Brutaler Familienzwist eskaliert: Brüder zertrümmern Cousin die Kniescheibe

Brutaler Familienzwist eskaliert: Brüder zertrümmern Cousin die Kniescheibe


In einem schockierenden Akt der Gewalt überfallen zwei Brüder ihren Cousin, fügen ihm schwere Verletzungen zu und stehen nun wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung vor Gericht.

Brutaler Familienzwist eskaliert: Brüder zertrümmern Cousin die Kniescheibe

Ein dramatischer Familienkonflikt erreichte seinen Höhepunkt vor dem Landgericht, als die Brüder Sobhi (28, Disponent) und Khodr I. (23, Student) wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung angeklagt wurden. Der Vorfall, der die tiefen Risse innerhalb der Familie offenbart, endete für ihren Cousin mit einer zertrümmerten Kniescheibe und einer gebrochenen linken Hand.

Sobhi I., der trotz einer schwierigen Kindheit einen erfolgreichen Weg einschlug und sich im Logistiksektor etablierte, kaufte sich sogar ein eigenes Haus. "Mir ging es wirklich gut", erklärte er vor Gericht. Die Abwärtsspirale begann jedoch, als sein Cousin (29) ihm eine fingierte Corona-Teststation vorschlug, ein Angebot, das Sobhi I. ablehnte. Er vermittelte seinen Cousin jedoch an einen verschuldeten Freund weiter.

Die Situation eskalierte, als der Freund des Cousins über angebliche Gewinne in Streit geriet und untertauchte. Daraufhin wandte sich der Cousin an Sobhi I., forderte "über zwei Millionen" und verletzte ihn sogar mit einem Messerstich in den Rücken. Trotz der Schwere der Tat schwieg Sobhi I. zunächst "wegen der Familie". Die Drohungen und Einschüchterungen seitens des Cousins und seiner Geldeintreiber hielten jedoch an.

In der Nacht zum 18. Juni 2023 in Falkensee (Havelland) kam es dann zum brutalen Übergriff. "Wir wollten ihm einen Denkzettel verpassen", sagte Khodr I. vor Gericht. "Einen konkreten Plan hatten wir nicht. Ich schlug ihm gezielt auf die Beine, um ihn nicht am Kopf zu verletzen."

Die Brüder zeigen vor Gericht Einsicht und Reue. "Wir wollen uns entschuldigen", so die Angeklagten. Sie bieten ihrem Opfer zudem 20.000 Euro Schmerzensgeld an.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Donnerstag, 11 Januar 2024

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