Kirmes Killer Yevgeniy A. zu lebenslanger Haft verurteilt

Kirmes Killer Yevgeniy A. zu lebenslanger Haft verurteilt


Nach einem tödlichen Vorfall auf der Kirmes „Send“ in Münster wurde der 21-jährige Yevgeniy A. zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht befand, dass es sich bei der Tat um Mord handele.

Kirmes Killer Yevgeniy A. zu lebenslanger Haft verurteilt

In einem emotional aufgeladenen Gerichtsprozess wurde Yevgeniy A., ein 21-jähriger Kasache, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er war für den tödlichen Angriff auf Mark D. verantwortlich, der am 18. März mit seiner Verlobten und ihrem achtjährigen Sohn die Kirmes "Send" in Münster besuchte. Obwohl Yevgeniy A. die Tat gestand, bestritt er, in Tötungsabsicht gehandelt zu haben. In einer von seinem Anwalt verlesenen Erklärung gab er dem Alkohol die Schuld und betonte, er bereue zutiefst, was er getan habe.

Das Gerichtsverfahren deckte die tragischen Details des Vorfalls auf. Mark D., ein 31-jähriger Handwerker, befand sich mit seiner Familie auf dem Volksfest. Es kam zu harmlosen Rempeleien mit Yevgeniy A., der bereits vorbestraft war. Plötzlich zog Yevgeniy A. ein Messer und rammte es Mark D. ins Herz. Die Tat wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet. Das Opfer brach zusammen und starb vor den Augen seiner Familie, ein schrecklicher Moment, der für immer in den Köpfen der Anwesenden verankert sein wird.

Während das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, bleibt die schreckliche Wahrheit bestehen: Eine Familie ist für immer zerstört, und ein junger Mann wird den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Die schreckliche Tat hinterlässt eine tiefe emotionale Narbe, nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, sondern auch in der gesamten Gemeinschaft, die sich nun mit den dunklen Aspekten der menschlichen Natur auseinandersetzen muss.

Die Verteidigung versuchte zunächst, Yevgeniy A. als schuldunfähig darzustellen. Doch das Gericht ließ sich nicht darauf ein und ging von Heimtücke aus, da das Opfer keinen Angriff erwartet hatte. Der Angeklagte, der bereits wegen einer Vergewaltigung im Jugendknast gesessen hatte, stellte sich erst Tage nach der Tat der Polizei, was die Möglichkeit eines Nachweises seiner Unzurechnungsfähigkeit nahezu unmöglich machte.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 31 Oktober 2023

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