Tagesspiegel musste Falschaussagen über Beatrix von Storch korrigieren

Tagesspiegel musste Falschaussagen über Beatrix von Storch korrigieren


Weil der Verein ›Ehe-Familie-Leben‹ vor Gericht Beschwerde gegen Aussagen des Grünen-Politikers Andreas Audretsch eingereicht hatte, versuchte der Tagesspiegel, Beatrix von Storch mit in die Geschichte hineinzuziehen. Am Ende musste die Zeitung ihre Falschaussagen korrigieren.

Tagesspiegel musste Falschaussagen über Beatrix von Storch korrigieren

»Gericht bestätigt: AfD-Politikerin Beatrix von Storch pflegte Kontakte zu russischem Oligarchen« — so titelte der Berliner »Tagesspiegel«. In dem Artikel des Journalisten Robert Kiesel [korrigierte Version HIER] wurde unter anderem behauptet, Beatrix von Storch sei gegen den Vize-Chef der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag, Andreas Audretsch, gerichtlich vorgegangen. Außerdem wurde der Eindruck erweckt, dass Gericht bestätigte eventuelle Beziehungen von Beatrix von Storch nach Russland. Doch dies stimmt nicht.

Der »Tagesspiegel« musste seinen Artikel korrigieren. Er fügte unter anderem an:

»Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, von Storch selbst sei juristisch gegen Audretsch vorgegangen und pflege Kontakte nach Russland. Tatsächlich hatte der Verein ›Ehe-Familie-Leben‹ Beschwerde eingelegt. Über etwaige Russland-Verbindungen von Storchs persönlich hat das Gericht keine Aussage getroffen. Wir bitten diese Fehler zu entschuldigen.«

Trotzdem hat der »Tagesspiegel« das »Framing« belassen, um Storch in einem ungünstigen Licht dastehen zu lassen. Frei nach dem Motto: Es bleibt irgendwas hängen. 

 Ordentlicher Journalismus ist das jedenfalls nicht. Vor allem, wenn man bedenkt, über welch umfangreiches journalistisches Personal und Budget der »Tagesspiegel« verfügt. Schade, dass der »Tagesspiegel« auf das Niveau eines Propagandablattes gesunken ist.


Autor: Freie Welt
Bild Quelle: Freie Welt


Dienstag, 06 Dezember 2022

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