Anzeige bei der Polizei gegen deutsche Stiftungen in Israel

Anzeige bei der Polizei gegen deutsche Stiftungen in Israel


Anzeigen gegen vier in Israel registrierte deutsche Stiftungen aufgrund des Berichts Im Tirtzu wegen angeblicher illegaler Aktivitäten.

Anzeige bei der Polizei gegen deutsche Stiftungen in Israel

Nach einem Bericht von Im Tirtzu wurde bei der Polizei Anzeige gegen vier in Israel tätige deutsche Stiftungen erstattet.

Merav Hajaj vom Forum „Choosing Life“ hat am vergangenen Donnerstag Klage gegen vier in Israel registrierte deutsche Stiftungen wegen illegalen Verhaltens eingereicht.

Die Beschwerde wurde inspiriert und informiert durch die im Buch "A State for Sale" veröffentlichten Untersuchungen, die auf den Schlussfolgerungen eines Berichts der Forschungsabteilung der "Im Tirtzu-Bewegung" beruhen, der das Verhalten dieser Stiftungen untersuchte, die in Israel und verstoßen angeblich gegen mehrere Gesetze.

Laut Im Tirtzu wurden einige der mutmaßlichen nicht gemeldeten Spenden der Stiftungen in offiziellen Schreiben aufgeführt, die vom israelischen Registrar of Non-Profits an die Stiftungen gesendet wurden, aber bis eine Anzeige bei der Polizei eingereicht wird, gibt es keine bekannten Sanktionen oder Strafen, die dies können den Fonds auferlegt werden.

Der Untersuchung zufolge soll Deutschland direkt und über Parteigelder und andere Kanäle mindestens 150 Millionen NIS an linke Organisationen in Israel überwiesen haben. Einer der prominentesten Kanäle sind parteipolitische Fonds, die mit aktiven Parteien im Bundestag verbunden sind.

Die Untersuchung ergab, dass dies unter anderem die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Hans-Seidel-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung sind. Die in „A State for Sale“ veröffentlichte Untersuchung ergab, dass diese Stiftungen angeblich keine vierteljährlichen Berichte über Spenden von ausländischen politischen Organisationen vorlegen und damit gegen das Gemeinnützigkeitsgesetz und das Offenlegungspflichtgesetz für diejenigen verstoßen, die von einer ausländischen politischen Organisation unterstützt werden.

Darüber hinaus erwähnen sie in den Veröffentlichungen des Unternehmens nicht an prominenter Stelle, dass sie unterstützt werden und dass der größte Teil ihrer Finanzierung von ausländischen politischen Organisationen stammt – ein weiterer Gesetzesverstoß, so die Untersuchung. In einigen der eingereichten Unterlagen wurde festgestellt, dass Mitglieder des Prüfungsausschusses und des Vorstands angeblich Vergütungen erhalten haben, die gegen das Gesellschaftsgesetz verstoßen. Der Bericht kam auch zu dem Schluss, dass einige der Stipendiatenorganisationen keine finanziellen und/oder mündlichen Berichte vorgelegt haben, wie es das Gemeinnützigkeitsgesetz vorschreibt.

 

Merav Hajaj vom Choosing Life Forum sagte: „Es ist nicht möglich, dass deutsche Stiftungen, die von der deutschen Regierung finanziert werden, eingreifen und die israelische Souveränität untergraben. Wir fordern, dass die deutsche Regierung sich nicht in die israelische Politik einmischt und dass Antisemitismus auf ihrem Territorium angegangen wird anstatt den palästinensischen Antisemitismus zu schüren."

Matan Peleg, Geschäftsführer der Bewegung Im Tirtzu, fügte hinzu: „Dass sich politische Stiftungen deutscher Parteien in die israelische Politik einmischen, muss jeden stören, der Demokratie anstrebt. Israel ist kein käufliches Land. Es ist ein unabhängiges, souveränes und demokratisches Land Staat. Die Deutschen müssen sofort aufhören, sich in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen.“


Autor: Redaktion
Bild Quelle: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de


Mittwoch, 14 September 2022

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