Europol: Islamischer Staat in der EU

Europol: Islamischer Staat in der EU


Während die Agentur Europol sich derzeit wenigstens noch Mühe gibt, ernsthaft besorgt um die öffentliche Sicherheit zu wirken, scheint die offizielle Politik und ihre Cheerleader nur eine Sorge umzutreiben: Dass die Wirklichkeit über kurz oder lang jemand anders als ihnen recht geben wird.

von Ramiro Fulano

 
Europol war Anfang der Woche mit der in Deutschland aus naheliegenden Gründen öffentlich verschwiegenen Meldung an die Öffentlichkeit gegangen, dass es auf dem Gelände der EU inzwischen eine gut ausgebaute Infrastruktur von Trainingszentren der islamistischen Terrororganisation ISIL gibt – also gewissermaßen den Islamischen Staat in der EU (ISIEU, sprich: Easy EU).
 
Davon möchte man bei den staatstragenden Kreisen in Germany nichts wissen, denn sonst wirft das eventuell die Frage auf, warum nichts gegen ISIEU unternommen wird. Man kann als angehender IS-„Aktivist“ eben nicht mehr nur in Raqqa, sondern auch in Recklinghausen alles Wissenswerte über Heiligen Krieg lernen.
 
Warum gegen den von Europol festgestellten Tatbestand nichts unternommen wird, mag ganz unterschiedliche Gründe haben. Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass die Euro-Klicke von Jean-Claude Juncker (CDU) über Martin Schulz (SPD) bis zu Angela Merkel (CDU) und Siegmar Gabriel (SPD) nachts in ihren kuscheligen Daunen liegt und darum betet, es möge doch bitte schon recht bald der nächste Terroranschlag mit möglichst vielen Opfern geschehen. Denn: Scheitert der Terror, dann scheitert „Europa“. (Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Kontinent).
Man muss sich die Paradoxie der gegenwärtigen Sicherheitslage auf der Zunge zergehen lassen um das menschenverachtende Kalkül zu verstehen, mit dem das Euro-Establishment die Flüchtlingskrise für seine Zwecke ausnutzt, um „Europa“ von Berlin via Brüssel „durchzuregieren“. 
 
Aus Sicht von Europol ist es keine Frage ob, sondern lediglich wann das nächste Attentat vom Format des 13. November in Paris oder der Anschlagserie in Mumbai 2008 geschieht. Es ist offensichtlich, dass von der politischen Kaste nichts unternommen wird, um die drohende Gefahr abzuwenden: Über eine Bekämpfung der Terrorinfrastruktur von ISIEU ist nichts bekannt, und auch mit den Interventionen gegen ISIL hält es sich doch sehr in Grenzen.
Natürlich würde der nächste Terroranschlag - nach dem üblichen gefühlsduseligen Hashtag-Tsunami sozialmedial veranlagter junger Menschen und Gruppenfotos von Politikern in Nebenstraßen – vor allem mit einem quittiert: Mit dem Ruf nach „Mehr Europa“ und einer weiteren Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte auf dem Kontinent. 
(Das Vereinigte Königreich wird sich bis dahin bereits mit etwas Glück per Brexit vom Kadaver der EU losgeeist haben. Möglichst bevor es dieser Perversion eines Rechtsstaates auch in Großbritannien gelingt, die absolute Macht zu ergreifen.) 
Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser: Mehr Terror ist gut für „Mehr Europa“. Warum also sollte die übliche Verdächtige, bei bösen Zungen bereits als „Die Führerin“ verschrien, etwas unternehmen, damit „unsere Menschen“ sich unter ihrer Regierung sicher wähnten?
 
Frau Merkel und ihre Klicke (Juncker, Barroso, Draghi, die Sozialdemokraten und ihre Klatschomaten von der CDU/CSU) schneiden sich doch ins eigene Euro-Fleisch, wenn sie ISIEU zu offensiv auf die Füße träten. Wie soll denn die deutsche Politik ohne Hilfe des islamistischen Terrors jene Sachzwänge und Umstände schaffen, unter denen das „Projekt Europa“ endlich Gestalt annehmen kann?
 
Wie sollen denn die beiden Möchtegern-Diktatoren Maas und Jäger (beide SPD) ihren Zugriff auf die letzten Reste bürgerlicher Freiheitsrechte gestalten, wenn ihnen seitens der Damen und Herren vom Islamischen Staat nicht so brutal wie möglich unter die ausgestreckten Arme gegriffen wird?
 
Und eine Euro-Armee brauchen wir doch auch! Denn wie soll man sich sonst gegen all das zur Wehr setzen, was einem innen- bzw. europapolitisch unbequem werden könnte, nicht wahr Frau Merkel?
 
