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London: Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit

London:

Muslime demonstrieren gegen Meinungsfreiheit




von Gerrit Liskow

Keine vier Wochen nach der mörderischen Attacke auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo und den Hyper Casher Supermarkt an der Porte de Vincennes hat gestern das „Muslim Action Forum“ (MAF) auf einer Demonstration in Downing Street 10 eine Petition gegen die Meinungsfreiheit überreicht.

Die Veranstalter machten nicht etwa die Attentäter, sondern die im Charlie Hebdo erschienen Mohammed-Karikaturen für den Mord an 17 Menschen verantwortlich. Die Mohammed-Karikaturen brächten „die Saat des Hasses“ aus, weil sie „regelmäßig Persönlichkeiten beleidigen, die anderen heilig sind“, so Sheikh Noor Siddiqi vom MAF. An der MAF-Demo in London beteiligten mehrere tausend Betroffene, die teilweise nach Geschlechtern getrennt demonstrierten.

Ebenfalls wurde auf der MAF-Demo eine an den Premierminister gerichtete Petition zur Widereinführung von Blasphemie-Gesetzen überreicht. Die hierin geforderten Eingriffe in die Meinungsfreiheit sollen den islamischen Propheten unter einen besonderen juristischen Schutz stellen. Diese Petition bezeichnet die Mohammed-Karikaturen als „Angriff auf die zivilisierte Gesellschaft“ und wurde von einhunderttausend Personen unterzeichnet.

Der Demonstrationszug bewegte sich durch Whitehall am Cenotaph und am Verteidigungsministerium entlang, während ihre Redner öffentlich zu „Vorsicht mit Mohammed“ aufriefen. Ferner legten sie ihren AnhängerInnen nahe, „für den Propheten aufzustehen“. Britische Journalisten und andere Beobachter verstanden das als kaum verhohlene Drohung, weitere Gewalttaten verüben zu wollen; zuletzt wurden am 21. Januar zwei Mädchen vor einer Kaserne in Gateshead mit der Enthauptung bedroht.

Während die MAF-Demo durch London lief, wunderte HRH Prince Charles sich anlässlich seines Staatsbesuches in Jordanien von Amman aus darüber, warum so viele Jugendliche aus den islamischen Einwanderermilieus die Werte des liberalen Rechtsstaates zerstören wollen und sich im Extremfall Terrorgruppen wie ISIL anschließen. Ein Experte der britischen Polizei ging am selben Tag von inzwischen 300 bis 600 Djihadisten aus, die aus dem Islamischen Staat zurückgekehrt sind und in Großbritannien weitere Anschläge verüben könnten.

Hierzulande hat sich die öffentlich-rechtliche Einheitsmeinung inzwischen hinlänglich selbst davon überzeugt, „dass Meinungsfreiheit ihre Grenzen haben muss“. Das uffjeklärte Kommentariat sucht bei Günther Jauch et al. nur noch nach der richtigen Sprachregelung um der Bevölkerung weitere Eingriffe in den Bestand bürgerlicher Freiheitsrechte schmackhaft zu machen.

Es versteht sich von selbst, dass es seitens des MAF keinerlei Demonstrationen gegen die Morde bei Charlie Hebdo, im Hyper Casher Supermarkt oder gegen irgendeine andere Untat der letzten Jahre gegeben hat. Auch weibliche Genitalbeschneidung oder gewerbsmäßige Kinderprostitution im Norden Englands (Rotherham, Calderdale, Northumbria, etc.) war und ist für das MAF nicht der Rede wert. Stattdessen stand während der MAF-Demo in Whitehall ein 10-jähriger am Straßenrand mit einem Schild, das Charlie (Hebdo) als „the abuse factory“, als Missbrauchsfabrik, bezeichnete.

Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser: Missbrauch ist nicht etwa, wenn tausende Minderjährige gewerbsmäßig sexuell ausgebeutet werden. Sondern Missbrauch ist, wenn man etwas sehen muss, was einem vielleicht nicht passt. Und in diesem Punkt weiß sich das Muslim Action Forum mit der uffjeklärten, „linken“ opinion chique des sogenannten Westens einer Meinung, und zumindest historisch ist auch die „Linke“ nicht gerade für ihren friedlichen Umgang mit Apostaten bekannt.

Meinungsfreiheit richtig verstanden ist eben vor allem eins: die Freiheit von Meinung, nicht wahr?

http://www.telegraph.co.uk/news/politics/11398967/Huge-crowd-of-Muslim-protesters-picket-Downing-Street-to-protest-at-Charlie-Hebdo-cartoons.html

http://www.breitbart.com/london/2015/02/08/thousands-of-muslims-protest-downing-street-over-mohammed-cartoons/

http://www.chroniclelive.co.uk/news/north-east-news/cctv-released-after-beheading-threat-8590775

http://www.muslimactionforum.com/

 

Gerrit Liskow bei haOlam.de (Auswahl):


Autor: joerg
Bild Quelle:


Montag, 09 Februar 2015






Zu diesem Beitrag kann man nur eines sagen: "jenauso isses" trotz aller Besserwisser.

Solche "Demos" wirds noch dergleichen viel in EU geben, denn laut Erdowahn ist der Aufstieg des Islams eben in EU nicht mehr zu stoppen. Wie recht er doch hat....☻☻ http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/8431.htm




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