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Anklage gegen Mohammed I. vor Dresdner Gericht

Anklage gegen Mohammed I. vor Dresdner Gericht


In einem beunruhigenden Fall von häuslicher Gewalt, der derzeit vor dem Amtsgericht Dresden verhandelt wird, steht ein 32-jähriger Mann namens Mohammed I. wegen einer Reihe von Anklagepunkten, einschließlich gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung und versuchtem Schwangerschaftsabbruch, vor Gericht.

Anklage gegen Mohammed I. vor Dresdner Gericht

Die Vorwürfe sind schwerwiegend und beziehen sich auf einen Angriff auf seine Stieftochter.

Der Angeklagte, der sich als palästinensischer Staatsbürger bezeichnet, ist nach islamischem Recht mit Amira S. (42) aus Syrien verheiratet. Die Tochter von Amira, Sara F. (23, Name geändert), ist im vierten Monat schwanger und hat bereits drei kleine Kinder im Alter von einem bis vier Jahren. Mohammed I. steht vor Gericht wegen eines brutalen Angriffs auf Sara F., der darauf abzielte, ihre Schwangerschaft zu beenden, so Staatsanwältin Svetlana Kitz.

Der Angriff soll am Abend des 16. Dezember 2022 stattgefunden haben. Sara F. gab an, sie sei gegen 22 Uhr von einem Friseurbesuch nach Hause gekommen, während ihre Kinder bei ihrer Mutter waren. Es entbrannte ein Streit zwischen ihr und ihrem Stiefvater Mohammed I., der offenbar gegen die häufigen Besuche der Enkelkinder bei ihrer Großmutter war.

Während des Gerichtsverfahrens schilderte Sara F., dass Mohammed I. sie mit einer Kinderschaufel auf den Kopf geschlagen und aus dem Haus geschubst habe. Ihre Mutter brachte sie wieder ins Haus, aber der Streit eskalierte weiter. "Er ohrfeigte mich und schlug mir in den Bauch. Er wusste, dass ich in der 13. Woche schwanger war", sagte Sara F. vor Gericht. "Dann bedrohte er mich mit einem Küchenmesser, er würde meinen Ex-Freund und mich umbringen. Er war hochaggressiv."

Mohammed I. räumte den Schlag mit der Plastikschaufel ein, bestritt jedoch die anderen Vorwürfe. Seine Ehefrau Amira S. unterstützte seine Aussage und behauptete, weder ein Messer noch Schläge in den Bauch gesehen zu haben. Nach dem Vorfall wurde Mohammed I. in Untersuchungshaft genommen, wo er randalierte und einen Stuhl auf Justizbedienstete warf, die leicht verletzt wurden.

Sein Anwalt gab an, dass Mohammed I. die Haft schlecht ertragen habe, da er angeblich in der Vergangenheit traumatische Erfahrungen in israelischer Haft gemacht habe.

Das Gerichtsverfahren geht weiter, und das Gericht wird die Beweise abwägen und über den Fall urteilen. Die Anschuldigungen, wenn sie bewiesen werden, zeichnen das Bild eines gewalttätigen und gefährlichen Individuums, das eine Bedrohung für die Sicherheit seiner Familie darstellt. Es unterstreicht die Notwendigkeit, gegen häusliche Gewalt vorzugehen und diejenigen, die sie ausüben, zur Rechenschaft zu ziehen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 09 Juni 2023

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