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Öffentlicher Nahverkehr durch Warnstreik in mehreren Bundesländern lahmgelegt

Öffentlicher Nahverkehr durch Warnstreik in mehreren Bundesländern lahmgelegt


In vielen Städten bleiben Busse und Bahnen stehen – Tausende Pendler betroffen. Ver.di erhöht den Druck auf die Arbeitgeber.

Öffentlicher Nahverkehr durch Warnstreik in mehreren Bundesländern lahmgelegt
Symbolbild Von selbst erstellt - Eigenes WerkOriginaltext: eigenes Foto, Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68350908

Seit den frühen Morgenstunden stehen weite Teile des öffentlichen Nahverkehrs in mehreren Bundesländern still. Die Gewerkschaft ver.di hat rund 50.000 Beschäftigte kommunaler Verkehrsbetriebe in den Arbeitskampf gerufen, um ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck zu verleihen. Betroffen sind Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen.

Die Auswirkungen sind massiv: In Großstädten wie Köln, Frankfurt am Main, Hannover, Stuttgart und Mainz fahren kaum noch Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen. Besonders stark trifft es das Ruhrgebiet, wo vielerorts komplette Linien eingestellt wurden. In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gibt es ebenfalls Arbeitsniederlegungen, dort allerdings im Rahmen gesonderter Tarifverhandlungen.

Die Gewerkschaft fordert ein Lohnplus von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr im Monat sowie drei zusätzliche Urlaubstage für alle Beschäftigten. Auszubildende sollen eine Erhöhung von 200 Euro erhalten. Für besonders belastende Berufe, etwa im Gesundheitswesen, werden höhere Zuschläge verlangt. Ver.di begründet den Warnstreik mit der bislang ausbleibenden Reaktion der Arbeitgeber auf ihre Forderungen.

Während sich Pendler nach Alternativen umsehen müssen, bleiben S-Bahnen, Regionalzüge und ICE-Verbindungen der Deutschen Bahn von den Streiks unberührt. In einigen Städten wurden Notfahrpläne eingerichtet, doch vielerorts ist mit erheblichen Einschränkungen bis in die Abendstunden zu rechnen.




Autor: Redaktion
Freitag, 21 Februar 2025

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