Berlin-Mitte: Pro-palästinensische Demonstration als Bühne für IsraelhassBerlin-Mitte: Pro-palästinensische Demonstration als Bühne für Israelhass
In Berlin-Mitte eskalierte eine pro-palästinensische Kundgebung, die nicht nur polizeiliche Maßnahmen erforderlich machte, sondern vor allem mit antisemitischen Parolen aufwartete. „From the River to the Sea – Palestine will be free“ ist kein harmloser Slogan, sondern ein Aufruf zur Vernichtung Israels – und damit direkt zur Bedrohung jüdischen Lebens.
Am Donnerstagabend versammelten sich rund hundert Menschen zu einer pro-palästinensischen Demonstration am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte. Die Kundgebung war unangemeldet, chaotisch und offenbar bewusst darauf ausgelegt, Provokation zu erzeugen. Die Teilnehmer bewegten sich zwischen Hackeschem Markt und Rosenthaler Platz, zeigten sich einzelnen Polizisten gegenüber aggressiv und weigerten sich, Platzverweise zu befolgen.
Aufrufe zur Auslöschung Israels
Zentraler Streitpunkt waren die skandierten Parolen. Immer wieder wurde der Slogan „From the River to the Sea – Palestine will be free“ gerufen. Dieser Slogan ist nicht bloß ein harmloser Ausdruck politischen Protests. Er fordert die Auslöschung Israels und impliziert die Ermordung der dort lebenden jüdischen Bevölkerung. Solche Parolen sind antisemitisch, hochgefährlich und verletzen die Grundprinzipien von Demokratie und Menschenrechten.
Die Polizei musste rund 80 Personen vorübergehend festhalten und überprüfte Identitäten. Dabei kam es zu verbalen Angriffen und tätlichem Widerstand. Insgesamt wurden 94 Personen freiheitsbeschränkenden Maßnahmen unterzogen, später aber wieder entlassen. 96 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, unter anderem wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger oder terroristischer Organisationen, Beleidigung, Körperverletzung und Angriffen auf Vollstreckungsbeamte.
Gewalt als Ausdruck von Hass
Videos und Fotos im Netz zeigen Rangeleien zwischen Demonstrierenden und Polizei. Besonders auffällig ist eine Szene, in der eine Demonstrantin von einem Polizisten ins Gesicht geschlagen wird. Sie hatte zuvor Beamte beleidigt und wiederholt Anweisungen ignoriert. Solche Bilder dokumentieren, wie Gewaltbereitschaft und Hass miteinander verbunden waren, ohne das Recht auf Demonstration zu rechtfertigen.
Ein klares Zeichen gegen Israelhass
Der Vorfall in Berlin-Mitte ist ein alarmierendes Beispiel dafür, wie antisemitische Ideologie in pro-palästinensischen Demonstrationen offen ausgedrückt wird. Die Parolen richten sich nicht gegen Politik oder Staatenpolitik, sondern gezielt gegen jüdisches Leben und das Existenzrecht Israels. Deutschland muss konsequent durchgreifen, um zu verhindern, dass antisemitische Hetze in der Öffentlichkeit Normalität wird.
Die Kundgebung zeigt einmal mehr: Es handelt sich nicht um legitimen politischen Protest, sondern um eine Plattform für Aufrufe zu Gewalt und Vernichtung. Wer „From the River to the Sea“ ruft, ruft nicht nach Frieden – er ruft nach der Auslöschung eines Staates und seiner Bevölkerung.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X
Freitag, 29 August 2025