Blutige Puppen, BDS-Parolen: Frankfurts Tag der SchandeBlutige Puppen, BDS-Parolen: Frankfurts Tag der Schande
In Frankfurt marschierten Tausende, sie hielten Puppen in blutgetränkten Tüchern und zeigten offen die Buchstaben „BDS“. Was als Protest deklariert war, war in Wahrheit blanker Hass auf Juden – eine Bühne für die Hamas mitten in Deutschland.
Frankfurt am Main erlebte an diesem Samstag eine Demonstration, die das Wort „Protest“ nicht verdient. Unter dem zynischen Titel „United4Gaza – Stoppt den Völkermord jetzt!“ versammelten sich mehr als 10.000 Menschen. Statt Argumenten und politischer Diskussion sah man Symbole, die kaum Missverständnisse zulassen: blutige Puppen, antisemitische Parolen und in grellen Lettern die Abkürzung BDS – Boykott, Desinvestition, Sanktionen.
BDS ist nicht irgendeine Bewegung, sondern ein internationaler Apparat, der nichts anderes will, als Israel wirtschaftlich, politisch und kulturell zu isolieren. Offiziell spricht man von „Protest gegen die Besatzung“, doch das Ziel ist die Zerstörung des jüdischen Staates. Wer bei dieser Frankfurter Demonstration BDS-Schilder hochhielt, zeigte offen, dass es nicht um Kritik an Politik ging, sondern um Hass gegen Juden – hier, in Deutschland, 80 Jahre nach der Schoah.
Die grotesken Bilder bleiben haften: Erwachsene, die Baby-Attrappen in blutverschmierten Säcken wie Trophäen vor sich hertragen, als ob der Tod unschuldiger Kinder ein Werkzeug für Propaganda sei. Väter, die ihre Kinder auf den Schultern durch die Menge tragen – ein Junge sogar mit einer Spielzeugpistole in der Hand, als wollte man früh ein Weltbild vererben, in dem Gewalt normal ist. Diese makabre Inszenierung war keine Mahnung – sie war zynische Verhöhnung.
Die Polizei musste mit 1800 Beamten, Wasserwerfern und Hunden einschreiten. Immer wieder wurden verbotene Parolen gerufen – darunter das Schlagwort „From the River to the Sea“, das die Auslöschung Israels propagiert. Der Demonstrationszug wurde mehrfach gestoppt, weil Fahnen mit verbotenen Symbolen und Vermummungen festgestellt wurden. Zum Schutz jüdischer Einrichtungen errichtete die Polizei sogar eine Barrikade aus Wasserwerfern und Bussen, da die Route nahe am Alten Jüdischen Friedhof und dem Jüdischen Museum vorbeiführte. Ein klarer Hinweis, wie groß die Gefahr war, dass sich der Hass direkt gegen jüdische Orte richten könnte.
Die Situation spitzte sich gegen Ende der Demonstration am Roßmarkt zu. Ein Redner verglich den Terroranschlag vom 7. Oktober mit dem Holocaust – eine unfassbare Verharmlosung der Schoah. Die Polizei wertete die Äußerung als strafrechtlich relevant und zwang ihn, den Wagen zu verlassen. Er erhielt eine Anzeige und einen Platzverweis. Daraufhin kochte die Stimmung hoch, Journalisten wurden bedrängt, einem wurde die Kamera aus der Hand geschlagen. Polizisten setzten ihre Helme auf – ein sichtbares Zeichen, dass die Lage kippte.
Unter den Teilnehmern befanden sich auch bekannte Störenfriede aus der Berliner Szene. Ein Mann im Rollstuhl, der bereits 2024 eine Szene inszenierte, indem er sich vor einen Einsatzwagen fallen ließ, tauchte auch hier wieder auf – offenbar ein Wiederholungstäter im Dienste der Propaganda.
Besonders erschütternd bleibt, dass deutsche Gerichte diesen Aufzug ermöglichten. Das Verwaltungsgericht und der Verwaltungsgerichtshof kippten das Verbot der Stadt. Damit wurde ein fatales Signal gesetzt: Antisemitische Hetze darf marschieren, solange sie sich in den Mantel des „Protests“ hüllt. Der Rechtsstaat hat an diesem Tag nicht die Opfer des Judenhasses geschützt, sondern seine Täter.
Und die Politik? Schweigend, abwesend oder sogar mittendrin. Janine Wissler, Ex-Parteichefin der Linken, ließ sich blicken und sprach davon, dass „60.000 Tote genug seien“. Kein Wort über die jüdischen Opfer des 7. Oktober, kein Wort über die verschleppten Geiseln, kein Wort über die Tatsache, dass die Hamas jede Waffenruhe mit Raketen beantwortet. Mit solchen Auftritten macht sie sich zur Komplizin einer Ideologie, die Hamas und BDS vereint: Juden sollen verschwinden.
Nur wenige hielten dagegen. Knapp 50 Menschen forderten lautstark die Freilassung der Geiseln, erinnerten an das Existenzrecht Israels und an die Verantwortung Deutschlands gegenüber jüdischem Leben. Sie standen auf der richtigen Seite, aber ihre Stimmen gingen im Lärm von über 10.000 unter.
Benjamin Graumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, brachte es auf den Punkt: „Bei dieser Demo geht es nicht um Meinungsfreiheit, sondern um Hetze.“ Wer BDS-Schilder trägt, zeigt, wofür er steht: für Boykott jüdischer Menschen, für die Dämonisierung Israels, für eine Agenda, die eins zu eins der Propaganda der Hamas entspricht.
Die Wahrheit ist bitter: Frankfurt hat zugelassen, dass mitten in Deutschland die antisemitische Propaganda der Hamas auf die Straße getragen wird – unter Polizeischutz, abgesegnet von Gerichten. Wer glaubt, das sei bloß „freie Meinungsäußerung“, verkennt, dass hier eine Bewegung marschierte, die mit jeder Geste, jedem Transparent und jedem Ruf das jüdische Leben attackierte.
Blutige Puppen, BDS-Schilder, Hassparolen – das war keine Demonstration. Es war eine Machtdemonstration des Antisemitismus, die uns zeigt, wie tief er sich in Deutschland bereits wieder verankert hat.
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Bild Quelle: Screenshot X
Samstag, 30 August 2025