US-Präsidentschaftswahlkampf überschattet: FBI nimmt Ermittlungsverfahren gegen Clinton wieder auf

US-Präsidentschaftswahlkampf überschattet:

FBI nimmt Ermittlungsverfahren gegen Clinton wieder auf


Fr die in letzter Zeit nicht gerade vom Glck verfolgte Hillary Clinton scheint es noch ein bisschen schwieriger geworden zu sein, ins Weie Haus zurckzukehren: Am Freitagnachmittag hat das FBI seine Ermittlungen wegen der Clinton-Emails wiedererffnet. Es seien neue Beweise aufgetaucht, heit es, die es mglich erscheinen lassen, dass Frau Clinton auf ihrem privaten Email-Server sicherheitsrelevante Staatsgeheimnisse allgemein zugnglich gemacht hat. Frau Clinton hat sich somit bereits jetzt das zweifelhafte Prdikat erworben, die einzige Prsidentschaftskandidatin zu sein, die bereits zweimal vom FBI untersucht wurde.

von Ramiro Fulano, z.Zt. Washington D.C.


Diesmal ergaben sich die neuerlichen Verdachtsmomente gegen Frau Clinton aus den Ermittlungen um Anthony Weiner. Der ehemalige Abgeordnete der „Democrats“ hat in den USA vor allem wegen des Versendens sexuell eindeutiger Bildnachrichten eine etwas zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Zuletzt soll es sich um eine 15-jährige gehandelt haben, die Nacktfotos von einem Politiker bekam, der sich anscheinend für das schärfte Messer in der Schublade hält, aber eventuell nicht das hellste Licht auf der Torte ist. Der neueste Weiner-Skandal ist in den bewährten Händen der New York Post und bestens aufgehoben.


http://media.breitbart.com/media/2016/10/nypost-anthony-weiner-fbi-640x480.jpg 
Doch was soll die ganze Aufregung, liebe Leserinnen und Leser: Waren nicht auch die Grünen für die Legalisierung der Kinderfickerei, liebes linksalternatives Milieu? Staatspolitisch interessant wird es erst, wenn man bedenkt, dass im Zusammenhang mit der neuerlichen Weiner-Affäre ein Server namens clintonemails.com noch einmal auffällig wurde. Nun war natürlich schon immer der Verdacht naheliegend, dass es sich bei den mindestens 33.000 Emails, die Frau Clinton dort vorgehalten hat, nicht allein um Staatsgeheimnisse handeln konnte. 


Und wer war in der Clinton-Residenz in Chappaqua im Staate New York für das Handling sensibler Informationen zuständig? Frau Clintons Vertraute und Anthony Weiners zukünftige Ex-Ehefrau Huma Abedin.
Doch damit nicht genug: Wie ein Zeuge des FBI behauptet, soll Frau Clintons „privater“ Email-Server Frau Abedins Idee gewesen sein. Die hatte zwar in ihrer Befragung durchs FBI ausgesagt, von clintonemail.com erst aus der Presse erfahren zu haben. Aber der Zeuge des FBI meint, Huma Abedin wäre an der Einrichtung dieses Servers beteiligt gewesen. Ich kann nicht sagen, wem ich eher glauben würde, da ich weder den Zeugen des FBI noch Frau Abedin kenne.


Selbstverständlich interessiert es das FBI (und vielleicht noch ein paar weitere Geheimdienste, nicht alle zwangsläufig aus den USA), wenn jemand eine „Katzenklappe“ mit Zugang zum Email-Verkehr des US-Verteidigungsministeriums und des Weißen Hauses installiert. Aber ich halte es für ein Gerücht, dass Frau Clintons „privates“ Email-Passwort wirklich 1234567 war.


Wer ist Frau Abedin und welche Fakten könnten den Verdacht nahelegen, dass sicherheitspolitisch relevante Informationen bei ihr vielleicht nicht in den besten Händen aufgehoben waren?


