Diyanet und DITIB: Offener Aufruf zum Dschihad – wie lange duldet Deutschland das noch?

Diyanet und DITIB: Offener Aufruf zum Dschihad – wie lange duldet Deutschland das noch?


Die türkische Religionsbehörde betrachtet die Hamas als legitimen Widerstand und mobilisiert für Gewalt gegen Israel – die deutsche Politik schweigt seit Jahren.

Diyanet und DITIB: Offener Aufruf zum Dschihad – wie lange duldet Deutschland das noch?

Die jüngste Konferenz in Istanbul unter der Überschrift „Islamische und menschliche Verantwortung: Gaza“ hat eine alarmierende Dimension offenbart: Die türkische Religionsbehörde Diyanet, deren Auslandsvertretung die deutsche DITIB ist, bezeichnet die Hamas nicht nur als legitime Widerstandsbewegung, sondern ruft offen zu allen Formen des Dschihad gegen Israel auf. Prof. Dr. Ali Muhyiddin el-Karadaği und Diyanet-Chef Ali Erbaş erklärten gemeinsam, dass das palästinensische Volk das Recht auf „alle legitimen Formen des Widerstands, einschließlich bewaffneter Maßnahmen“ habe – und dass die muslimische Gemeinschaft weltweit für den Dschihad mobilisiert werden müsse.

Eine problematische Rolle für Deutschland

Die DITIB ist seit Jahren ein zentraler Partner deutscher Behörden im Bereich Religionspolitik und Integration. Über die Diyanet-Vertretung steuert die türkische Religionsbehörde Inhalte, Schulungen und Richtlinien – und damit auch die religiöse Sozialisation in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist die offene Legitimation von Hamas und der Aufruf zu Dschihad-Aktivitäten alarmierend: Hier wird Gewalt gegen Israel nicht nur verharmlost, sie wird aktiv propagiert.

Kritiker fragen zurecht: Wie lange wird die deutsche Politik dies noch dulden? Seit Jahren werden Hinweise, Analysen und Warnungen von jüdischen Organisationen wie dem Zentralrat der Juden oder dem KGD Online geäußert – vergeblich. DITIB bleibt trotz dieser Entwicklungen offizieller Partner bei Dialog- und Kooperationsprojekten auf Bundes- und Landesebene.

Humanitäre Rhetorik vs. Gewaltaufruf

Offiziell wurde die Konferenz als humanitäre Initiative verkauft: Hilfe für die Bevölkerung Gazas, Öffnung von Hilfskorridoren, Einrichtung von Fonds. Doch hinter der humanitären Rhetorik steht eine klare politische Botschaft: Die Hamas wird als legitime Widerstandsbewegung verklärt, ihr bewaffneter Kampf wird religiös legitimiert, und die gesamte muslimische Gemeinschaft wird zur Unterstützung mobilisiert.

Diese Doppelstrategie – humanitäre Formulierungen nach außen, offene Aufrufe zum Dschihad nach innen – wirft die Frage auf, wie die deutsche Politik weiterhin die DITIB als offiziellen Kooperationspartner behandeln kann. Schließlich ist DITIB die verlängerte Hand der Diyanet in Deutschland und damit Teil einer Organisation, die offen Gewalt propagiert.

Konsequenzen und Forderungen

  • Politische Konsequenzen: Die Zusammenarbeit von DITIB mit deutschen Behörden muss dringend überprüft werden. Ein Partner, der Gewalt gegen Israel legitimiert, kann nicht gleichzeitig als Integrations- oder Dialogpartner fungieren.

  • Öffentliche Debatte: Die Debatte über DITIBs Rolle muss auf Bundes- und Landesebene geführt werden – nicht als Randthema, sondern als Sicherheits- und Integrationsfrage.

  • Zivilgesellschaftliches Handeln: Jüdische Organisationen, Medien und politische Institutionen müssen die Warnungen ernst nehmen und Druck auf Entscheidungsträger ausüben, um eine klare Positionierung von DITIB zu erzwingen.

Die Konferenz in Istanbul markiert einen Wendepunkt: Die Hamas wird offen als „legitimer Widerstand“ verharmlost, Dschihad-Aufrufe werden propagiert – und Deutschland schaut seit Jahren zu. Die Frage lautet: Wie lange noch?


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39813393


Sonntag, 31 August 2025

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