EU: Verfolgte Unschuld

EU:

Verfolgte Unschuld


Große Empörung herrscht in der Europäischen Union, seit ihr vor wenigen Tagen eine bis dahin nicht weiter aufgefallene Gruppierung in einem in der Tat eher geschmacklosen Video den Vorwurf machte, sie unterstütze in Gestalt ihres Repräsentanten Lars Faaborg-Andersen die Entwicklung eines »palästinensischen« Terrorstaats und untergrabe damit die Souveränität Israels.

Die Regierung in Jerusalem distanzierte sich prompt von den der »Bremst Andersen« getauften Kampagne, während Brüssel David Waltzer einbestellte, den israelischen Botschafter bei der EU. In einem Statementerklärte die Friedensnobelpreisträgerin, Angriffe auf persönlicher Ebene sprengten den Rahmen von Kritik, und lobte die Verurteilung des Videos durch die israelische Regierung.

 

Gleichzeitig wies Brüssel auch inhaltlich alle Vorwürfe zurück: »Die EU leistet Unterstützung für Bedürftige in Übereinstimmung mit ihren humanitären Grundsätzen«. Wie allerdings kann sich die EU da sicher sein? Ihre jüngste Ankündigung finanzieller Unterstützung für »Palästinenser« beispielsweise zeigt, daß sie an einer Kontrolle der Verwendung der Mittel gar nicht interessiert ist.

Das erste finanzielle Hilfspaket der EU in diesem Jahr ist 252,5 Millionen Euro schwer: 170,5 Millionen Euro gehen an das Regime in Ramallah, während die restlichen 82 Millionen Euro für die UNRWA vorgesehen sind. Beide Empfänger aber sind in terroristische Aktivitäten verwickelt. Die UN-Agentur etwa beschäftigt Lehrkräfte, die den Jihad gewiß nicht nur in ihrer Freizeit predigen.

 

Und noch immer ist nicht aufgeklärt, wie es im Sommer 2014 zu »überraschenden« Funden von in Schulen der UNRWA gelagerten Raketen kommen konnte. Auch der PA in Ramallah kann kein ernsthaftes Vorgehen gegen Terrorismus bescheinigt werden. Angeblich verhinderten Anschlägen steht die Verehrung von »Märtyrern« gegenüber, die ihre Angriffe auf Juden nicht überlebten.

 

Die von Abu Mazen eingesetzte »Regierung« überweist »Ehrenrenten« an in Israel inhaftierte Terroristen und befördert freigekommene »palästinensische« Mörder in militärische Ehrenränge. In amtlichen Medien werden auch Kinder zu Gewalt gegen Juden angehalten, an öffentlichen Schulen lernen sie nichts über friedliche Koexistenz, aber viel über das Leben nach dem Tod als »Märtyrer«.

 

Wer Institutionen wie der UNRWA oder einer bereits zu »Palästina« hochgejubelten PA blindlings Millionensummen anvertraut, kann nicht garantieren, daß diese ausschließlich für die angegebenen Zwecke verwendet werden. Nicht zuletzt deshalb mag zwar die Form der Kritik an Lars Faaborg-Andersen nicht gefallen. Um aber ihren Inhalt zu widerlegen, dazu ist mehr nötig als lauter Protest gegen Israel.

 

 

tw_24


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Mittwoch, 02 März 2016