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Die deutsche Gefahr des Islamo-Faschismus

Die deutsche Gefahr des Islamo-Faschismus


Whrend viele heutzutage von Islamo-Faschismus reden, scheinen sie die gemeinsame Geschichte von Faschismus und Islam nicht wirklich sonderlich ernst zu nehmen. Viele Experten nutzen gerne den Begriff Islamo-Faschismus als politische Methapher, seltsamerweise haben sie aber weit weniger Interesse daran tatschlich auch historisch eins und eins zusammenzuzhlen.

von Mark Musser, The American Thinker, 22. November 2015*

Eine bedeutende Persönlichkeit, die zu oft übersehen worden ist, ist der schweizierische Nazi-Bankier François Genoud (1915-1996), der nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend in nahöstlichen Terrorismus verwickelt war. Genoud war während und nach dem Krieg für die Staatskasse der Nazis zuständig. Während des Krieges arbeitete Genoud mit der deutschen Spionageabwehr in Deutschland, der Tschechoslowakei, Ungarn und Belgien zusammen und war sehr an den Mauscheleien mit Währungen, Diamanten und Gold beteiligt. Solche Geschäfte werden mit Sicherheit die Beraubung jüdischer Opfer eingeschlossen haben, die zur Euthanasie in die Todeslager deportiert wurden.

Genoud übernahme nach Hitlers Tod dessen Veröffentlichungsrechte und erklärte, dass der Führer wollte, dass seine Botschaft in der Dritten Welt verbreitet wurde, um seine Träume am Leben zu erhalten. Genoud machte zudem ein Vermögen mit der Veröffentlichungsrechte der Tagebücher von Josef Goebbels. Er war nicht nur aktiv in die Organisation ODESSA verstrickt, die ranghohen Naziführern half nach u.a. Südamerika und den Nahen Osten zu entkommen, sondern half auch auf berüchtigte Weise zusammen mit Klaus Barbie (1913-1991) Adolf Eichmann (1906 – 1961) Verteidigung zu bezahlen. Während Eichmann praktisch für den Holocaust an der Ostfront verantwortlich zeichnete, war Barbie in Frankreich als Schlächter von Lyon bekannt.

Etwa zur selben Zeit begann Genoud islamischen Terrorismus zu finanzieren. As regelrechter Vorbote des 9/11 war er der führende Kopf hinter der Entführung einer Lufthansamaschine im Februar 1972 im Namen der palästinensischen Befreiung von zionistischer Besatzung Jerusalems. Während die Flugbegleiter freigelassen wurden, belohnte man die Entführer mit einem stattlichen Lösegeld von 5 Millionen Dollar, das der Grundstein des modernen palästinensischen Terrorismus gegen Israel wurde. Dann folgte das Münchener Olympia-Massaker, bei dem 11 israelische Athleten auf deutschem Boden getötet wurden, zusammen mit einer weiteren Lufthansa-Entführung ein wenig später, die zur Freilassung dreier gefährlicher Terroristen in Deutschland führte. Die Entführer drohten das Flugzeug zu sprengen, wenn sie nicht freigelassen würden. Gegen Israels Wunsch wurden die Terroristen freigelassen. Damals hatten viele in Israel und der israelischen Regierung, einschließlich Premierministerin Golda Meir (1898 – 1978) den Verdacht, dass der deutsche Geheimdienst mit den Terroristen geheime Absprachen traf.

Viele glauben, dass Genoud der Gründer der internationalen Al-Taqwa Bank in der Schweiz war, die von einem Neonazi-Islamisten namens Ahmad Huber, ursprünglich Albert Huber, geleitet wurde. Diese Bank half Osama bin Laden zu sponsern und wurde nach den Terroranschlägen vom 9/11 wegen Hilfe und Unterstützung von Al-Qaida und Hamas geschlossen. Die italienischen Sicherheitsbehörden bezeichneten sie als „Die Bank der Muslimbruderschaft“.

Mehr Amerikaner sollten sich daher daran erinnern, dass der 9/11 in Hamburg ausgebrütet wurde, nicht ohne großen Dank an den multikulturellen Umgang Deutschlands mit den Muslimen. Darüber hinaus verfolgt der Geist des Nazirassismus das moderne Deutschland, während hinter der Fassade des Multikulturalismus hinter den Kulissen ein virulenter Antisemitismus durch die muslimischen Gemeinschaften aufblüht. Multikulturalismus ist also dem Faschismus weit ähnlicher als der Kommunismus, denn er feiert vorsätzlich die Unterschiede. Die Amerikaner sollten sich weiterhin daran erinnern, dass das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg auf der Seite Deutschlands stand und dass die Muslimbruderschaft während des Zweiten Weltkriegs mit den Nazis dicke waren.

