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In der während der Herrschaft der 2001 durch Recep Tayyip Erdogan gegründeten AKP gründlich islamisierten Türkei belegt Antisemitismus unter allen möglichen Ressentiments mittlerweile unangefochten die Spitzenposition.

So lassen sich nach Angaben des Middle East Media Research Institute (MEMRI), das für eine Studie türkische Medien systematisch untersucht hat, in vor allem islamistischen und der AKP nahen Publikationen nahezu täglich judenfeindliche Kommentare finden.

Islamistische Prediger wie der Imam Mehmet Sait Yaz lösen keine Proteste aus, hetzen sie, “the most rabid and savage enemies of Islam on Earth are the Jews”, oder fordern sie, “Israel must be wiped off the map! And it will be wiped out with Allah’s help!”

Es verwundert daher auch nicht, erdreistet sich Recep Tayyip Erdogan, der seit Ende August Präsident der Türkei ist, immer wieder Benjamin Netanjahu zu verleumden. Zuletzt ließ der AKP-Gründer verlauten, der israelische Ministerpräsident sei ein “Staatsterrorist”.

“Turkey’s President Recep Tayyip Erdogan on Monday blasted Prime Minister Benjamin Netanyahu for daring to attend Sunday’s anti-terror solidarity march in Paris. [..] ‘How can you see this individual who carries out state terrorism by massacring 2,500 people in Gaza waving his hand,’ Erdogan said.”

Recep Tayyip Erdogan, der hier um “Palästinenser” weint, die nicht mehr leben, weil die Hamas im Sommer einen Krieg mit Israel begann, ist nicht nur ein Antisemit, sondern auch noch ein Heuchler. Das Leben eines “Palästinensers” ist ihm und seiner Türkei wenig wert.

Lag die Türkei beispielsweise 2012 auf der Liste der großzügigsten UNRWA-Spender auf Platz 18, schaffte sie es 2013 nur noch auf den 22. Platz. Pro “Palästinenser” und Jahr gab die Türkei 2012 1,54 Dollar aus, ein Jahr später nur noch 1,19 Dollar – die USA spendeten via UNRWA 44,25 bzw. 54,16 Dollar.

Spendete 2013 “Palästina” der UNRWA 6.841.219 Dollar, bekam die Raketenlagerverwaltung der Hamas in Gaza aus Ankara im gleichen Jahr 6.475.000 Dollar – die USA spendeten mehr als 294 Millionen Dollar. Der finanzielle Support der Türkei für die “Palästinenser” ist also kaum erwähnenswert.

Dafür allerdings, keine Frage, sind Recep Tayyip Erdogans Bekenntnisse zur in zivilisierten Gegenden als terroristisch geächteten islamistischen Hamas beispielhaft. Im Dezember empfing die AKP Hamas-Anführer Khaled Mashal als gefeierten Ehrengast auf ihrem Parteitag.

“During a speech to officials and supporters of the ruling Justice and Development Party, or AKP, Mashaal congratulated the people of Turkey ‘for having [Prime Minister Ahmet] Davutoglu and President Recep Tayyip Erdogan’ as heads of state, adding that ‘a strong Turkey means a strong Palestine … Inshallah, God is with us and with you on the road to victory.'”

Doch solche Unterstützung macht weder satt noch sorgt sie für eine zivile Infrastruktur. Sie bestärkt ideologisch Verblendete allenfalls in ihrem barbarischen Glauben. Blut klebt nicht an Benjamin Netanjahus, sondern tatsächlich an Recep Tayyip Erdogans und Ahmet Davutoglus Händen.

Letzterer ist am Dienstag übrigens Gast im deutschen Auswärtigen Amt. Das hat sich den Besuch des Hamas-Unterstützers nicht verbeten. Der deutsche Sozialdemokrat Frank-Walter Steinmeier setzt als Hausherr eben gern ganz besonders glaubwürdige Zeichen gegen Terrorismus oder Antisemitismus.

 

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Autor: joerg
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Donnerstag, 15 Januar 2015









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