Kritik an Landesregierung wegen mangelndem Deichschutz

Kritik an Landesregierung wegen mangelndem Deichschutz


Schwere Unwetter und Überschwemmungen setzen Teile Niedersachsens unter Wasser und lösen Kritik an der Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) aus.

Kritik an Landesregierung wegen mangelndem Deichschutz

Die heftigen Unwetter über die Feiertage haben in Niedersachsen zu schweren Hochwassern geführt, die vielerorts Deiche unterspült oder überschwemmt haben. Besonders betroffen sind die Landkreise Celle, Oldenburg, Emsland, Osterholz, Heidekreis sowie Verden, wie der »Spiegel« berichtet. Die Gefahr weiterer Überschwemmungen besteht, insbesondere entlang der Flüsse Leine, Weser und Aller.

In dieser Krisensituation erheben Landwirte und Bürger schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Ihnen zufolge wurde nicht ausreichend in den Schutz, die Pflege und Erweiterung der Deiche investiert. Diese Versäumnisse hätten zur aktuellen Hochwassersituation maßgeblich beigetragen.

Kritisiert wird auch das Krisenmanagement von Ministerpräsident Weil während der Hochwasserlage. Anstatt sich um die unmittelbaren Probleme zu kümmern, habe er sich mit Themen wie Klimapolitik und CO2-Einsparung beschäftigt.

Die Bauern werfen Weil vor, sich mit abstrakten Themen zu beschäftigen, während die konkreten Aufgaben, wie der Ausbau der Deiche und Dämme, vernachlässigt wurden. Sie betonen, dass selbst bei einem fortschreitenden Klimawandel die Pflicht des Landesvaters darin bestehe, sich um adäquate Schutzmaßnahmen wie Deicherneuerungen und -erhöhungen zu kümmern.

Viele der Deiche in Niedersachsen sind alt, teilweise mehrere Jahrhunderte, und es wurde angemerkt, dass eine Anpassung an höhere Wassermassen längst überfällig sei. Jedoch habe die SPD-Landesregierung unter Weil in dieser Hinsicht versagt. Es sei heuchlerisch, über Klimawandel zu reden, wenn keine konkreten Maßnahmen zum Schutz vor dessen Folgen getroffen werden.

Diese schweren Vorwürfe richten sich direkt gegen die SPD-Landesregierung und Stephan Weil, der seit über einem Jahrzehnt als Ministerpräsident im Amt ist. Sie legen ein Versäumnis in der Prioritätensetzung und im Umgang mit der Hochwassergefahr offen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Mittwoch, 03 Januar 2024

Waren diese Infos wertvoll für Sie?

Sie können uns Danke sagen. Geben Sie einen beliebigen Betrag zurück und zeigen Sie damit, wie viel Ihnen der Inhalt wert ist.




empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion

Folgen Sie und auf: