Trauerfeier in Altbach brutal gestört: Unbekannter wirft Sprengkörper in die Menge

Trauerfeier in Altbach brutal gestört: Unbekannter wirft Sprengkörper in die Menge


Eine Trauerfeier für einen jungen Mann wurde gestern im baden-württembergischen Altbach auf schockierende Weise gestört.

Trauerfeier in Altbach brutal gestört: Unbekannter wirft Sprengkörper in die Menge

Ein Unbekannter warf einen Sprengkörper in die Menge der trauernden Freunde und Verwandten, was zu Panik und Verletzungen führte.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmittag während der Beerdigung eines 21-jährigen Mannes, der tragischerweise am 3. Juni von einem Zug erfasst und getötet worden war, nachdem er eine Party mit Freunden verlassen hatte. Hunderte von Menschen waren zur Trauerfeier gekommen, um Abschied zu nehmen und ihre Unterstützung für die Familie des Verstorbenen zu zeigen.

Laut Augenzeugenberichten näherten sich während der Zeremonie zwei Männer der Menge. Einer von ihnen warf einen unbekannten Sprengkörper in die versammelten Trauergäste. Ein lauter Knall ertönte, was zu einer Welle der Panik führte, bei der die Menschen in alle Richtungen flüchteten.

In der Folge des Angriffs wurden mindestens fünf Personen leicht durch Brand- und Splitterverletzungen verletzt, während zwei weitere mittelschwere Verletzungen erlitten und ins Krankenhaus gebracht wurden. Ein vor Ort anwesender Notarzt versorgte weitere 15 Personen mit leichten Verletzungen.

Der Täter versuchte anscheinend, in ein bereitstehendes Taxi zu steigen, wurde jedoch von einigen der Trauergäste eingeholt und schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Als die Rettungskräfte eintrafen, lag der mutmaßliche Täter mit schweren Gesichtsverletzungen auf dem Boden. Die Beziehung des Verdächtigen zum Verstorbenen ist derzeit unklar.

Die Situation eskalierte weiter, als die Sanitäter bedroht wurden, während sie versuchten, dem Mann zu helfen. Ein Trauergast soll gedroht haben, die Rettungskräfte zu töten, wenn sie den Täter versorgten. Aufgrund der drohenden Gefahr zogen sich die Retter in ihr Fahrzeug zurück und verließen den Ort des Geschehens.

Erst unter Polizeischutz kehrten die Rettungskräfte zurück, um den Verletzten zu bergen. Sie versorgten ihn an einem weiter entfernten Sportplatz, bevor sie ihn in den Rettungshubschrauber verluden.

Dieser Vorfall hat eine bereits traumatische Situation für die Freunde und Familie des verstorbenen jungen Mannes weiter verschlimmert. Die Polizei untersucht den Vorfall und die genauen Umstände, die zu dieser schockierenden Störung einer Trauerfeier geführt haben.


Autor: Bernd Geiger
Bild Quelle: Symbolbild


Freitag, 09 Juni 2023

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