nehmen. 1992 wurde de Maizière als Stasi-IM »Czerny« enttarnt und musste alle politischen Ämter aufgeben. Angela Merkel wurde also de facto von einem Stasi-Agenten in die Kohl-Regierung eingeschleust.

Laut einem Bonner Restaurant-Besitzer waren Gregor Gysi und Angela Merkel bei ihm oft zu Gast, so der Beobachter, »und haben immer Russisch gesprochen, so dass sie niemand verstand.« Zu dieser Zeit, Anfang der 90er, war Angela Merkel Ministerin im Kabinett Kohl und Gysi Vorsitzender der SED-Nachfolgepartei PDS – ein ungewöhnlicher Gesprächspartner für eine Politikerin der CDU also, die zu dieser Zeit ex-SED-Politiker noch als »Wendehälse« und »Rote Socken« bezeichnete.

Als Bundeskanzlerin traf sich Angela Merkel öfter mit Wladimir Putin als mit jedem anderen Regierungschef. Merkel sprach Russisch und Putin Deutsch, der 1985-1990 für den KGB in Dresden stationiert war.

Merkel habe gewusst, dass Putin »Europa zerstören will«, räumte sie im Juni bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt, seitdem sie das Kanzleramt verlassen hat, ein. Trotzdem habe sie in ihrer Russland-Energiepolitik nichts falsch gemacht, so Merkel: »Ich sehe nicht, dass ich da jetzt sagen müsste: Das war falsch, und werde deshalb auch mich nicht entschuldigen.«


Dieser Artikel wurde zuerst hier veröffentlicht.

Autor: Freie Welt
Bild Quelle: Kremlin.ru, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons


Mittwoch, 14 September 2022

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