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Ausländische Einwanderung steigt dramatisch: Bundesregierung versucht, die Zahlen erheblich zu schönen

Ausländische Einwanderung steigt dramatisch: Bundesregierung versucht, die Zahlen erheblich zu schönen


Hunderttausende von Ausländern stellten im vergangenen Jahr einen Antrag auf Asyl in Deutschland. Die Zahlen steigen wieder dramatisch. Das scheint sich in der Welt herumzusprechen: Selbst aus Südamerika kommen immer mehr angebliche Flüchtlinge in die Bundesrepublik.

Ausländische Einwanderung steigt dramatisch: Bundesregierung versucht, die Zahlen erheblich zu schönen

Von Wolfgang M. Schneider

Doch die offiziellen Zahlenwerke sagen nur die halbe Wahrheit: Die echten Zahlen sprechen eine andere Sprache.

Immer mehr „Flüchtlinge“ kommen nach Deutschland

Insgesamt stellten 2023 mehr als 350.000 Ausländer einen Antrag auf Flüchtlingsschutz in der BR Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – da waren es 217.774 Erstanträge – bedeuten diese Zahlen einen Anstieg um 51,1 Prozent.

Diese Zahlenwerke veröffentlichte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Zahlen haben die Nachrichtenagentur dpa, etwa das Hamburger Abendblatt und die Hamburger Morgenpost sowie die Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) ausgewertet.

Die meisten Antragsteller sind 2023 aus dem Staat Syrien (105.000) gekommen, es folgen die Türkei (63.000), Afghanistan (54.000) und der Irak (12.000). Insgesamt hat das Bundesamt im vergangenen Jahr über 261.601 Erst- und Folgeanträge entschieden. Die Quote der Anerkennungen lag dabei bei 51,7 Prozent. Pro Antrag hat das Amt durchschnittlich 6,8 Monate für seine Bearbeitung gebraucht.

Wie können aus dem NATO-Land Türkei so viele Menschen flüchten?

Hier drängt sich die ernste Frage auf, die die allermeisten deutschen Medien gar nicht erst nennen: Wie können aus der Türkei so viele Menschen nach hier „flüchten“? Ist doch die Türkei ein offizieller Bündnispartner der Bundesrepublik – in der NATO.

Zwar nennen einzelne Zeitungen des Mainstreams bezüglich der türkischen „Geflüchteten“ die Anerkennungsquote von angeblich 81 Prozent, aber der SWR (der ARD) spricht von einer sehr niedrigen Anerkennungsquote in Bezug auf „geflüchtete“ Kurden aus der Türkei. „Flüchten“ die meisten Menschen nur aus wirtschaftlichen Gründen? Und das meist für „lau“?

Dass nahezu alle Türken und fast sämtliche Kurden hierzulande auf Dauer „geduldet“ werden (bei vollen Sozialbezügen), verschweigen fast alle Medien des Mainstreams.

Auffällig ist dabei laut JF ferner, dass unter den zehn Haupt-Herkunftsländern im Dezember 2023 gleich zwei Staaten aus Südamerika auftauchen. Venezuela steht mit 431 Anträgen immerhin auf Platz sieben, Kolumbien kommt mit 372 Asylbegehren noch auf Platz neun.

„Besonders gefährdete Personen“ werden gar nicht erst aufgeführt

Noch verheerender sind andere offizielle Zahlen. Denn daneben hat die Bundesregierung „Sonderprogramme“ aufgelegt, mit denen ausländische Menschen aus ihren Heimatländern als „besonders gefährdete Personen“ direkt nach Deutschland geflogen werden können.

Diese Flüchtlinge tauchen in den Asylstatistik der Regierung gar nicht erst auf. So werden die nach Deutschland gekommenen Ukrainer neuerdings nicht als Asylbewerber erfasst: Von 2022 bis 2023 sind – nach Angaben der Wochenzeitung Die Zeit – mindestens 1,1 Millionen Ukrainer in die Bundesrepublik geflüchtet. Unter den Geflüchteten sind Hunderttausende junger Männer – in wehrfähigem Alter.

Inzwischen wollen viele Ukrainer hier bleiben

Nur knapp 20 Prozent der geflüchteten Ukrainer arbeiten offiziell in Deutschland – während in anderen europäischen Ländern 70 Prozent der Geflüchteten einer geregelten Arbeit nachgehen. Mindestens 50 Prozent der Ukrainer, die nach hier geflüchtet sind, wollen auf Dauer in der Bundesrepublik bleiben. Egal, wie der Krieg in der Ukraine ausgeht. Egal, ob man als „Geflüchteter“ das hiesige „Bürgergeld“ bezieht.

Irgendetwas machen die Deutschen falsch mit ihrer Asylpolitik. Es lebt sich offenkundig gut in Deutschland. So oder so.

Quellen u. a.:

https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2024/240108-asylgeschaeftsstatistik-dezember-und-gesamtjahr-2023.html

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2024/plus-50-prozent-dramatischer-anstieg-der-asylzahlen-in-deutschland/

https://www.zeit.de/politik/2024-01/ukraine-deutschland-kriegsfluechtlinge-2023,

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/ukrainer-arbeitsmarkt-integration-102.html

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Nicolas Bouliane, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Sonntag, 14 Januar 2024

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