Heute befindet sich die westliche Hochburg der Muslimbruderschaft in Deutschland und die Gruppe wird auch in Amerika dieser Tage immer lebhafter und einflussreicher. Die Obama-Administration hat die Muslimbruderschaft die letzten Jahre über offen hofiert, besonders bezüglich des Arabischen Frühlings, der heute mit dem Aufstieg von ISIS/ISIL den gesamten Nahen Osten in Flammen hat aufgehen lassen. Schon 1991 trat die Muslimbruderschaft für einen Stealth-Jihad gegen die USA durch Infiltrierung der Institutionen. Wie weit sind sie 2015 gekommen? Einige meinen, die Muslimbruderschaft sei stark mit dem Anschlag in Benghazi verbunden.

Die Muslimbruderschaft wurde 1928 in Ägypten vom Hitler-Bewunderer Al-Banna (1906 – 1949) gegründet. Der Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini (1897 – 1974) schloss sich im selben Jahr der Muslimbruderschaft an. Abgenickt durch Genoud, der Palästina 1934 besuchte, war der Großmufti ein palästinensisch-arabischer Nationalist, der eng mit dem Dritten Reich zusammenarbeitete. Der Großmufti rekrutierte rund 20.000 muslimische Soldaten aus Kroatien und Ungern für die SS. Hitler und der Großmufti diskutierten Pläne, wie die Juden in Palästina vernichtet werden könnten, etwas, auf das Israels Premierminister Netnayahu vor kurzem mit seiner eigenen Interpretation der Angelegenheit verwies. Der Großmufti besuchte sogar Auschwitz und drängte Himmler die Vernichtung der Juden zu beschleunigen. Jugoslawien wollte Amin Al-Husseini als Nazi-Kriegsverbrecher anklagen, aber er entkam aus französischem Arrest.

Etwas beunruhigend ist, dass Deutschland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schnell wieder seinen Weg zurück auf den Balkan fand. Deutschland war ursprünglich das einzige Land der Welt, das Jugoslawien aufteilen wollte. Dank des starken deutschen Medieneinflusses wurde Serbien während des Balkankriegs schnell dämonisiert. Der Balkan wurde entsprechend entlang ethnischer und rassischer Linien aufgeteilt, so dass Koratien, der Kosowo und Albanien unabhängige Staaten wurden. Es darf aber nicht vergessen werden, dass die Nazis sich im Zweiten Weltkrieg sowohl auf die Seite der Kroaten und der kosovo-albanischen Muslime gegen die Serben stellten. Der Balkan-Krieg war vielleicht die erste Salve des sogenannten Arabischen Frühlings.

Ist es Zufall, dass Deutschland die Verantwortung bezüglich der syrischen Flüchtlingskrise übernimmt? Hat irgendjemand festgestellt, dass Deutschland die wenigsten Probleme mit Muslimen in Europa zu haben scheint? Wie können faschistische Muslime, die an islamische Überlegenheit glauben, am meisten vom Multikulturalismus profitieren? Kümmert es irgendjemanden, dass zwei Nazi-Verleger in den 1930-er Jahren – Bertelsmann und Holtzbrinck – heute die meisten der Verlagsgesellschaften in den Vereinigten Staaten kontrollieren? Wie Besorgnis erregend ist es, dass apokalyptisches Umweltschutzbewusstsein, Postmodernismus und die Ente der globalen Erwärmung weitgehend aus Deutschland stammen? Es passt, dass George Soros‘ gewaltige großen Spekulationen der 1980-er und 1990-er Jahre gegen andere Währungen auf der Deutschen Mark aufbauten? Nach Angaben von Pamela Gellers Blog Atlas Shrugs gibt es sogar glaubwürdige Geheimdienstangaben, die Soros mit Genoud miteinander in Verbindung bringen. Sind diese Geheimdienstangaben wirklich glaubwürdig und wenn ja, haben sie irgendeinen Einfluss auf Soros‘ Hintergrundgeschichte als Teenager im von den Nazis besetzten Ungarn 1944?

Schon im Zweiten Reich unter Otto von Bismarck (1815 – 1898) hat Deutschland immer nach einer Schnellstraße von Berlin nach Bagdad durch den Balkan gesucht, genau der Grenze zwischen dem muslimischen Nahen Osten und dem europäischen Kontinent – d.h. genau dem Pulverfass, das den Ersten Weltkrieg auslöste. Dank des Kalten Krieges, wurden wichtige Nazi-Wissenschaftler heimlich in Amerikas Forschungslabore aufgenommen, um dabei zu helfen den von der Sowjetunion dargestellten Gefahren zu widerstehen. Zahllose andere Nazis kamen schlicht ungeschoren davon. So wie die Drohung des internationalen Kommunismus die Sorgen wegen des Nationalsozialismus im Nachkriegseuropa überschattete, sind heute viele ähnlich vergesslich gegenüber der sehr realen Möglichkeit, dass Deutschland immer noch eine Bedrohung ist.

* Ich persönlich glaube, dass Mussers Auffassung zur Rolle und Gefahr des spezifisch deutschen Faktors hier übertreibt. Dennoch ist es bemerkens- und bedenkenswert, was er zusammengestellt hat.

 

Übersetzt von Heplev -  Foto: Der "palästinensische" Mufti von Jerusalem bei seinem Freund und Weggefährte, dem "Führer der Deutschen", Adolf Hitler (Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons)

 

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Autor: joerg
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Freitag, 04 Dezember 2015









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