Als Huma Abedin zwei Jahre alt war, zog ihre Familie auf persönliche Einladung von Abdulla Omar Nasseef nach Riyad, wo ihr Vater jenes „Institute of Muslim Minority Affairs“ gründete, das er viele Jahre leitete. Das Institut publiziert das „Journal of Muslim Minority Affairs“ und sieht sich als Streiter für die Rechte muslimischer Minderheiten auf der ganzen Welt. Huma war stellvertretende Herausgeberin dieser Publikation, was dem „Institut of Muslim Minority Affairs“ den Ruf eintrug, so etwas Ähnliches wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Familie Abedin zu sein. 


Sowohl das „Abedin-Institut“ als auch sein „Journal“ waren und sind im Gebäude der „Muslim World League“ in 46 Goodge Street, London, ansässig. Huma Abedins Schwester Heba ist dort als Junior-Redakteurin beschäftigt. Im selben Gebäude ist eine weitere islamistische Organisation tätig, die in Frau Clintons Schriftverkehr eine Rolle spielt: die „World Arab Muslim Youth Association“ (WAMY). Das heißt:  Während Frau Clinton in ihrer Funktion als Außenministerin mit dem saudischen Königreich über ein Ende der Terrorfinanzierung verhandelte, betrieb die Familie Abedin ihre Geschäfte aus dem Sitz der Muslim World League in London und Frau Abedin war die rechte Hand von Frau Clinton. 


Die Saudis nehmen es anscheinend sehr genau mit Leuten, denen sie Geld für ihren Wahlkampf „spenden“.


Während Frau Abedin in Foggy Bottom die „persönliche Beraterin“ von Frau Clinton war, hatte sie Möglichkeiten zum direkten oder indirekten Kontakt mit einer Organisation, die das US-Außenministerium dringend verdächtigte, an der Finanzierung von Al-Qaeda, den Taliban und Hamas beteiligt zu sein. Der Vizepräsident der „World Arab Muslim Youth Organisation“ (WAMY) war übrigens kein geringerer als Osama bin-Ladens Halbbruder Abdullah bin-Laden. 


Nach Meinung des FBI ist WAMY „an der Finanzierung des internationalen Terrorismus beteiligt“. Die CIA will das bereits seit 1998 wissen und kennt WAMY als eine NGO, die Bürgerkriegsfraktionen in Afghanistan, die Hamas, algerische Extremisten sowie islamistische Milizen auf den Philippinen finanziert. Wenn man das vor dem Hintergrund sieht, dass die Familie der Top-Beraterin der US-Außenministerin ihre Geschäfte im selben Gebäude wie WAMY betreibt, bekommt so viel räumliche Nähe einen etwas irritierenden Beigeschmack.


In Frau Clintons Residenz in Chappaqua gehörte es zu Huma Abedins Aufgaben, die Diplomatenpost zu verteilen und das (selbstverständlich geheime) tägliche „Briefing des Präsidenten“ zu lesen. Zudem war sie dafür zuständig, alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen im Zusammenhang mit ihren Tätigkeiten selbst auszuführen. Und wie gesagt: Ein Zeuge des FBI behauptet, der Clinton-Email-Server wäre eine Idee von Frau Abedin gewesen. 


Klingt das ein bisschen nach Guillaume auf Koks, liebe Sozialdemokraten? Bestimmt täusche ich mich. Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild von dem Moment, als die Sache mit Huma in Hillarys Flugzeug plötzlich ruchbar wurde, liebe Leserinnen und Leser: http://www.telegraph.co.uk/content/dam/news/2016/10/28/112326927_clinton_news-large_trans++O65TkrT7BriBrd3fK6VEg8nL2K5DbUWXEaHdlHGKWQw.jpg 

 

  • http://www.breitbart.com/big-government/2016/10/28/clinton-right-hand-woman-huma-abedin-takes-the-stage-at-center-of-email-scandal/
  • http://www.telegraph.co.uk/news/2016/10/28/fbi-probe-newly-discovered-hillary-clinton-emails-and-reopen-inv/ 
     

Foto: Hillary Clinton bei einer öffentlichen Veranstaltung (Foto: von Lorie Shaull (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons)


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Samstag, 29 Oktober 2016