Die (bislang mindestens) 30.000 Todesopfer der deutschen Ökopathie

Die (bislang mindestens) 30.000 Todesopfer der deutschen Ökopathie


Nach Recherchen der Mainstream-Wirtschaftszeitschrift The Economist sind im vergangenen Winter rund 60.000 Insassen der EU an Erkrankungen verstorben, die durch angemessenes Heizen zu vermeiden gewesen wären – rund die Hälfte davon in Deutschland. Somit gehen 30.000 Menschenleben auf das natürlich nicht vorhandene Gewissen der unheiligen Allianz von „Grünen“ bis Christdemagogen.

Die (bislang mindestens) 30.000 Todesopfer der deutschen Ökopathie

Von Ramiro Fulano

Doch zuerst zu etwas ganz anderem. Es ist schon interessant, wie die derzeitige Bundesregierung uns immer wieder vor die Wahl zwischen einem Verbrechen am §185 StGB (Beleidigung) und einem Verbrechen an der Wahrheit stellt, meine Damen und Herren, aber als hehres Rechtsgut im öffentlichen Verkehr der Ansichten und Meinungen scheint mir die Wahrheit nur sehr unzulänglich vor kriminellen Machenschaften, insbesondere der polit-medialen Kaste geschützt.

Eine einschlägige juristische Reform scheint hier ebenso überfällig wie unwahrscheinlich. Denn wenn die Beleidigung unter Strafe steht, warum nicht auch das Lügen? Schließlich beinhaltet beides ein Verbrechen an der Wahrheit. Eine derartige Ungleichbehandlung desselben Rechtsgutes – der Wahrheit, wie gesagt – scheint symptomatisch für den Schutz hegemonialer rhetorischer und damit auch politischer sowie privater Interessen.

Natürlich sind nicht nur die Chancen, sich rhetorisch durchzusetzen, im besten Gagaland aller Zeiten höchst ungleich verteilt. Aber während es beim Klima und beim Gendern gar nicht „gerecht“ genug zugehen kann, ist die aufgeklärte Einheitsmeinung zu weitgehenden Zugeständnissen bereit, wenn es um die sparsame Dosierung der Wahrheit geht.

Mehr noch: Sie fordert das eine oder andere Verbrechen an der Wahrheit aktiv ein, um sehr selektiv Polit-Interessen in Schutz zu nehmen – pikanterweise solche, die inzwischen keineswegs mehr die der demokratischen Mehrheit sind. Man denke allein an die unsäglichen Rufe nach der Zensur sozialer Medien und die Stigmatisierung aller vom linksalternativen Konsens abweichenden Fakten als Fake News.

Im besten Gagaland aller Zeiten scheint kaum jemand mit derlei repressiven Entstellungen und Verdrehungen der Wirklichkeit durch dazu nur höchst fadenscheinig legitimierte offizielle und halb-offizielle Organe irgendein besonderes Problem zu haben; zumindest kaum jemand an Stellen, die sich die Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs anmaßen und als selbsternannte Tugendwächter ungebeten bestimmen möchten, was man sagen darf – vor allem aber, was nicht.

Für eine selbstbewusste und reife Demokratie ist es ebenso unerlässlich wie für eine selbstbewusste und reife Persönlichkeit, sich mit Tatsachen auseinanderzusetzen, die ihren politischen Glaubensgrundsätzen widersprechen. Das macht Mühe und es bleibt einem auch die eine oder andere narzisstische Kränkung nicht erspart, aber man wird davon zumindest nicht dümmer. Denn wenn sich die Fakten ändern, sollten sich in der Regel auch die Ansichten ändern. Und wenn es dafür nicht reicht, muss man sich eben darauf verständigen, geteilter Meinung zu bleiben.

So oder so ähnlich sieht es zumindest der zivilisierte Umgang unter erwachsenen Menschen vor, die im Vollbesitz ihrer mentalen Kräfte sind. Aber was wir momentan medial erleben, ist eine Tyrannei der renitenten Infantilität und der emotionalen Inkontinenz, die nichts weiter bewirkt als eine zunehmende, vollumfängliche Verblödung und Idiotisierung der Öffentlichkeit. Und genau das soll beim Tugendterror der linksalternativ gleichgeschalteten Einheitsmeinung anscheinend herauskommen.

