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Medien und Nordstream: War da was?

Medien und Nordstream: War da was?


Es dauerte keine 48 Stunden, bis die sogenannte Sabotage der beiden Nordstream-Pipelines spurlos aus den offiziellen Medien verschwunden war. Offensichtlich wirft der Vorfall zu viele unbequeme Fragen auf.

Medien und Nordstream: War da was?

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren, wahrscheinlich hatten die meisten von Ihnen es noch nie mit der Mafia zu tun. Aber egal ob aus eigener praktischer Anschauung oder auch nur vom Hörensagen - Sie wissen vielleicht um den Modus Operandi dieser ruchlosen und

 

höchst ertragreichen kriminellen Vereinigung.

 

Es ist indes nicht allein die Brutalität der angedrohten Strafen, sondern vor allem die Anonymität, aus der sie ihre Einschüchterungsversuche vorbringt, was die Mafia so erfolgreich macht.

 

Die tote Ratte auf dem Auto, der vergiftete Hund oder die erwürgte Katze vor der Terrassentür - manchmal auch nur die vor dem Haus entleerte Mülltonne, das Stück Exkrement

 

im Briefkasten - sie alle verraten nichts über Ihren Absender und gerade deshalb beeindrucken sie deren Adressaten um so mehr. Sie sollen sich vor allem und jedem fürchten. Sie sollen Angst haben, sie sollen Fehler machen, sie sollen sich immer wieder über die Schulter schauen. Aber vor allem sollen sie sich fragen, was sie falsch gemacht haben.

 

In einem Wort: Sie sollen die letzten Tage ihres Lebens in qualvoller Sorge verbringen, bis sie - in den unsterblichen Worten des Corleone-Clans - "mit den

 

Fischen schlafen".

 

Mit eben diesen Meereslebewesen schläft nun auch das Projekt Nodstream und mit ihm die Aussicht auf eine zuverlässige und preiswerte Energieversorgung in Europa, seit am Dienstagabend öffentlich bekannt wurde, dass die Leitungen, die die halbe EU mit Erdgas versorgen könnten, leckgeschlagen abgesoffen sind - unrettbar und auf Jahre. Und pünktlich zu Beginn der Heizperiode.

 

Seitdem stellt sich die Frage nach dem Täter. Nicht nur bei uns in Germany, auch in den USA und anderen nominell westlichen Ländern grübelt man: who dunnit?

 

Natürlich dauerte es nicht lange, bis erste diesbezügliche Spekulationen angestellt wurden. Vom Manöver eines US-Flottenverbandes in der Nähe der "Unglücks"-Stelle war die Rede. Sein Zweck: die Übung von Unterwasserkriegsführung. Gemessen an ihrem vermutlichen Resultat verlief die

 

Übung recht erfolgreich: 177 Millionen Kubikmeter Erdgas vernichtet (genug für zwei Monate des deutschen Bedarfs) sowie jegliche Chance auf einen halbwegs warmen und bezahlbaren Winter für Millionen von EU-Insassen.

 

Nach einer anderen Lesart des Geschehens wären es nicht die USA, sondern die Kreml-Russen, die für das endgültige Nordstream-Aus verantwortlich sind. Aber welchen Sinn hätte es, mit Nordstream ausgerechnet das wichtigste Druckmittel zu

 

zerstören, das der Kreml gegen die EU in Stellung bringen kann? Eigentlich keinen. Und in Ermangelung anderer Verdächtiger - Greta Thunfisch, das Ungeheuer von Loch Ness oder ungarische Mini-U-Boote - kommt somit nur ein einziger Verantwortlicher ernsthaft in Frage: das Biden-Regime.

 

Wenn auch nur der nichtigste Grund für die Annahme bestünde, dass es Pu-Pu-Pu-Putin gewesen sei, meine Damen und Herren, dann hätten wir in den letzten drei Tagen nichts anderes vom linksalternativ

 

gleichgeschalteten Staatsfunk zu hören bekommen als eine Extraportion antirussische Hetze nonstop. Haben wir aber nicht.

 

Die Nordstream-Sabotage war schneller aus den Schlagzeilen der veröffentlichten Meinung verschwunden als Sie "1984" sagen können. Weil dieses Ereignis zu viele unbequeme Fragen aufwirft und die hierzulande politisch Verantwortlichen genau so blöd aussehen lässt, wie sie sind.

