Explosive Silvesternacht in Berlin: Angriffe auf Einsatzkräfte und Massenfestnahmen

Explosive Silvesternacht in Berlin: Angriffe auf Einsatzkräfte und Massenfestnahmen


Berlins Silvesternacht eskaliert mit Angriffen auf Polizisten und Feuerwehrleute, Hunderte Festnahmen und chaotischen Szenen am Alexanderplatz.

Explosive Silvesternacht in Berlin: Angriffe auf Einsatzkräfte und Massenfestnahmen

Die Silvesternacht in Berlin war geprägt von intensiven Einsätzen der Polizei und Feuerwehr, wobei die Nacht in ein Chaos aus Gewalt und Verwüstung mündete. Trotz der Angriffe auf Einsatzkräfte und der massiven Präsenz von über 4.000 Polizisten verlief die Nacht allerdings nicht so dramatisch wie im Vorjahr.

Die Polizei berichtet von über 300 vorläufigen Festnahmen, hauptsächlich wegen des gefährlichen Missbrauchs von Feuerwerk. Von den 15 verletzten Polizisten konnte einer seinen Dienst nicht fortsetzen. Trotz dieser erschreckenden Zahlen zeigte sich die Polizei mit ihrer Einsatzkonzeption zufrieden, dank der schnellen Reaktion an kritischen Punkten und der effektiven Auflösung aggressiver Menschenansammlungen.

Die Feuerwehr, mit über 750 Einsätzen beschäftigt, hatte zwar mit kleineren Bränden zu kämpfen, konnte aber größere Zwischenfälle verhindern. Besorgniserregend waren jedoch die Angriffe auf Feuerwehrleute, deren genaues Ausmaß noch ausgewertet wird.

Am Alexanderplatz kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, bei denen sich rund 500 Menschen gegenseitig mit Raketen beschossen. Die Situation eskalierte zeitweise in aggressiver Stimmung. In Neukölln wurden neun Verdächtige festgenommen, die Molotow-Cocktails gebastelt haben sollen.

In verschiedenen Stadtteilen Berlins setzten Jugendliche Böller gegen Passanten ein, schossen Raketen in alle Richtungen und beschädigten Fenster. Die Polizei stellte verbotene Kugelbomben sicher und berichtete von einem durch Feuerwerk beschädigten Einsatzfahrzeug.

Trotz des Böllerverbots in bestimmten Zonen kam es zu zahlreichen Verstößen. Polizei und Rettungsfahrzeuge wurden gezielt angegriffen, und im Unfallkrankenhaus Berlin mussten zahlreiche Menschen mit schweren Verletzungen behandelt werden, darunter Amputationsverletzungen.

Währenddessen feierten am Brandenburger Tor 45.000 Menschen eine ausgelassene Silvesterparty, geschützt durch strikte Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen. Nach Jahren der Pandemie war dies die erste Silvesternacht mit einem öffentlichen Feuerwerk am Brandenburger Tor.

Die Silvesternacht 2022/2023 hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, besonders in Berlin. Trotz der Schwierigkeiten bei der Verfolgung der Täter konnten viele durch die Auswertung von Videoaufnahmen identifiziert werden. Die Berliner Staatsanwaltschaft leitete daraufhin zahlreiche Ermittlungsverfahren ein.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Montag, 01 Januar 2024

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