Indes kann der politisch vermeintlich korrekte Meinungsterror seiner Klientel – einer sozialen Gemengelage, die von der Ökopathie und Sozialkleptokratie über die Liberalspychopathen bis weit in die Gefilde der Christdemagogie reicht – gar nicht zwanghaft, repressiv und autoritär genug sein. Die Stimmung im bürgerlichen deutschen Mainstream erinnert deshalb vielleicht nicht zu Unrecht an die einschlägig bekannten Sportpalastreden nach der Niederlage vor Stalingrad. Natürlich aus den besten, moralisch überlegensten Gründen und nicht etwa aus schnödem wirtschaftlichem Eigeninteresse einer polit-medialen Kaste, die ahnt, dass ihr Ende naht – wo denken Sie hin, meine Damen und Herren.

Auf jeder halbwegs satisfaktionsfähigen Journalismus-Schule lernte man einst mehr oder weniger als erstes: Viel gefährlicher als die Dinge, die man nicht weiß, sind die Dinge, von denen man glaubt, dass man sie wüsste. Die Befolgung dieses gutgemeinten Ratschlags galt in Redaktionsstuben einst als berufsbildend – aber das war, bevor sich die jetzige Bundesregierung durch die Zahlung von Bagatellbeträgen ein kleines Heer von Presstituierten (m, w, d, x) heranzüchten konnte: Meinungsmacher und Influencer jederlei Geschlechts, die zu feige für eine Youtube-Karriere sind (Schminktipps, Anlageberatung, etc.) und denen es in der laufenden Hofberichterstattung mehr um die politisch-private Opportunität geht als um den Wahrheitsgehalt.  

Der psychologische und intellektuelle Schaden, den diese Form medialer Aufbereitung der Gegenwart   anrichtet, ist immens. Zudem wird der dummselige Schlafwandel regelmäßig unter dem natürlich nur vorgeschobenen Argument der Rücksichtnahme auf Gefühle und Empfindungen betrieben. Also auf emotionale Reaktionen, die sehr selektiv immer dann auftreten, wenn eine sehr genau definierbare Gemengelage politischer, sozialer und finanzieller Interessen sich in Frage gestellt sieht; emotionale Reflexe, die offenbar völlig unkontrollierbar sind.

Es kommt nicht von ungefähr, dass man nach einem flüchtigen Blick in die Realisate der Einheitsmeinung den Eindruck bekommt, eine Parallelwelt zu entdecken, die politisch weniger „korrekte“ Generationen der nächstgelegenen Klapsmühle vorbehalten hätten. Bemerkenswert ist daran wiederum, dass dieser Klamauk im Namen zweckdienlich unterstellter Werte geschehen kann. Vermeintliche Werte, denn sie leiten sich nicht von den bekannten Primärtugenden ab, sondern sind einzig und allein nach Gesichtspunkten der politischen und damit auch privaten Opportunität optimiert. Oder, um es nicht ganz so diplomatisch auszudrücken: pervertiert.

Anders ist es nicht zu erklären, warum eine Meldung wie die eingangs erwähnte Recherche des Economist unter den Teppich gekehrt werden kann. Aber es waren ja nur rund 30.000 arme, alte Leutchen (und die hätten vermutlich nie im Leben die „Grünen“ gewählt), die aufgrund von Robert Habecks „Wärmewende“ im letzten Winter jämmerlich gestorben sind, weil sie sich nicht mal mehr trauten, ihre Heizung anzustellen, als ihnen kalt wurde; unter begleitenden thermischen Maßhalteapellen führender Christdemagogen und Sozialkleptokraten. Wären das keine betagten, sozialschwachen Seniorinnen und Senioren am Ende ihrer Tage gewesen, sondern vom Aussterben bedrohte Plattwürmer, Nacktschnecken und Krabbelkäfer, dann hätte unsere Rotlichtbehandlung durch die Staatsmedien für viele Wochen kein Ende gehabt.

