Brandanschlag auf Grundstück von Antisemitismusbeauftragtem in BrandenburgBrandanschlag auf Grundstück von Antisemitismusbeauftragtem in Brandenburg
Auf dem Grundstück des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten brennt ein Schuppen. In unmittelbarer Nähe taucht ein Hamas-Symbol auf. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Auf dem Grundstück des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner ist es in der Nacht zu Sonntag zu einem mutmaßlichen Brandanschlag gekommen. Nach Angaben der Polizei wurde ein Schuppen in Brand gesetzt. Büttner und seine Familie befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Haus, blieben jedoch unverletzt.
In direkter Nähe zum Brandort stellten Ermittler ein verfassungsfeindliches Symbol fest. Dabei handelt es sich nach Angaben der Polizei um das rote, auf der Spitze stehende Dreieck, das aus der Propaganda der Terrororganisation Hamas bekannt ist. Die Behörden prüfen einen politischen Hintergrund der Tat.
Die Brandenburger Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Weitere Details zum Tatablauf oder zu möglichen Tatverdächtigen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Büttner erklärte, der Vorfall richte sich gegen ihn und seine Familie, werde ihn aber nicht von seiner Arbeit abhalten. Er äußerte sich nicht weiter zu möglichen Motiven, verwies jedoch auf die laufenden Ermittlungen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister René Wilke verurteilten den Vorfall in einer gemeinsamen Stellungnahme und betonten, Gewalt und Extremismus hätten im Land keinen Platz.
Auch Israels Botschafter in Deutschland Ron Prosor nahm den Vorfall zur Kenntnis und verwies auf die antisemitische Symbolik des angebrachten Zeichens.
Die Ermittlungen dauern an.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X
Montag, 05 Januar 2026