Clown-Welt? Nein danke!

Clown-Welt? Nein danke!


Angesichts der eskalierenden Energiekrise müsste die wichtigste politische Forderung der Gegenwart so lauten: “Grüne” Politik abschalten und sicher endlagern.

Clown-Welt? Nein danke!

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren, seit einer Woche ist Winter und bei knapp sechs Stunden Tageslicht und annähernder Windstille liegt der Anteil der “erneuerbaren” Energien (an deren Infrastruktur so gut wie nichts erneuerbar ist) bei knapp 5 % des landesweiten Strombedarfs. Mit anderen Worten: Was Wind und Sonne derzeit abwerfen, reicht nicht mal, um Bullerbü, Hauptstadt der “Bunterepublik”, zu beleuchten.

Oder um es mit noch anderen Worten zu sagen: Die drei letzten verbleibenden Atommeiler haben in der letzten Woche mehr Strom erzeugt als das Ergebnis von zwanzig Jahren “Energiewende” zusammen. Und natürlich passt es den “Grünen” nicht, dass immer noch Strom aus der Steckdose kommt.

Der politische Triumph des ökologisch-korrekten Tugendterrors scheitert indes nicht allein an der Wirklichkeit, sondern sogar an seinem eigenen, wahnhaften Anspruch: Deutschland produziert mit 1 % der Weltbevölkerung auch rund 1 % aller CO2-Emissionen. Glaubt wirklich immer noch wer, wir könnten das Weltklima regulieren, indem wir daran etwas ändern? Rhetorische Frage.

Die deutsche Stromversorgung war noch nie so teuer, so schmutzig und so prekär wie nach einem Jahr Hampel-Koalition. Auf den Stromrechnungen fürs nächste Jahr hat sich der Preis pro Kilowattstunde vielerorts verdoppelt oder verdreifacht. Aber deshalb ist die Elektrizität nicht doppelt oder dreimal so gut für Mensch und Umwelt geworden. Sondern dank des ökologisch-korrekten “Atomausstiegs” der Frau Dr Marxel (CDU) ist der deutsche CO2-Ausstoß pro Kopf inzwischen der höchste in der EU. Und von wegen “Atomkraft, nein danke”: Ohne großzügige, teure Atomstrom-Importe aus Frankreich wäre es in der “Bunterepublik” schon lange, wie in Nord-Korea – ziemlich kalt und ziemlich dunkel.

Natürlich war vielen Menschen klar, dass es so kommen musste, wenn man sich seine Energiepolitik von schwedischen Teenagern mit schwerwiegenden psychosozialen Entwicklungs- und Verhaltensstörungen diktieren lässt – sowie von höheren Töchtern aus Hamburg-Blankenese, die mehr als nur eine sozialromantische Schwäche für den Autoritarismus haben und den “Klimaschutz” als das dazu passende Selbstermächtigungsgesetz betrachten.

Man konnte es vorher wissen. Aber was nützt es den 85 %, die bei der letzten Bundestagswahl nicht die Ökopathen gewählt haben? Sie werden von der Hampel-Koalition trotzdem in Gewahrsam genommen und als Geiseln einer offensichtlich gescheiterten “Theorie” gefangen gehalten.

Wer befreit uns von dieser Regierung? Keine drei Generationen nach dem vorläufig letzten Weltkrieg reisst zum zweiten Mal eine selbsternannte Kaste von Bescheid- und Besserwissern, Klugscheißern und Tintenkackern eine ganze Zivilbevölkerung mit sich in den Abgrund ihrer menschenfeindlichen Ideologie.

Doch außerhalb der rotgrünen Selbstmordsekte spricht sich noch immer nicht schnell genug herum, dass linke Politik ein Luxus ist, den sich nur die wenigsten von uns leisten können. Der ökologisch-korrekte Selbstbedienungsladen in Behörden und Ministerien ist noch immer viel zu gut gegen die praktischen Folgen seiner “Theorie” isoliert. Und solange der dümmste anzunehmende Sozialkleptokrat jederlei Geschlechts nicht kapiert, dass “Vater Staat” ihm nichts “zurück”geben kann, das er ihm nicht vorher weggenommen hat, wird der naive Aberglauben weiterleben, wonach die eskalierende Energiekrise durch Preisdeckel, Ausgleichszahlungen und andere planwirtschaftliche Kapriolen zu kontrollieren wäre.

Die realweltliche Erfahrung mit staatlichen Preiskontrollen lehrt: Derartige Eingriffe sorgen dafür, dass künstlich verknappte, verteuerte Güter alsbald vom Markt verschwinden und nach ihrer Rückkehr erst recht im Preis explodieren.

Doch linke Politik hat nicht nur offensichtliche Produkt-Probleme, sondern auch mit ihrer Rhetorik stimmt was nicht. Das offizielle Narrativ der selbsternannten Eliten in Medien, Politik und Staat zeigt immer deutlichere Abnutzungserscheinungen und Glaubwürdigkeitsstörungen. Was insbesondere der linksalternativ gleichgeschaltete Staatsfunk zur Erklärung des Unerklärlichen und zur Rechtfertigung des Unverzeihlichen präsentiert, wird seit Wochen immer phantastischer, bewirkt dabei aber außer Kopfschütteln immer weniger öffentliche oder private Haltungsveränderung. Offensichtlich leben wir in einer Klappsmühle, in der die Irren das Sagen haben.

Vor allem der Personenkult um den Clown von Kiew nimmt inzwischen hanebüchene Züge an. Während sich mal wieder das Diktum zu bewahrheiten scheint, wonach sich die Geschichte zweimal ereignet – erst als Tragödie, dann als Melodram – sieht man im Staatsfunk, wie irgendein pummeliger Typ im grünen Trainingsanzug historische Szenen aus dem Führerbunker, ca. 1945, nachstellt und seinem Volkssturm mit ernster Mine irrwitzige Dekorationen anheftet. Bevor die nächsten 50 Milliarden Dollar auf seinem Schweizer Konto verschwinden. All das, um ein historisches Desaster in einer noch viel größeren menschgemachten Katastrophe verschwinden zu lassen – und im Namen von Freedom & Democracy.

Wir leben in Clown-Welt. Die postmoderne Umwertung aller Werte hat ihren Höhepunkt erreicht. Krieg ist Frieden, Armut ist Reichtum, Freiheit ist Unterdrückung, Wahrheit ist Desinformation. Es fragt sich, ob und wenn ja, wann die Schnarch-Michel begreifen, dass sie zum wiederholten Mal falschen Polit-Propheten auf den Leim gegangen sind. Und was sie diesmal anstellen, um die dafür fälligen Aussenstände einzutreiben.

Was wir ganz bestimmt nicht brauchen, ist nach der “Energiewende” auch noch die “Verkehrs-“ und die “Landwirtschafts-Wende”, liebe Ökopathen. Wer soll denn für Eure ganzen “Geflüchteten” arbeiten gehen, wenn Ihr alle strategisch relevanten Lebensbereiche zerstört?

Als sie noch sehr klein, sehr arm und sehr schmutzig war (inzwischen ist sie nur noch schmutzig), kreischte auch die deutsche Ökopathie: “Mach kaputt, was dich kaputt macht!”. Es ist an der Zeit, sie beim Wort zu nehmen und ihre Forderung auf sie selbst anzuwenden. Kein Fußbreit den Grünen.


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Dienstag, 06 Dezember 2022

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