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Chemnitz: Sexueller Übergriff – nur ein „Einzelfall“?

Chemnitz: Sexueller Übergriff – nur ein „Einzelfall“?


Die Polizei Chemnitz hat zum Wochenende eine Pressemitteilung veröffentlicht, die inhaltlich brisanter ist, als man beim ersten Blick darauf vermutet. Es geht um einen sexuellen Übergriff, der Täter ist ein Orientale.

Chemnitz: Sexueller Übergriff – nur ein „Einzelfall“?

Von Manfred W. Black

Das dürfte so manchen deutschen Michel überraschen. Wird doch immer wieder in den Medien – zumindest indirekt – behauptet, in Ostdeutschland gebe es kaum Ausländer, wenige Flüchtlinge – und noch viel weniger ausländische Kriminelle.

Realitäten sehen anders aus

Doch die Wirklichkeit sieht auch in Sachsen anders aus. Laut Pressemitteilung (PM) der Polizeidirektion Chemnitz (Überschrift: „Ermittlungen wegen Sexualdelikt aufgenommen – Zeugenaufruf“) befand sich eine 20-jährige Frau in Chemnitz zu Fuß auf dem Heimweg.

Sie kam aus der Chemnitzer Innenstadt und ging in Richtung Zschopauer Straße. Im Bereich Moritzstraße/Zschopauer Straße ist „sie von einem Mann angesprochen worden, der ihr nachgelaufen war“ (PM der Polizei).

Dann hielt der Unbekannte das Opfer fest, „brachte sie zu Boden und nahm sexuelle Handlungen an ihr vor“. Die junge Frau rief um Hilfe, konnte sich befreien und rannte in Richtung Zentralhaltestelle. Der Angreifer war indessen in Richtung Reitbahnstraße geflüchtet.

„Arabisches Aussehen“

Etwas verharmlosend schreibt die Polizei dann weiter, „Zeugen waren auf den Vorfall aufmerksam geworden und hatten die Polizei verständigt“. Und: „Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter nicht mehr festgestellt werden.“

Der Mann wurde als etwa 25 Jahre alt sowie knapp 1,65 Meter groß beschrieben. Wörtlich heißt es in der Presseerklärung: Der Kriminelle „hat ein arabisches Aussehen mit schwarzen Haaren, die an den Seiten sehr kurz geschnitten waren“. Zur Tatzeit habe er „eine helle Jeans und ein schwarz-weißes T-Shirt“ getragen.

Klare Formulierung gewagt

Das sind klare Worte. Ein westdeutsches Polizeipräsidium hätte es wohl nicht gewagt, schon wenige Stunden nach der Tat von einem Täter mit „arabischem Aussehen“ zu sprechen.

Weiter ist erstaunlich, dass einzelne Medien – darunter sogar der links positionierte überregionale STERN – diese PM-Formulierungen fast wortgleich in Nachrichtenartikeln übernommen haben.

So ist beim STERN zu lesen: Laut Polizeidirektion Chemnitz habe der Gewalttäter „ein arabisches Aussehen mit schwarzen Haaren, die an den Seiten sehr kurz geschnitten waren“.

Verräterische STERN-Schlagzeile  

Doch die Überschrift des STERN zu diesem Nachrichtenartikel ist verräterisch. Es heißt dort: „Polizei sucht nach Vergewaltigung in Chemnitz den Täter – es ist nicht der einzige Fall dieser Art.“

Das dürfte ein verdeckter Hinweis darauf sein, dass es sich bei dem „Täter“ um einen Serientäter handelt, der die Bevölkerung immer wieder heimsucht und den die Polizei schon seit längerer Zeit fassen will.

Serientäter

Handelte es sich nicht um einen gefährlichen (Wiederholungs-)Täter, würde wahrscheinlich auch die Chemnitzer Polizei nicht so schnell öffentlichkeitswirksam nach dem Kriminellen fahnden.

Die Zeit der DDR-Medien ist längst vorbei, aber auch heute noch muss der Bürger – nicht  nur im Osten Deutschlands – zwischen den Zeilen lesen. Anderenfalls kann er sich kaum ein reales Bild von den Realitäten in der Gesellschaft machen.

Chemnitz: 11,18 Prozent Ausländeranteil

Und das sei auch noch erwähnt: Der Ausländeranteil in Chemnitz ist auch schon längst erheblich höher als die Medien es ihren Lesern oftmals weismachen wollen – er beträgt nach offiziellen Angaben bereits 11,18 Prozent.

Da sind noch nicht die Migranten eingerechnet, die längst schon die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen haben – oft sind das Neubürger mit zwei Staatsangehörigkeiten.

Syrer dominieren

Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass es unter den 135.737 Ausländern – die in Sachsen zum Beispiel 2017 offiziell erfasst waren (die heutigen Zuwanderer aus der Ukraine also nicht mitgerechnet) – immerhin 180 Nationalitäten gegeben hat.

Die größte Gruppe der in Sachsen lebenden Ausländer bildeten bereits vor fünf Jahren syrische Staatsbürger (11,7 Prozent). Dann folgten Polen (8,1 Prozent), Russen (5,7 Prozent), Afghanen (4,7 Prozent und Rumänen (4,5 Prozent).

Doch darüber berichten bundesdeutsche Medien kaum oder gar nicht. Der deutsche Michel könnte ja ins Grübeln kommen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild - Samael Kreutz from Concepción, Chile, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 07 November 2022

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