Thomas Gottschalks Abschied von "Wetten, dass..?": Kritik an Öffentlichen Medien

Thomas Gottschalks Abschied von "Wetten, dass..?": Kritik an Öffentlichen Medien


In seinem mutmaßlich letzten Auftritt bei "Wetten, dass..?" äußerte Thomas Gottschalk Bedenken über die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Thomas Gottschalks Abschied von "Wetten, dass..?": Kritik an Öffentlichen Medien

Thomas Gottschalk, eine der prägendsten Figuren im deutschen Fernsehen, nahm am Samstagabend möglicherweise endgültig Abschied von der legendären Show "Wetten, dass..?". Sein Abschied wurde jedoch von kritischen Tönen gegenüber den öffentlich-rechtlichen Medien begleitet, insbesondere im Hinblick auf die Meinungsfreiheit und den Umgang mit öffentlicher Kritik.

Gottschalk, der die Show erstmals vor 35 Jahren moderierte, sprach über die Veränderungen in der Medienlandschaft und die damit einhergehende Selbstzensur. Er merkte an, dass er in der Vergangenheit im Fernsehen stets das gesagt habe, was er auch privat vertreten würde. Doch diese Offenheit sieht er nun durch die Angst vor öffentlicher Empörung, insbesondere in den sozialen Medien, bedroht. „Inzwischen rede ich zu Hause anders wie im Fernsehen, und das ist auch keine dolle Entwicklung“, so Gottschalk. Er kritisierte, dass die Sorge vor sogenannten "Shitstorms" und negativer Resonanz im Netz zunehmend zu einer angepassten und vorsichtigeren Kommunikation im öffentlich-rechtlichen Rundfunk führe.

Die symbolische Verabschiedung Gottschalks mittels eines Baggers aus der Sendung kann als Metapher für das Ende einer Ära gesehen werden, in der unverblümte und spontane Äußerungen zunehmend dem Druck der öffentlichen Meinung und der politischen Korrektheit weichen müssen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Sonntag, 26 November 2023

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