Bombenalarm an Autobahngrenze Ludwigsdorf: Fehlalarm sorgt für kurzzeitige Sperrung

Bombenalarm an Autobahngrenze Ludwigsdorf: Fehlalarm sorgt für kurzzeitige Sperrung


Ein Bombenalarm am ehemaligen Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz führte zur kurzzeitigen Sperrung der Autobahn, nachdem ein vermeintlicher Sprengsatz im Auto eines russischen Fahrers gefunden wurde.

Bombenalarm an Autobahngrenze Ludwigsdorf: Fehlalarm sorgt für kurzzeitige Sperrung

Ein Bombenalarm ereignete sich am Mittwochmorgen am ehemaligen Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf bei Görlitz in Sachsen, was zu einer vorübergehenden Vollsperrung der Autobahn führte. Der Auslöser war der Fund eines vermeintlichen Sprengsatzes im Fahrzeug eines 43-jährigen Russen.

Der Vorfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr, als die Bundespolizei den Mann auf dem A4-Rastplatz „An der Neiße“ kontrollierte. Dabei entdeckten sie im Handschuhfach seines Mini Vans einen verdächtigen Gegenstand. Nach Informationen der BILD-Zeitung handelte es sich um einen böllerähnlichen Gegenstand, umwickelt mit mehreren Kabeln und blinkenden Leuchtdioden, an dem auch eine Batterie angeschlossen war.

Angesichts der unklaren Situation und der Tatsache, dass der Fahrer keine plausible Erklärung für den Transport des verdächtigen Gegenstands liefern konnte, wurde er umgehend in Gewahrsam genommen. Die Polizei forderte Spezialkräfte der Bombenentschärfung an und sperrte die Autobahn aus Sicherheitsgründen. Polizeisprecher Marcel Pretzsch erklärte, dass seit dem Mittag der Verkehr in beide Richtungen zum Erliegen kam.

Nach einer sorgfältigen Untersuchung durch die Bombenexperten konnte etwa zwei Stunden später Entwarnung gegeben werden: Der vermeintliche Sprengsatz stellte sich als harmlose Attrappe heraus. Daraufhin wurde die Sperrung der Autobahn wieder aufgehoben.

Die Bundespolizei führt weiterhin Ermittlungen durch und untersucht das Fahrzeug des Russen, um den Hintergrund des Vorfalls vollständig aufzuklären. Dieser Vorfall verdeutlicht die Wachsamkeit der Sicherheitskräfte an kritischen Verkehrsknotenpunkten und die Notwendigkeit schneller Reaktionen bei potenziellen Bedrohungen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Donnerstag, 07 Dezember 2023

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