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Dr. Nathan Warszawski resümiert: Das war der 2. Deutsche Israelkongress in Frankfurt

Dr. Nathan Warszawski resümiert:

Das war der 2. Deutsche Israelkongress in Frankfurt




Der zweite deutsche Israelkongress, der von Sacha Stawski („ILI“ I like Israel, Honestly-Concerned) hervorragend ausgerichtet, von der charmanten Melody Sucharewicz gekonnt moderiert war, vereinte am 23. Oktober 2011 über 3.000 Anhänger in Frankfurt. Das Treffen hatte nur ein bescheidenes Ziel: zu zeigen, dass Israel Freunde hat. Dieses laut deutscher veröffentlichter Meinung ungewöhnliche Ziel wurde erreicht.

Die Befreiung des israelischen Soldaten Gilad Shalit stand am Anfang. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden jener israelischen Soldaten, die bei der Entführung Shalits getötet wurden und nicht nach Hause zurückkehrten.

Redner und Diskutanten vereinte der Wunsch, dass der jüdische Staat Israel nicht mehr seine Existenzberechtigung beweisen müsse, dass Juden unabhängig vom Holocaust ein Recht auf einen eigenen Staat haben. Im gewollten Gegensatz zu deutschen Pazifisten wurden nicht Vergangenheit und ermordete Juden beschworen, um einvernehmlich einen nichtssagenden Frieden zu fordern. Gegenwart und Zukunft Israels und somit der Juden standen im Mittelpunkt. Konkrete Schritte zum Frieden zwischen Israel und all seinen Feinden wurden besprochen.

Zahlreiche prominente Redner aus Israel und Deutschland diskutierten mögliche Wege zum Frieden. Nicht der Bau von Wohnungen für Israels Bevölkerung, nicht die Grenzziehung zwischen dem jüdischen Israel und einem künftigen arabischen Palästina seien die Hindernisse, sondern der fehlende Wille, die Existenz des Anderen anzuerkennen. Israel habe einen langen Weg hinter sich gebracht, bis die Mehrheit seiner Bevölkerung bereit war, den arabischen Palästinensern die Eigenstaatlichkeit anzuerkennen. Diesen langen Weg haben die Feinde Israels vor sich.

Der Kongress bestand aus Höhepunkten. Deutsche Israelkenner und wahre Nahostexperten der CDU und SPD (Bettina Kundla, Prof. Gerd Weißkirchen, Dr. Johannes Gerster, Lothar Klein) verurteilten einmütig mit dem stellvertretenden israelischen Außenminister Danny Ayalon die Untaten des UNO-Mitgliedes Iran, welches das UNO-Mitglied Israel liquidieren will, ohne dass UNO oder ihre Mitglieder Notiz davon nehmen.

Ralph Giordano wurde der ILI-Preis (I like Israel) verliehen. In seiner bewegenden Rede beschwor er die Anwesenden, sich für das Überleben des jüdischen Staates einzusetzen. Seit seiner Staatsgründung befände sich Israel im Kriegszustand. Für die Feinde Israels sei ein verlorener Krieg ohne Bedeutung, für Israel bedeute ein verlorener Krieg das Ende, eine neue Schoah.

Gespannt lauschten alle den Worten Mosab Hassna Yousef, dem „Sohn der Hamas“, der aus Liebe zu seinem Volk mit dem israelischen Geheimdienst zusammenarbeitete. Israel ist nicht das Problem, sondern die Lösung, rief das ehemalige Mitglied der terroristischen Vereinigung unter tosenden Beifall der Zuhörer. Heute lebt der „Grüne Prinz“, so sein Deckname, als bekennender Christ in den USA.

Israelkritiker, Antisemiten und Antizionisten durften ihre Botschaften nicht verbreiten. Und das war gut so. Denn wo sonst findet man auf diesen Planeten einen Ort, wo Menschen zusammenkommen, um Israel zu verteidigen, statt es anzugreifen? Wird Israel nicht mit Ratschlägen von Wohlmeinenden überschüttet, die das Risiko seines Unterganges bewusst in Kauf nehmen? Eignet sich das Schicksal der palästinensischen Araber nicht hervorragend dazu, ein schlechtes Gewissen zu entlasten?

 

Der dritte deutsche Israelkongress wird wieder in Frankfurt stattfinden.

 

Dr. Nathan Warszawski ist der jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Aachen. Fotos: Dr. Nathan Warszawski

Foto oben: Mosab Hassna Yousef, Foto mitte: Preisträger Ralph Giordano mit Sacha Stawski

 

 

 


Autor: haolam.de
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Donnerstag, 27 Oktober 2011






Ich wundere mich immer wieder, dass auch Freunde Israels wie selbstverständlich von einem "Staat Palästina" reden. Einen solchen hat es in der Geschichte nie gegeben. Ebensowenig gibt es ein "palästinensisches Volk"!

Die Araber, die in Erez Israel wohnen gehören zur arabischen Nation und haben zwischen Jordan und Mittelmeer kein Wohnrecht. Sie sollten dorthin zurückkehren, woher sie gekommen sind! Das wäre die einfachste Lösung für einen Frieden im Nahen Osten! Außerdem wäre Jordanien der Staat für die Araber, die auf dem Territorium lebten, dass einst die geographische Bezeichnung "Palästina" hatte.

Das kleine Israel - Judäa, Samaria, Galiläa - ist die uralte Heimat des jüdischen Volkes. Die Bibel bezeichnet dieses Gebiet viele Male als "Gottes Eigentum", das ER dem Volk Israel zu ewigem Besitz gegeben hat. Und dabei soll es bleiben! Gerade auch für Christen sollte dieses biblische Wort Grund genug sein, sich uneingeschränkt an die Seite Israels zu stellen, zumal auch die heutige Kirche(nleitung) in ihrem Antisemitismus beharrt und sich schon sehr frühzeitig für einenn Staat "Palästina" auf israelischem Boden eingesetzt hat. Wie oft haben gerade deutsche "evangelische" (aber auch katholische) Bischöfe Israel als "Besatzungsmacht" verunglimpft und sogar das urjüdische Bethlehem, die Stadt Davids und der Geburtsort des Messias Jeshua als "palästinensisch" bezeichnet.

Auch bei den kommenden Weihnachtsfeiern wird die Geburt des lieben "Jesuskindlein" in Bethlehem gefeiert - aber die Worte des erwachsenen Jeshua werden verworfen. Wie passt das alles zusammen?

Und noch eines: in ganz Israel gibt es keine einzige "heilige" Stätte des arabischen Götzenkultes. Selbst die als drittwichtigstes Heiligtum des Islam bezeichnete el-Aqsa Moschee war einst eine Kirche: die von Kaiser Justinian erbaute dreischiffige Basilika Santa Maria. Und nach neuesten archäologischen Erkenntnissen dürfte auch der Felsendom auf dem heiligsten Platz des Tempelberges, wo einst der Tempel stand, eine christliche Stätte gewesen sein. Muslimische Phantastereien behaupten, dass von hier der "Prophet" Mohammed in Allahs Paradies aufgestiegen sei. Wer darüber mehr wissen will, lese das Buch des Iraners Ali Dashti "23 Jahre - die Karriere des Propheten Muhammad", Freiburg 1997. Es vermittelt einen tiefen und aufschlussreichen Einblick in islamisches Denken.