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Kriegszonen statt Spielplätze: Schockierende Flut von Gewaltverbrechen auf Spielplätzen

Kriegszonen statt Spielplätze: Schockierende Flut von Gewaltverbrechen auf Spielplätzen


Kinderspielplätze sollen Orte sein, an denen Kinder sorglos spielen, schaukeln und im Sandkasten buddeln können.

Kriegszonen statt Spielplätze: Schockierende Flut von Gewaltverbrechen auf Spielplätzen

Sie sollen ein sicherer Raum für die unschuldigsten und verwundbarsten Mitglieder unserer Gesellschaft sein. Doch die alarmierenden Statistiken aus Nordrhein-Westfalen (NRW) enthüllen eine erschreckend andere Realität, die das Land in den Grundfesten erschüttert: Spielplätze verwandeln sich zunehmend in Orte der Gewalt.

Der Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Benjamin Limbach (Grüne), offenbarte in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion beunruhigende Zahlen: Zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2022 wurden auf Spielplätzen in NRW unglaubliche 13.494 Straftaten registriert und in der polizeilichen Kriminalstatistik vermerkt. Allein im Jahr 2022 wurden zwischen Klettergerüsten und Schaukeln 3437 Straftaten begangen. Erschreckend ist, dass die Erfassung von Verbrechen mit dem Tatort "Spielplatz" erst seit 2018 erfolgt.

Diese Zahlen weisen auf ein tief verwurzeltes Problem in der Gesellschaft hin und untergraben das grundlegende Recht unserer Kinder auf Sicherheit und Unbeschwertheit. Hinter jedem dieser Fälle verbirgt sich eine ernst zu nehmende Straftat, die das Leben eines Kindes unwiederbringlich beeinflussen kann.

Die Gesamtzahl der Opfer auf Spielplätzen in NRW beläuft sich auf 6295. Davon waren 61 Prozent männlich und 39 Prozent weiblich. Der Anteil nicht-deutscher Opfer liegt bei 21 Prozent. Am schockierendsten ist jedoch, dass Kinder fast die Hälfte der Opfer ausmachen - 46 Prozent, gefolgt von Jugendlichen mit 19 Prozent, Heranwachsenden mit sechs Prozent und Erwachsenen mit 29 Prozent. Es ist erschütternd und zutiefst verstörend, dass Kinder, die eigentlich nur spielen sollten, zu Opfern schrecklicher Verbrechen werden.

Diese Opferzahlen beziehen sich nur auf ernsthafte Vergehen, darunter Taten gegen das Leben, die sexuelle Selbstbestimmung, die körperliche Unversehrtheit, die Freiheit oder die Ehre. Es handelt sich dabei um schwerwiegende Verbrechen, die einen tiefgreifenden Einfluss auf das Leben der Opfer haben und weitreichende Folgen für ihre psychische und physische Gesundheit haben können.

Ein Beispiel für diese schockierende Realität ist ein Vorfall aus Hagen, der im Januar landesweit für Aufsehen sorgte. Zwei kleine Mädchen im Alter von 10 und 12 Jahren wurden auf einem Spielplatz von einem Messer schwingenden Täter ausgeraubt. In Todesangst händigten sie ihm einige Münzen und ein Smartphone aus. Solche Vorfälle zerstören die Unschuld der Kindheit und lassen tiefe Narben zurück, sowohl bei den betroffenen Kindern als auch bei der gesamten Gemeinschaft.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 02 Juni 2023

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