ARD entschuldigt sich verspätet und halbherzig für Afrika-Fake-News

ARD entschuldigt sich verspätet und halbherzig für Afrika-Fake-News


Erst mit mehreren Tagen Verzögerung hat sich die ARD-Tagesschau – mit eher halbherzigen Worten - dazu durchgerungen, sich dafür zu entschuldigen, dass die Nachrichtenredaktion auf ihrer offiziellen Webseite eine – geradezu irre klingende – „Ente“ veröffentlicht hatte.

ARD entschuldigt sich verspätet und halbherzig für Afrika-Fake-News

Von Manfred W.. Black

Es ging um einen angeblich durch einen Schwarzen neu erfundenen Fernsehapparat in Simbabwe, der vermeintlich keine Energie verbrauche, aber kostenlos Energie für andere Verbraucher generiere (PI-NEWS berichtete).

Mit keinem Wort erwähnt die Tagesschau in ihrem Entschuldigungs-Text, dass diese krasse Falschnachricht anschließend auch noch von der Deutschen Welle, dem offiziösen Auslandsrundfunk der Bundesrepublik, weltweit verbreitet wurde. Mit geradezu enthusiastischen, offiziellen Kommentaren.

ARD-Frau: „Ein ganz großer Wurf“

In ihrer Entschuldigung geht die Tagesschau ebenfalls nicht darauf ein, dass die verantwortliche ARD-Korrespondentin – Jana Genth in Johannesburg – sich in einem Kommentar auf Twitter vor Begeisterung über den schwarzen „Erfinder“ kaum hatte halten können.

Genth schrieb: „Die Erfindung könnte Schule machen, aber für Innovationen aus dem südlichen Afrika gibt es wenig Aufmerksamkeit.“ Chikumbutsos „Ideen könnten ein ganz großer Wurf sein“.

Bedauerlicherweise, hatte die ARD-Reporterin fabuliert, werde Chikumbutso „in weiten Teilen Europas nicht einmal zugehört“. Zumindest indirekt gab Jana Genth zum besten, der angeblich allgegenwärtige weiße Rassismus ignoriere leider positive Nachrichten über Schwarze.

Ein Wunder-Fernseher

Die Bild-Zeitung hat zuerst mit kaum verhohlener Schadenfreude Einzelheiten über das Märchen bei der ARD berichtet. Die Tagesschau habe geschrieben, das tolle bahnbrechende TV-Gerät aus dem afrikanischen Simbabwe sei geeignet, mit Funkwellen betrieben zu werden; der Fernseher brauche kein Stromkabel mehr.

Bei der ARD waren tatsächlich hanebüchene Worte zu lesen: „Selbst wenn der Fernseher aus ist, können durch ihn andere Dinge mit Strom versorgt werden.“ Dann verwandele sich der Fernseher in ein „Mikroschallgerät, das Energie generiert“.

Mit links an der Nase herum geführt

Nun ist es also quasi amtlich: Maxwell Chikumbutso – der simbabwische Schwarze, der sich schon früher als vermeintlich-genialer Erfinder ausgegeben hatte – hat die weiße ARD-Korrespondentin in Johannesburg und dann ebenfalls die ARD-Zentrale „mit links“ an der Nase herumführen können.

Die öffentlich-rechtliche Reporterin hat die Lügengeschichte, ohne auch nur eine Sekunde lang stutzig zu werden, ungeprüft an die Tagesschau-Redaktion in Hamburg geschickt, die wiederum diese Fake News – erneut ohne Überprüfung – flugs der Öffentlichkeit präsentierte.

Deutsche Welle saugt sich „Rassismus“ aus den Fingern  

Was den Skandal noch schlimmer macht: Die Deutsche Welle (DW), die nicht durch die Rundfunkgebühren, sondern über Steuern finanziert wird, hat den ARD-Beitrag in einer ihrer Sendungen nicht nur kritiklos übernommen, sondern auch noch zusätzlich grenzenlos begeistert kommentiert. Das spricht Bände.

Die DW moderierte die seltsame Sensationsmeldung mit den Worten an: „Das ist eine tolle Idee, die auch schon umgesetzt wird.“

Aber durchgesetzt habe sich, so die DW, die erstaunliche Erfindung leider noch nicht. Der Sender beklagte sich bitterlich: „Das habe, klagt der Erfinder, auch mit einer großen Portion Rassismus zu tun.“

Mit „Rassismus“-Vorwürfen sind die linken Sender ARD, ZDF und DW immer schnell bei der Hand.

Weil es ein Schwarzer ist?

Warum haben ARD-Journalistinnen wie Jana Genth sowie Redakteure der ARD und der DW dieses überaus skurrile Ammenmärchen im wahrsten Sinne des Wortes „geglaubt“? Weil der afrikanische Erzähler ein Schwarzer ist?

Warum haben nicht wenigstens die Nachrichten-Schlussredaktionen von ARD und DW die geradezu geistesgestört klingenden Erzählungen Maxwell Chikumbutsos über seinen Wunder-Apparat nicht als das entlarvt, was sie sind: als ein sehr schlecht erfundenes, unverschämtes Märchen.

Wollte in den Redaktionsstuben niemand als angeblicher „Rassist“ verdächtigt werden?

ARD: Arg verspätete Entschuldigung

Die Tagesschau-Redaktion und die DW-Journalisten haben sich jedenfalls bis auf die Knochen blamiert. Skandalös dabei auch: Tagesschau und Deutsche Welle haben ihre Falsch-Meldung inzwischen zwar gelöscht. Aber die – eher unwillig klingende – jetzige Entschuldigung der ARD ist erst mit großer, mehrtägiger Verspätung gekommen.

Auch das ist kein Ruhmesblatt, gelinde gesagt, und macht den Medienskandal noch größer.


Autor: Redaktion
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Mittwoch, 21 September 2022

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