Tötungsdelikte in Deutschland: Welchen Anteil haben Migranten?

Tötungsdelikte in Deutschland: Welchen Anteil haben Migranten?


Welche Verbrechen versetzen Menschen am ehesten in Angst und Schrecken? Ohne Zweifel – das sind Mord und Totschlag. Über die Frage, ob Ausländer als Täter hierzulande weit überproportional an Morden und anderen Verbrechen gegen das Leben beteiligt sind, erhitzen sich leicht die Gemüter. Nun gibt es dazu neue aufschlussreiche Zahlen - für 2020 und 2021.

Tötungsdelikte in Deutschland: Welchen Anteil haben Migranten?

Von Manfred W. Black

Berlin: Sehr viele Ausländer an Tötungsdelikten beteiligt

Im Stadtstaat Berlin hat es – Zahlen des Bundeskriminalamtes zufolge – allein im Jahr 2020 offiziell erfasste 125 Tötungsdelikte gegeben. Wobei die Dunkelziffer hoch ist. Denn Mord und Totschlag werden in einer Vielzahl von Fällen gar nicht als Tötungsdelikte erkannt.

67 der gefassten Mörder und Totschläger waren 2020 in Berlin deutsche Staatsbürger, 58 zählten zu den nicht-deutschen Tätern. Ausländer sind also weit überproportional an diesen Verbrechen beteiligt gewesen. Denn offiziell waren 2020 laut Berliner Stadtentwicklungsbehörde 15,5 Prozent der Menschen in der Hauptstadt Ausländer.

Pass-Deutsche und Ausländer

Wobei der Begriff „Ausländer“ schwammig definiert ist: Unter diese Kategorie fallen nicht die vielen „Pass-Deutsche“, die zwar eingebürgert wurden, aber migrantische Wurzeln haben; hierzu gibt es leider keine genauen Zahlen.

Selbst in berüchtigten Clan-Familien Berlins, in denen schwere Kriminalität weit verbreitet ist, sind offenbar durchweg etwa 80 Prozent der Familienmitglieder eingebürgert worden. Vielfach besitzen diese Clan-Zugehörigen eine doppelte Staatsbürgerschaft.

Diese Familienmitglieder gelten juristisch als Deutsche, ihre ethnische Präferenz gilt aber in den allermeisten Fällen Arabern, Afrikanern, Kurden oder Türken. Nicht selten sind die ethnischen Hintergründe – zumindest den deutschen Behörden – nicht transparent.

Kriminelle in Hamburg: Die Hälfte sind Ausländer  

Neuere Statistiken sind jetzt für den Stadtstaat Hamburg veröffentlicht worden. Laut „Polizeilicher Kriminalstatistik“ (PSK) für die Hansestadt wurden im Jahr 2021 insgesamt 121 Tatverdächtige ermittelt, die schwere Straftaten „gegen das Leben“ begangen hatten – die sich also des Mords oder des Totschlags schuldig gemacht haben.

Von den dringend Verdächtigen waren 59 Nicht-Deutsche (48,8 Prozent) und 62 Deutsche. Auch in Hamburg sind dabei die Bürger nicht statistisch erfasst worden, die zwar als Eingebürgerte registriert wurden, aber Migranten sind.

Im Jahr 2021 betrug der Ausländeranteil in Hamburg – laut Statista – 17,2 Prozent. Diese Quote belief sich in Deutschland insgesamt auf 13,1 Prozent. Dass diese Zahlen die Realitäten bei weitem nicht abbilden, ist auch hier klar.

Denn in allen deutschen Bundesländern gilt: Viele der heutigen deutschen Staatsbürger sind zwar eingebürgert, haben aber migrantischen Hintergrund.

Ausländische Schwer-Kriminalität viermal so hoch

Bezüglich der offiziellen „Tatverdächtigen-Belastungszahlen“ – hier wird die Zahl der Tatverdächtigen auf 100.000 Einwohner einer bestimmten Bevölkerungsgruppe berechnet – gibt es interessante Fakten für Hamburg: „Vier von 100.000 Deutschen und 20 von 100.000 Nicht-Deutschen standen 2021 unter Verdacht, Straftaten gegen das Leben begangen zu haben“ (Hamburger Morgenpost).

Diese Schwer-Kriminalität ist also unter Ausländern fünfmal so hoch wie unter Deutschen (die vielen „Pass-Deutschen“ wiederum nicht mit berechnet).

Das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) veröffentlichte Statistiken, nach denen 2019 etwa 21,2 Millionen Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund hatten, das entspricht 26 Prozent der Bevölkerung in deutschen Privathaushalten. Mehr als die Hälfte davon sind laut BAMF inzwischen offiziell deutsche Staatsangehörige (52,4 Prozent).

Linke suchen nach Entschuldigungen

Linke Kriminologen und Journalisten versuchen oft, die Zahlen in ihrem Sinne politisch einseitig zu interpretieren. Es geht der Linken darum, die unter ausländischen Menschen weit überproportional verbreitete Kriminalität zu entschuldigen oder zu verharmlosen.

Der Sprecher der Hamburger Polizei, Florian Abbenseth, hat erst vor wenigen Wochen in der Hamburger Morgenpost sogar um Verständnis für schwer kriminelle Ausländer geworben: „Allein wenn wir daran denken, wo sie häufig intergebracht sind – sie wohnen ja nicht in den guten Gegenden, sondern da, wo es sich ballt, wo leichter an Drogen heranzukommen ist und eine größere Verwahrlosung in den Stadtteilen herrscht.“

Da sei „die Kriminalitätsquote insgesamt natürlich höher“. Dass hier sogar links positionierte Staatsrepräsentanten versuchen, selbst Mord und Totschlag zumindest teilweise mit vermeintlich zu beengten Wohnverhältnissen zu entschuldigen suchen, scheint grotesk.

Für Deutsche Kriminelle fehlt das Verständnis

Das sind absurde Thesen, die im links-grünen Senat der Hansestadt vertreten werden, die mit den gesellschaftlichen Realitäten kaum oder gar nichts zu tun haben. Deutschen Bürgern, die nur durchschnittlich oder unterdurchschnittlich verdienen, brächte man kaum Verständnis entgegen, wenn sie überdurchschnittlich schwer kriminell würden.

Auch die Journaille, die bundesweit mindestens zu zwei Dritteln von links-grünen Redakteuren und Autoren dominiert wird, sucht immer wieder krampfhaft nach Entschuldigungsgründen, wenn davon die Rede ist, dass Ausländer sehr stark – und viel mehr als deutsche Bürger – an schweren Verbrechen gegen das Leben beteiligt sind.

Diese ideologisch begründeten Versuche, Statistiken zur schweren Gewaltkriminalität falsch zu interpretieren, ändern freilich nichts an den harten Fakten. Und die sind beunruhigend.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: User:Mattes, Public domain, via Wikimedia Commons


Freitag, 16 September 2022

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