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„Der Elefant der Woche“ geht an Herrn Bürgermeister

„Der Elefant der Woche“ geht an Herrn Bürgermeister


Neujahrsempfang 2023 in einem Städtchen, wie es friedlicher nicht sein konnte, zumindest bis zum Jahre 2015. Der altehrwürdige Herr Bürgermeister lud Honoratioren, Ehrenamtliche, Würdenträger und Vereinsvorstände in die Gemeindehalle. Man wolle das neue Jahr mit seinen Herausforderungen begrüßen.

„Der Elefant der Woche“ geht an Herrn Bürgermeister

Von Meinrad Müller

An runden Stehtischchen versammeln sich Grüppchen, die Damen und Herren, elegant gekleideter als in der Hauptstadt, halten sich an Sektgläsern fest. Die Tellerchen mit Salzstangen leeren sich, denn wer gerade an etwas knabbert, der kann während des Kauens nicht sprechen. Das Knabbergebäck erfüllt eine ihm bislang nicht zugedachte Aufgabe, den Esser vor (unbedachten) Äußerungen zu schützen. Mit vollem Mund spricht man ja nicht. Mit schwerem Herzen auch nicht.

Es liegt was in der Luft

Man lauschte der Ansprache des Ersten Bürgermeisters und des Zweiten, der Herr Pastor durfte auch etwas sagen. Das aber, was allen auf den Nägeln brannte, kam in keiner Rede zur Sprache. Man wollte ja nicht „rächts“ sein und hielt deshalb lieber den Mund. Die „Neubürger“, die in das alte Schulhaus einquartiert wurden, fielen irgendwie und immer wieder auf. Unangenehm. Diebstähle, Einbrüche, aber das durfte man ja nicht laut sagen. Die junge Redakteurin vom Lokalblatt spitzte schon die Ohren, ob ihr jemand Grund für eine gehässige Überschrift liefern würde. 

Illerkirchberg ist überall

Nein, Mord und Vergewaltigung gab es in diesem beschaulichen Städtchen noch nicht. Doch die Kinder, denen in der Schule das Lied von Multikulti und Diversität von linksgrünen Lehrern eingebläut wurde, fürchten sich. Sie lassen sich lieber von Mutti und Vati zu Schule fahren. Am Asylantenheim vorbeizugehen ihnen macht Angst. Alle wissen es. Keiner sagt was. Illerkirchberg war ein Einzelfall. Wie tausend andere.

An elephant in the room, ein Elefant ist im Raum

Stünde selbst ein kleiner, echter Elefant in der Gemeindehalle mitten unter den geladenen Gästen und alle täten so als gäbe es ihn nicht, dann stimmte etwas nicht mit den Gästen. Psychisch. Politisch.

Im Englischen benutzt man den Terminus „elephant in the room“, wenn das Offensichtliche, das jeder sieht, spürt und auch weiß, nicht angesprochen werden darf. Wenn z.B. die ledige 17-jährige Tochter des Hauses im achten Monat schwanger wäre und alle Gäste, die zu Kaffee und Kuchen sonntags kamen, ignorierten dies, ja dann steht gedanklich ein ganz großer Elefant im Zimmer.

Elefantenschweigen allerorten

Jeder von uns kennt diesen „Elefanten im Zimmer“-Situationen. Am Arbeitsplatz, im Verein, in der Gemeinde und im Bekanntenkreis. Alle wissen etwas und keiner sagt was. Diesen Personen oder Institutionen, die diese „Elefanten“ ignorieren, soll nun die „Auszeichnung“ „Elefant der Woche“ überreicht werden. Und weil die hier gezeigte Schnitzarbeit, kunstvoll und teuer, sicher nicht vom Bürgermeister auf seinen Schreibtisch gestellt würde, begnügen wir uns damit, ihm diese „Ehrung“ nur schriftlich zukommen zu lassen. Mit dem schwarzen Elefanten mitten im Text.

Elefantenjäger gesucht

Elefanten-im-Zimmer-Fälle, denen Sie verehrte Leser, in Ihrem Umfeld begegnen, dürfen Sie uns melden an: konservative.redaktion@gmail.com


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Dixi at pl.wikipedia, CC BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons


Sonntag, 22 Januar 2023

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