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Die „Letzte Generation“: Ein zunehmend aggressiver Klimaaktivismus

Die „Letzte Generation“: Ein zunehmend aggressiver Klimaaktivismus


Die Luxushotels und Privatjets auf der Ferieninsel Sylt sind in den letzten Tagen zum Ziel radikaler Klimaaktivisten geworden.

Die „Letzte Generation“: Ein zunehmend aggressiver Klimaaktivismus

Die Gruppe, die sich selbst als die "Letzte Generation" bezeichnet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, "Orte und Symbole maßlosen Überkonsums" zu markieren. Doch ihre Methoden sind weit entfernt von friedlichem Protest: Sie sprühen orangene Farbe auf Eigentum und verursachen so erheblichen Sachschaden. Diese Form des Aktivismus - oder sollte man besser sagen Vandalismus? - wirft Fragen auf, sowohl über die Taktiken der Aktivisten als auch über die Reaktionen der Strafverfolgungsbehörden.

Am Donnerstagabend war die Bar des Fünf-Sterne-Hotels "Miramar" in Westerland das Ziel der Klimaaktivisten. Sie besprühten das Hotel fast flächendeckend mit orangener Farbe, hinterließen dabei aber nicht nur einen unübersehbaren optischen Schaden, sondern auch ein deutliches Gefühl der Empörung und Wut unter den Menschen. Es ist klar, dass die "Letzte Generation" darauf abzielt, Aufmerksamkeit auf die Klimakrise zu lenken und diejenigen herauszufordern, die sie für maßlosen Konsum verantwortlich machen. Doch die Frage bleibt, ob solche radikalen Methoden wirklich dazu beitragen, das Bewusstsein für die Klimakrise zu schärfen oder ob sie stattdessen eher dazu führen, dass Menschen sich von der Klimabewegung distanzieren.

Erschwerend kommt hinzu, dass diese Aktionen nicht nur erheblichen Sachschaden verursachen, sondern auch rechtliche Konsequenzen haben. Laut Polizei wurden vier der sechs Aktivisten im Alter von 19 bis 63 Jahren festgenommen, doch die Strafen für solche Sachbeschädigungen bleiben erschreckend gering. So wurde eine Klimaaktivistin in Hamburg lediglich zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt, nachdem sie und ihre Komplizen das Audimax und die Außenwände der dortigen Universität mit schwer zu entfernender Farbe besprüht hatten.

Solche milden Strafen könnten als Einladung für weiteren Vandalismus im Namen des Klimaaktivismus gesehen werden. Es ist wichtig, dass Strafverfolgungsbehörden und Gerichte ein klares Signal senden, dass Sachbeschädigung und Vandalismus, unabhängig vom zugrunde liegenden Anliegen, nicht toleriert werden.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 09 Juni 2023

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