Halloween-Krawalle in Hamburg: Polizei setzt Wasserwerfer ein, antisemitische Äußerungen berichtet

Halloween-Krawalle in Hamburg: Polizei setzt Wasserwerfer ein, antisemitische Äußerungen berichtet


In Hamburg kam es in der Halloween-Nacht zu massiven Ausschreitungen. Besonders im Stadtteil Harburg musste die Polizei mit Wasserwerfern und Räumpanzern eingreifen. Die Unruhen betrafen auch andere Stadtteile, und es kam zu antisemitischen Äußerungen.

Halloween-Krawalle in Hamburg: Polizei setzt Wasserwerfer ein, antisemitische Äußerungen berichtet

Halloween sollte eigentlich ein Anlass für geselliges Beisammensein und kreative Kostüme sein, doch in Hamburg wandelte sich die Feier in der diesjährigen Halloween-Nacht in einen Ausnahmezustand voller Gewalt und Chaos. Ein massives Polizeiaufgebot war nötig, um die Krawalle in den Griff zu bekommen, insbesondere im Stadtteil Harburg.

In Harburg versammelten sich ursprünglich 150 bis 200 überwiegend junge Menschen, deren Zahl später auf 300 bis 350 anstieg. Die Gruppe warf Böller und Flaschen in Menschenmengen und auf die Einsatzkräfte, was zu mehreren Verletzungen führte. Die Polizei hatte die Lage zunächst nicht im Griff und musste Verstärkung anfordern. Erst dann gelang es, die Situation zu stabilisieren. Wasserwerfer und Räumpanzer wurden eingesetzt, um die randalierende Menschenmenge aufzulösen. Es gab auch Festnahmen, wobei die genaue Zahl noch nicht feststeht.

Aber Harburg war nicht der einzige Brennpunkt. In Lurup waren rund 50 Jugendliche an Zwischenfällen beteiligt. Dort wurden Böller gezündet, Scheiben eines Einzelhandels beschädigt und Müllcontainer in Brand gesetzt. In Osdorf sammelten sich etwa 70 Menschen, die von der Polizei Platzverweise für den Bereich um das "Born Center" erhielten. In Steilshoop kamen etwa 100 Menschen zusammen, die Feuerwerkskörper zündeten und mit Schreckschusswaffen in die Luft schossen. In allen Fällen schritt die Polizei ein und stellte die Ordnung wieder her.

Erstaunlich und beunruhigend war, dass es auch zu antisemitischen Äußerungen kam, wie NDR Info berichtete. Dies fügt eine zusätzliche Ebene der Besorgnis hinzu und wirft Fragen über die Motive und Absichten der Randalierer auf.

Am späteren Abend beruhigte sich die Lage schließlich, aber die Polizei war mit einem enormen Aufgebot im Einsatz, darunter die gesamte Hamburger Bereitschaftspolizei, Alarmhundertschaften der Polizeikommissariate und Hundertschaften der Bundespolizei. Dieser massive Polizeieinsatz zeigt die Ernsthaftigkeit der Lage und die Herausforderungen, denen sich die Stadt gegenübersieht.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Mittwoch, 01 November 2023

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