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UN-Organisation in Aktion: Anschlag auf die Zivilisation

UN-Organisation in Aktion:

Anschlag auf die Zivilisation


Der Exekutivrat der UNESCO, der sich noch so nennenden Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, hat an seinem Sitz in Paris in dieser Woche beschlossen, daß historische Tatsachen nichts zählen, daß Geschichte, besteht nur ein durchsetzungsfähiger politischer Wille, durch bloße Fiktion ersetzt werden kann und sie fortan als die Wahrheit gilt.

Zwar haben sehr viele seiner Mitglieder versucht, die Annahme einer von der »palästinensischen« Terrororganisation PLO eingebrachten Resolution durch eine Enthaltung bei der Abstimmung zu verhindern oder sie zu entwerten, doch hat der Exekutivrat der UNESCO dennoch mit letztlich 24 Stimmen beschlossen, die belegten Beziehungen des Judentums ins Heilige Land zu leugnen.

 

Stimmten mit den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Litauen und Estland ganze sechs Staaten gegen die so antisemitische wie antiisraelische Resolution, enthielten sich 26 Staaten, darunter Frankreich und Schweden. Unterstützten noch im vergangenen April 33 Staaten einen ähnliche Beschluß, fiel die Zustimmung nun bedeutend geringer aus.

 

Dennoch sind Stimmenthaltungen oder ein Fernbleiben von der Abstimmung – zwei Staaten waren nicht anwesend – eben nicht genug. Der Exekutivrat der UNESCO hat sich – erneut – zum Schauplatz und Erfüllungsgehilfen im Krieg der »Palästinenser« gegen das Judentum und Israel machen lassen. Selbst Widerspruch ist ob dieses Mißbrauchs der UN-Organisation zu schwach.

 

Die PLO hat mit der von ihr formulierten Resolution deutlich gemacht, daß sie auch außerhalb der UNESCO keineswegs gewillt ist, einen Ausgleich mit Israel zu suchen, einen Friedensprozeß neu zu beginnen oder wiederzubeleben. Sie suchte und sucht überall da, wo ihr dies wieder und wieder ermöglicht wird, Israel zu delegitimieren, greift die Existenzgrundlage des jüdischen Staates an.

 

Auch für die sechs Staaten, die sich in Paris gegen die Resolution der »Palästinenser« aussprachen, kann dies daher nur ein Schritt von vielen nötigen sein. Wollen sie glaubwürdig sein, dürfen sie weder Repräsentanten der PLO als »Staatsmänner« empfangen noch deren angebliche Bemühungen um einen eigenen Staat unterstützen. Und auch die Unterstützung der UNESCO ist zu hinterfragen.

 

Wie es gilt, dem »diplomatischen« Krieg der »Palästinenser« eine deutliche Absage zu erteilen, gilt es, einen Mißbrauch der UN-Institution als ein Schlachtfeld dieses Krieges zu verhindern – oder, ist dies angesichts der Mehrheitsverhältnisse oder aus anderen Gründen unmöglich, die Kontakte zu dieser Organisation zu kappen. Denn wo man nichts verändern kann, ist Mittun keine Option.

 

 

tw_24 - Foto: Heplev


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Sonntag, 16 Oktober 2016