Habecks Flucht vor Bauernprotest: Wagenknecht kritisiert "Opferinszenierung"

Habecks Flucht vor Bauernprotest: Wagenknecht kritisiert "Opferinszenierung"


Sahra Wagenknecht wirft Habeck eine "peinliche Opferinszenierung" vor und stellt sich hinter die Bauern.

Habecks Flucht vor Bauernprotest: Wagenknecht kritisiert "Opferinszenierung"

Sahra Wagenknecht, Bundestagsabgeordnete und ehemalige Linke-Politikerin, äußert sich nun kritisch zu Habecks Reaktion auf die jüngsten Bauernproteste.

In einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland bezeichnete Wagenknecht Habecks Verhalten als “peinlich” und warf ihm vor, sich als Opfer der Proteste zu inszenieren. Sie betonte, dass es statt Klagen über Proteste eher Anlass zur Dankbarkeit gegenüber Landwirten geben sollte, die trotz schwieriger Bedingungen in Deutschland Landwirtschaft betreiben. Ihre Unterstützung für die Proteste machte sie deutlich und forderte die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen in der Landwirtschaft zurückzunehmen.

Nachdem Hunderte von Bauern versucht hatten, eine Fähre mit Habeck an Bord zu stürmen, äußerte sich der Minister selbst zu dem Vorfall. In einer Mitteilung drückte er sein Bedauern aus, dass kein Dialog mit den Landwirten zustande gekommen sei. Habeck äußerte seine Sorgen über die zunehmend aufgeheizte Stimmung im Land. Er hob hervor, dass er als Minister zwar Polizeischutz genieße, aber viele andere solche Angriffe allein abwehren müssten und lobte diese als "Helden und Heldinnen der Demokratie".

Die Politikerin Wagenknecht, die kurz vor ihrer Parteigründung steht, kritisiert Habecks Äußerungen und positioniert sich klar hinter die Bauern. Ihre Aussagen heizen die Diskussion über die Behandlung von Bauern in Deutschland weiter an. Sie betont die Bedeutung des Protests als demokratisches Recht, warnt jedoch vor Nötigung und Gewalt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: By © Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67592594


Sonntag, 07 Januar 2024

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