Aufmarsch radikaler Islamisten in Essen

Aufmarsch radikaler Islamisten in Essen


Eine Demonstration unter dem Banner „Generation Islam“ hat in Essen für Angst und Besorgnis gesorgt. Teilnehmer mit Verbindungen zu radikalen und verbotenen Gruppierungen machten lautstark auf sich aufmerksam.

Aufmarsch radikaler Islamisten in Essen

In den sonst so lebendigen und friedlichen Straßen von Essen breitete sich am Freitagabend eine Atmosphäre der Angst aus. Unter dem Schatten der Nacht zogen rund 3000 Demonstranten durch die Innenstadt, ein Aufmarsch, der von „Generation Islam“ unter dem Motto „Gaza unter Beschuss“ angemeldet wurde. Dieser Anblick sorgte nicht nur wegen der schieren Anzahl der Teilnehmer für Unbehagen, sondern auch wegen des martialischen Auftretens einiger Gruppen unter ihnen.

Es waren die Rufe von „Allahu Akbar“, die durch die Straßenzüge hallten und bei vielen Passanten und Anwohnern ein Gefühl der Beklemmung auslösten. Die Demonstration, die radikale Salafisten aus ganz Nordrhein-Westfalen anzog, wurde von den Behörden als ein erschreckendes Zeichen der Radikalisierung in Deutschland gewertet.

Besonders beunruhigend war die Präsenz von Anhängern der „Hizb ut-Tahrir“-Partei, einer Gruppierung, die in Deutschland verboten ist und die Errichtung eines globalen Kalifats anstrebt. Deren Zielsetzung, die strikte Anwendung der Scharia und die Schaffung einer Kalifats-Herrschaft, steht in direktem Widerspruch zu den Werten einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft.

Der Redner Ahmad Tamim, der zu diesem unheilvollen Kreis zu zählen scheint, rief die Muslime zur Geschlossenheit auf – allerdings unter einem Vorzeichen, das bei vielen Zuhörern Befremden und Furcht auslöste. Die Anspielung auf die Verteidigung der Palästinenser wirkte im Kontext der Veranstaltung weniger wie ein Appell an humanitäre Unterstützung, sondern eher wie eine Legitimation für gewalttätiges Handeln.

Die Demonstration wurde auch zum Schauplatz verstörender Szenen: Schwarze und weiße Fahnen, die Erinnerungen an die Symbole von Taliban und ISIS wachrufen, wurden gezeigt. Die Polizei, die in großer Zahl präsent war, musste tatenlos zusehen, obwohl sie die Verwendung verbotener Symbole noch prüft.

Die Trennung von Frauen und Männern während des Marsches, bei der Frauen voll verschleiert und mit Abstand hinter den Männern herlaufen mussten, trug weiter zur Besorgnis bei und zeigte eine offensichtliche Missachtung der Gleichberechtigung und Integration, Werte, die in der deutschen Gesellschaft tief verankert sind.

Erschreckend war zudem das Zeigen des sogenannten „ISIS-Fingers“ durch einige junge Frauen – eine Geste, die in der Vergangenheit oft von Mitgliedern der Terrororganisation ISIS verwendet wurde und den strikten Monotheismus symbolisiert.

Diese Bilder aus Essen sind ein Weckruf für die Gesellschaft und die Verantwortlichen, die Radikalisierung und extremistische Tendenzen mit aller Kraft und allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, um die Sicherheit und die freiheitlichen Werte in Deutschland zu wahren.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X


Samstag, 04 November 2023

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