Anderes Beispiel: In den Niederlanden werden jetzt – nach zehn Jahren „erneuerbare“ Energien (an deren Infrastruktur so gut wie nichts erneuerbar ist) – die Windkraftanlagen wieder ausgeschaltet. Zumindest wenn im Frühling und Herbst die Zugvögel fliegen. Die Leichenberge rings um die Maschinenparks dieser moralisch vermeintlich hochwertigen Geräte zur höchst ineffizienten Energieumwandlung ließen sich wohl nicht mehr ignorieren. Wie es nach einer handelsüblichen Tankerkatastrophe an den Stränden aussieht, weiß jeder. Aber der Blutzoll, den der Regelbetrieb „grüner“ Energien fordert, wird von der linksalternativ-gleichgeschalteten Einheitsmeinung lautstark beschwiegen, als ob es sich dabei um ein peinliches Familiengeheimnis handeln würde– und nicht um einen Skandal ohne gleichen.

Das ist die Welt, die Linke nach ihrem Antlitz geschaffen haben. In die Reihe der moralisch enthemmten Heuchelei passt, dass der ehemalige Kinderbuchautor seinen Adlatus nicht etwa aus der Berliner Wärmepumpenagentur entlassen, sondern ihn lediglich in den Vorruhestand versetzt hat. Mit immerhin 35 % seiner Regelbezüge braucht der Chef des Graichen-Clans vermutlich nie wieder aus unmittelbarer ökonomischer Not arbeiten gehen. Aber schön ist auch, dass Habeck in seiner Funktion als treuer Kunde eines der berüchtigten Öko-Institute einen sogenannten Umweltpreis verliehen bekommen haben soll – aus Geld, dass das Bundesmärchenministerium zuvor an eben dieses Beratungsinstitut für politische Gefälligkeitsleistungen gezahlt hat. Es gibt Länder, in denen würde deshalb wegen des Verdachts der Geldwäsche oder Bestechung ermittelt– aber wenn so etwas in Krautland von Amtswegen geschieht, hat die Staatsanwaltschaft alle Augen fest geschlossen.

Apropos von Amtswegen: Angeblich ist auch der vermeintlich friedliche „Protest“ des deutschen Klimaterrorismus nichts Neues. Böse Zungen behaupten vielleicht nicht zu Unrecht, bereits während der Amtszeit von Jürgen Trittin - der mit keiner seiner die „Energiewende“ betreffenden Prognosen auch nur ansatzweise Recht gehabt hat - seien die Teilnehmer*innen der Castor-Demos auffallend gut über Zeit und Ort der Transporte informiert gewesen. So gut und präzise, dass die einschlägigen Dienste sich in ihren Berichten an die niedersächsische Umweltbehörde schließlich inhaltlich kürzer fassen mussten als in ihrer internen Kommunikation. Es wäre also nicht das erste Mal, wenn jetzt eine Behörde mit FFF und Letzte Generation genau jenen Druck der Straße inszeniert hätte, dem sie nur zu gerne nachgeben möchte – und jene Storys inszeniert, über die ihre Staatsmedien gerne berichten. Natürlich nicht über die zahlreichen Todesopfer der „grünen“ Proteste.

Aber die Revue des kriminellen Wahnsinns wäre unvollständig ohne Steffi Lemke. Die „grüne“ Umweltministerin des Bundes hatte sich bereits zu Beginn der letzten Woche nach allen Regeln der Kunst verplappert und unbeabsichtigt die Katze aus dem Sack gelassen: Wir alle, meine Damen und Herren, wir alle, die wir im Winter nicht frieren oder wie die Iltisse stinken möchten, wissen ja noch nicht mal, „wie teuer Gas und Öl einmal werden“. Hat die Steffi so gesagt – denn die Steffi weiß das anscheinend.

Hierzu ein wie immer gut gemeinter Ratschlag an die Davos-Clique, bei der Auswahl ihrer Erfüllungsgehilfinnen jederlei Geschlechts in Zukunft bitte auf Qualität zu achten: Lenin hatte uns immerhin noch eine Köchin versprochen, die den Staat regieren kann. Eine ehemalige Melkerin


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 22 Mai 2023

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