Libanon soll Hisbollah entwaffnen: USA kündigen Plan für Ende August anLibanon soll Hisbollah entwaffnen: USA kündigen Plan für Ende August an
Ein Datum steht nun im Kalender: Am 31. August will der Libanon einen offiziellen Vorschlag präsentieren, wie die Terrororganisation Hisbollah zur Aufgabe ihrer Waffen bewegt werden könnte. Washington vermittelt – und Israel stellt klar, dass es im Gegenzug bereit wäre, schrittweise Truppen aus dem Nachbarland abzuziehen. Doch das Misstrauen bleibt.

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Die Ankündigung erfolgte nach einem Treffen des US-Sondergesandten Thomas Barrack mit Präsident Joseph Aoun in Beirut. IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen habe zugesichert, eine eigene Gegenposition einzubringen, sobald der libanesische Plan auf dem Tisch liegt. „Israel will den Libanon nicht besetzen“, erklärte Barrack, „doch ein Abzug ist nur denkbar, wenn es ein belastbares Konzept zur Entwaffnung der HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen gibt.“
Auch die stellvertretende US-Sondergesandte Morgan Ortagus sprach von einem „schrittweisen Vorgehen“. Jeder Schritt, den die libanesische Regierung gehe, solle auf israelischer Seite beantwortet werden – von der Reduzierung von Luftangriffen bis hin zum möglichen Abzug von Stellungen im Süden.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte bereits zuvor die Bereitschaft zu einer schrittweisen IDF-Rückführung und einer Drosselung der Luftschläge erklärt, sollte Beirut die Miliz tatsächlich kontrollieren können. Strategieminister Ron Dermer konkretisierte, dass Israel im Gegenzug auch gezielte Operationen und Attentate aussetzen würde. Gleichzeitig sei jedoch klar, dass bestimmte Grenzdörfer weiterhin evakuiert bleiben müssten, um als Sicherheitszone zu dienen.
Die Lage bleibt angespannt: Noch sind die Erklärungen vor allem diplomatische Absichtserklärungen, während die Realität an der Grenze von täglichen Scharmützeln geprägt ist. Für Israel ist klar, dass es ohne den realen Rückzug der Hisbollah aus den Grenzgebieten keine Rückkehr zu Normalität geben kann. Ob die libanesische Führung tatsächlich in der Lage ist, die vom Iran finanzierte und bewaffnete Miliz zu entmachten, wird am 31. August deutlich werden – oder erneut an den Grenzen zerschellen.
Autor: Redaktion
Mittwoch, 27 August 2025