 

Und weil auch im Ausland nur

 

eine winzige Minderheit sich und anderen einreden wollte, dass die Sabotage der Nordstream-Pipelines nicht auf Initiative des Biden-Regimes geschehen wäre, muss es den linksalternativ gleichgeschalteten Staatsmedien bald aussichtslos erschienen sein, etwas anderes zu behaupten: Die Strategie, Pu-Pu-Pu-Putin für etwas verantwortlich zu machen, das er wahrscheinlich nicht in Auftrag gegeben hat, hat den ersten Kontakt mit der Wirklichkeit nicht überlebt. Sogar die Lügenpresse legte den Rückwärtsgang ein.

 

 

Was hätte der Kreml davon, mit Nordstream seine größte Einnahmequelle und sein wichtigstes Druckmittel zu zerstören? Selbst eine False-flag-Operation - in der Hoffnung, man würde den Anschlag den USA in die Schuhe schieben - setzt ein Ausmaß an Risikobereitschaft und Kalkül voraus, das für das russische Militär und seine politische Führung derzeit untypisch erscheint.

 

Wem also nützt es, Nordstream leckzuschlagen? Die

 

Energieversorgung der EU durch Russland war Washington (genau wie den deutschen Ökopathen) schon lange ein Dorn im Auge. Die USA wollten uns schon längst das verkaufen, wovon sie selbst nicht genug haben: billige fossile Energieträger.

 

Natürlich wollte Washington nur unser Bestes. Aber nicht nur unser Geld - die US-Aussenpolitik wollte uns vor allem vor "zu viel" Abhängigkeit von Russland bewahren und uns näher an den wogenden Busen ihres Coca-

 

Cola-Imperiuns schmiegen, auch wenn wir dabei draufgehen.

 

Ganz reizend gemeint, aber letztlich genau die Sorte von Angeboten, die man nicht ablehnen darf. "Nette Pipeline haben Sie da - wäre schade, wenn ihr etwas zustösst". Wurde Scholztens in diesem Tenor eingeschenkt, bevor er zusammengeklappt wie ein billiger Pappkoffer von seinem Antrittsbesuch in Washington zurückkehrte, im März dieses Jahres? Rhetorische Frage.

 

Diese Art von Politik scheint typisch fürs Verbrechermilieu, wenn es um Einschüchterung und Erpressung von Kollaborateuren und Konkurrenten geht. Dass derlei Mafia-Manieren sich jetzt auch im Umgang von nominell verbündeten Staaten ziemen, ist neu. Aber die letzte verbleibende Supermacht kann sich offenbar keine sonderlich moralischen Ansprüche mehr erlauben, seit sie auf ihrem Sterbebett siecht.

 

Natürliach ist die einheimische Politik ratlos angesichts des

 

Angriffs auf ihre strategischen Interessen und hofft, dass sie das Thema erfolgreich totschweigen kann, bevor sich noch weiter herumspricht, wie impotent die Berliner Hampel-Koalition angesichts der Offerte aus Washington tatsächlich ist.

 

Was möchte Krautland denn als Antwort unternehmen? Aus der Nato austreten? Keine Burger mehr essen? Seinen Erbfreund Krankreich bitten, die weiße Fahne zu hissen? Nacheinander die vier Rückwärtsgänge der italienischen Panzer ausprobieren (aber nicht deren

 

einzigen Vorwärtsgang)?

 

Die Lage ist verzweifelt, aber nicht ernst, wenn es um die außenpolitische Handlungsfähigkeit der vorläufig letzten deutschen Bananenrepublik geht. Und das ist vollumfänglich selbstverschuldet.

 

Angesichts der nunmehr erfolgreich abgeschlossenen Mutation der westlichen Schutz- und Trutzmacht zur kriminellen Vereinigung kann man sich nur wünschen, dass das politische

 

Berlin lang- bis mittelfristig nach strategischen Alternativen zum offenbar unzurechnungsfähigen, selbstzerstörerischen US-Hegemon Ausschau hält.

 

Nicht, dass die Hampel-Koalition verstehen würde, worum es sich bei strategischen Interessen überhaupt handelt. Aber immerhin nimmt der vermutlich amerikanische Angriff auf die europäische Energieversorgung von Wirtschaft und Haushalten mehr als nur billigend in Kauf, dass Menschen im nahenden Winter hierzulande zu Tode

 

kommen - durch Versorgungslücken. Oder ganz einfach, weil sie an Unterkühlung sterben.

 

Irgendwann erkennt hoffentlich jemand den Ernst der Situation, denn wer solche "Freunde" hat, braucht tatsächlich keine Feinde.


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Vuo, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Freitag, 30 September 2022

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