Die politische Kaste braucht den Terror zur Durchsetzung ihrer Politik. Der politisch gewordene Wahn namens „Europa“ unterscheidet sich vom historischen Faschismus bislang vor allem dadurch, dass es ihm gelingt, ein Minimum der demokratischen Legitimationskulisse zu bewahren. Auch verschwindet noch niemand wieder bei Nacht und Nebel.
Aber wenn es nach der Afghanistan-Koalition aus rot-schwarz-grün ginge, kann auch das nur eine Frage der Zeit sein. Wahlen fanden indes auch während Germanys letzter nationalsozialistischer Etappe statt.
 
Alldieweil befleißigt sich die Diktatur des Kommentariats (Staatsfunk plus Qualitätsmedien), die Umstände schön zu reden. Das erinnert ein wenig an die Kapelle auf der Titanic, die nie zuvor so beherzt musizierte wie in ihren letzten Momenten, als der Luxus-Liner bereits ziemlich aufrecht im Wasser stand. Aber im Gegensatz zur deutschen Journaille hat das Tanzorchester der Titanic wenigstens noch etwas von der Wirklichkeit bemerkt, und nicht bloß seinen eigenen Wahn.
 
Die Linke reagiert auf die reale Realität wie immer mit Trauer und Wut: Mit Trauer, weil ihre politischen Mündel immer wieder Vorurteile zu bestätigen scheinen (wann hört etwas auf, ein Vorurteil zu sein?). Und mit Wut, weil die Wirklichkeit jemand anders als ihnen recht gegeben hat. Was schon immer geschah, zuletzt und besonders tolldreist aber in Köln. 
Aber bekanntlich sind nicht nur führende FeministInnen jederlei Geschlechts nach den Ereignissen der letzten Neujahrsnacht der Ansicht, dass eine Vergewaltigung längst nicht so schwer wiegt, wie der Ruf, eine RassistIn zu sein - das uffjeklärte Establishment sieht das genauso.
 
Womit soll man die Opfer sexueller Übergriffe angesichts der deutschen Willkommenskultur trösten, liebes linksalternatives Milieu? Wo gehobelt wird, fallen Späne? Wer ein Omelett will, muss Eier zerschlagen? Mach die Augen zu und denk an Deutschland?
 
Suchen Sie sich etwas aus, liebe Leserinnen und Leser, noch haben Sie die Wahl. Denn es ist keineswegs auszuschließen, dass sich unter den Strom der Migranten-Millionen ein paar Elemente gemischt haben, die Frau Merkel und Herrn Juncker gerne beim Aufbau von „Mehr Europa“ nach der eingangs geschilderten Methode behilflich wären - Stichwort: Easy EU.
Das sage nicht ich. Sondern das behauptet Europol in ihrem eingangs erwähnten Bericht über die aktuelle Sicherheitslage in der EU. Und weil ein paar böse alte Männer vielleicht doch etwas mehr von Sicherheit verstehen, als freundliche FeminstInnen jederlei Geschlechts, möchte ich die Einschätzung von Europol gerne noch einmal wie folgt zusammenfassen:
Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann der nächste Terroranschlag auf die Zivilbevölkerung stattfindet. Es ist davon auszugehen, dass die Attentäter in der EU ausgebildet worden sind. Es ist nicht so, dass offene Grenzen den internationalen Terrorismus in jenem Umfang behindert hätten, den die Freunde der deutschen Willkommens-Kultur (wie z.B. Jeremy Corbyn) vielleicht befürchtet haben. 
 
Ach ja: Und die Polizei hat alle Hände voll zu tun, die Insassen der Willkommens-Zentren vor einem zweckdienlich unterstellten „rechten Backlash“ zu schützen (den es zum Glück noch nicht gegeben hat) und nicht etwas davor, gegenseitig übereinander, vor allem aber über ihre GastgeberInnen, herzufallen. 
 
Im Interesse der Wahrheit sollte man aufhören, von islamistischem Terror zu sprechen und anfangen, vom Staatsterrorismus der EU zu reden. Denn bei beidem handelt es sich offensichtlich um dasselbe.
Aber wir wollen uns wieder beruhigen: Es geht alles seinen sozialistischen Gang. Also hören wir auf, uns Gedanken zu machen und lernen stattdessen Easy EU kennen – und lieben!
 
  • http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/islamic-state/12120636/Islamic-State-setting-up-terror-training-camps-in-Europe-police-agency-warns.html  
  • http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/terrorism-in-the-uk/12123720/Isil-is-taking-advantage-of-the-EUs-incompetence.html 
  • http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/islamic-state/12078395/RAF-bomb-raids-in-Syria-dismissed-as-non-event.html 
  • http://www.telegraph.co.uk/news/politics/Jeremy_Corbyn/12118575/Jeremy-Corbyn-All-Calais-migrants-who-want-to-come-to-Britain-should-be-allowed-entry.html 
  • http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/sweden/12121070/Migrant-fatally-stabs-female-refugee-centre-worker-in-Sweden-say-police.html

 

Foto: Terroristen des IS auf dem Weg in den Jihad (Foto: Day Donaldson, flickr, CC BY 2.0)


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Mittwoch, 27 Januar 2016