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Stärkung des Jihad: Der tödliche Mythos einer „Grundursache“

Stärkung des Jihad: Der tödliche Mythos einer „Grundursache“




von Phyllis Chesler, The New York Post, 26. Februar 2015

Berichte, dass “Jihadi John”, der Erzähler mit dem britischen Akzent in den ISIS-Snuff-Videos, Mohammed Emwazi ist – ein gebildeter junger Mann mit Mittelklasse-Hintergrund – sollte dem Vorwand den letzten Sargnagel verpassen, dass Armut und mangelnde Bildung und Chancen islamistischen Hass schüren.

Diese unangebrachte Vorstellung scheint Politik der Obama-Administration zu sein. Marie Harf, stellvertretende Sprecherin des US-Außenministeriums, sagte vor kurzem:

„Wir können diesen Krieg nicht gewinnen, indem wir [Jihadisten] töten. Wir müssen die Grundursachen angreifen, die Menschen dazu bringen sich diesen Gruppen anzuschließen, ob das nun mangelnde Chancen auf Arbeit sind… Wir können mit Ländern rund um die Welt zusammenarbeiten, um ihre Staatsführung zu verbessern helfen. Wir können ihnen helfen ihre Wirtschaften aufzubauen, damit sie Jobchancen für diese Menschen haben können.“

Natürlich sind Nachrichten über „Jihadi John“ nur die jüngsten Beweise des Gegenteils. Diese Terroristen sind oft gut ausgebildet und sogar reich. Osama bin Laden war es allemal.

Viele islamistischen Terroristen sind Ärzte: Major Nidal Hassan (der Schütze von Ft. Hood) und Al-Qaidas aktueller Führer Ayman al-Zawahiri.

„Lady Al-Qaida“ Aafia Siddiqui (die Terroristin, für die ISIS James Foley, dann Steven Setloff eintauschen wollte) war eine Wissenschaftlerin.

Mohammed Atta, der Anführer der 9/11-Truppe, war Ingenieur und Sohn einer soliden Mittelklasse-Familie. Ein weiterer Ingenieur: Umar Farouk Abdulmutallab, der Unterhosen-Bomber, ist der Sohn eines reichen nigerianischen Geschäftsmanns.

William A. Wulf, ehemaliger Präsident der National Academy of Engineering, stellte fest: „In den Reihen der gefangenen und geständigen Terroristen sind Ingenieure und Ingenierstudenten erheblich überrepräsentiert.“

Dr. Marc Sageman, ein ehemaliger CIA-Beamter mit Doktortitel der New York University sowie seinem Abschluss in Medizin ist Autor der bahnbrechenden Studie „Understanding Terror Networks“ (Terrornetzwerke verstehen) aus dem Jahr 2003. Diese stellte fest: „Zwei Drittel der Mitglieder von Al-Qaida hatten eine Universitäts-Ausbildung“, und: „Die riesige Mehrheit der Terroristen kam aus solidem Mittelklasse-Hintergrund; ihre Führung stammt aus der oberen Mittelklasse. Sie kamen aus fürsorglichen, intakten Familien.“

Für die islamistischen Schrecken Armut verantwortlich zu machen verschleiert das wahre Problem nur: Jihadisten sind von einer Ideologie getrieben – einer Ideologie, die sich nach einem mythischen Kalifat sehnt, das von der strengsten Version des Scharia-Rechts bestimmt wird.

2002 stellten Alan Kreuger und Jitka Maleckova in einem Arbeitspapier für das National Bureau of Economic Research fest: „Armut und niedrige Bildung verursachen Terrorismus nicht.“ In der Tat ist „jede Verbindung zwischen Armut, Bileung und Terrorismus indirekt, kompliziert und vermutlich ziemlich schwach… Statt Terrorismus las direkte Reaktion auf schwache Marktchancen und Ignoranz zu betrachten, schlagen wir vor, dass er genauer als Reaktion auf politische Umstände und lange bestehende Gefühle (eingebildet oder real) der Demütigung und Frustration betrachtet werden sollte, die wenig mit der Wirtschaft zu tun haben.“

Was uns zu der Art bringt, wie Präsident Obama und andere Teil des Problems sind.

Die linken westlichen Eliten, die den Glauben stärkten, dass Muslime und Araber verfolgt worden sind, dass Profile erstellt wurden, dass sie ausspioniert wurden, dass sie diskriminiert wurden usw. verstärken das Ressentiment an der Wurzel des radikalen Jihad.

Das ist nur die neue Version eines lange bestehenden Problems der Linken.

In „The Tears of the White Man: Compassion as Contempt” (Die Tränen des Weißen Mannes: Mitgefühl als Geringschätzung) und „The Tyranny of Guilt: An Essay on Western Masochism” (deutscher Titel: Der Schuldkomplex: Vom Nutzen und Nachteil der Geschichte für Europa) merkt Pascal Bruckner an, dass westliche Linke ihre Romane mit dem totalitären Kommunismus in einen gefährlichen Flirt mit den Kämpfen der Dritten Welt verwandelten. Wahnvorstellungen von Solidarität und Mitgefühl mit „den Verdammten der Erde“, vermerkt er, stärken antiwestlichen, antisemitischen und antikolonialen Hass.

Finanziell sicher gestellte Linke betreiben „pseudorevolutionäres Posieren“ und „politische Schauspielerei“, die Frauen, Ungläubige, Dissidenten und Apostaten opfert. Westliche Eliten sehen sich selbst als Antirassisten, die eine bessere Welt herbeiführen. Was für ein Jammer, dass sie das nie zu Ende denken: Nieder mit dem Bösen Reich des Westens – hoch mit dem … sogar noch böseren Islamistischen Reich?

 

Übersetzung unseres Partnerblogs Heplev

 

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Autor: joerg
Bild Quelle:


Freitag, 06 Mrz 2015






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