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Wüste Schreianfälle im Bundestag: Jesiden applaudieren bei der AfD-Rede ]Video}

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Unfassbare Szenen haben sich gestern im Bundestag abgespielt: Als der AfD-Abgeordnete Martin Sichert den Islam als Wurzel des Völkermords an den Jesiden anspricht, bekommt er spontan Applaus von den Opfergruppen auf der Tribüne. Grüne und anderer Fraktion fordern daraufhin den Rausschmiss von Angehörigen der verfolgten Minderheit aus dem Parlament.

 Wüste Schreianfälle im Bundestag: Jesiden applaudieren bei der AfD-Rede ]Video}

Der Bundestag hat die Verbrechen der islamischen IS-Miliz an der Glaubensgruppe der verfolgten Minderheit der Jesiden im Nordirak und in Syrien als Völkermord am Donnerstag anerkannt. Während einer Debatte zum Völkermord an den Jesiden durch den Islamischen Staat verlangen jedoch zahlreiche Parlamentarier, Angehörige der verfolgten Minderheit, die sich auf der Zuschauertribüne befanden aus dem Bundestag zu werfen. Ihr Vergehen: Sie hatten einem Abgeordneten der AfD applaudiert. Beifallsbekundungen von den Tribünen des Plenarsaal des Bundestages sind nicht erlaubt. Jedoch hatten die Jesiden vorher auch für Redner anderer Parteien geklatscht.

Just als sie auch dem AfD-Abgeordneten Martin Sichert, er selbst mit einer Jesidin verheiratet ist, für seine Rede applaudierten, eskalierte die Situation. Aus den Reihen der anderen Parteien erschallten wüsten Schreianfällen und Forderungen, die Jesiden sofort aus dem Parlament zu schmeißen. Die grüne Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt hatte sichtlich Mühe, die kreischende Menge zu beruhigen. Skandalöser Weise schloss sich Göring-Eckardt den Drohungen allerdings an.

„Katrin Göring-Eckardt und den Grünen ist die Unterdrückung der Debatte über die radikal-islamischen Täter wichtiger, als der Respekt vor den Opfern des Völkermords. Ich bin fassungslos, wie schnell die Grünen ihre Fassade der Anteilnahme für die Opfer fallen ließen“, so der AfD-Politiker nach dem Eklat gegenüber der JF.

Nach der Debatte traf sich Sichert mit den durch Göring-Eckardt mit dem Rauswurf bedrohten Jesiden, die ihm seinen Dank für die Rede aussprachen. Mitglieder der anderen Fraktionen waren laut der JF nicht zu sehen gewesen.

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot YT


Freitag, 20 Januar 2023

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