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Diskussionsbeitrag: Klimawandel bricht Menschenrecht

Diskussionsbeitrag:

Klimawandel bricht Menschenrecht


Zwei Rechte widersprechen sich, wenn eines nur auf Kosten des anderen erfüllt werden kann. Will man beide Rechte gleichzeitig bedienen, so scheitert das gesamte Unternehmen grandios. Man muss sich also für eines der beiden Rechte entscheiden.

von Dr. Nathan Warszawski

 

In unserem Fall, den wir hier abhandeln, stehen sich das Menschenrecht der Meinungsfreiheit und die Rettung des Planeten durch Verhinderung des Klimawandels unversöhnlich gegenüber. Ich schreibe „Klimawandel“, weil sich dieser falsche Begriff politisch korrekt durchgesetzt hat. Richtig müsste es „Klimaerwärmung“ heißen oder genauer „menschengemachte Klimaerwärmung“. Doch solche Feinheiten sind jetzt belanglos.

 

Für welches Recht entscheide man sich? Für das höhere, welches das niedrigere einschließt! Das höhere Recht ist die Rettung unseres Planeten, der das Überleben der Menschheit verspricht. Würde man sich für die Menschenrechte entscheiden und gleichzeitig gegen die Rettung unseres Planeten, so würden die Menschenrechte nur eine begrenzte Zeit gedeihen. Denn mit dem Hitzetod unseres Planeten stirbt die Menschheit aus und damit auch die Menschenrechte incl. Meinungsfreiheit.

 

Daraus ergibt sich zwanghaft, dass Klimaleugner nicht weiterzulesen brauchen.

 

Um die menschengemachte Klimaerwärmung zu stoppen, zumindest zu verzögern, muss der menschenbedingte CO2-Ausstoß reduziert, ja neutralisiert werden. Jeder lebende Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck. Der CO2-Fußabdruck wird verringert, wenn der betreffende Mensch Abfall vermeidet und stattdessen recycelt, wenn er auf Auto und Flugzeugreisen verzichtet, wenn er kein Fleisch konsumiert und das, was er isst, roh verspeist. Doch selbst wenn sich der umweltbewussteste Leidensgenosse noch so sehr bemüht, es verbleibt immer ein nachweisbarer CO2-Fußabdruck! Denn der lebende Mensch und das lebende Tier produzieren CO2. Der CO2-Ausstoß ist der untrügliche Beweis, dass der Mensch und das Tier leben!

 

Letztendlich ist es jedem klar Denkenden sofort einsichtig, dass es ohne Menschen keine menschengemachte Klimaerwärmung gibt. Doch wollen wir die Menschen verbieten, um den Planeten zu retten? Laut erstem Absatz dieses Artikels müssen wir die Frage bejahen. Es fällt dem Menschen ja nicht sonderlich schwer, sich für weit unedlere Ziele umzubringen.

 

Diese radikale Lösung wird nicht jedem schmecken. Glücklicherweise gibt es moderatere Vorgehensweisen, das Ziel der Erdrettung zu erreichen. Hierzu muss nicht der Mensch verschwinden, es reicht aus, einige sekundäre Menschenrechte einzuschränken, die lediglich der Bequemlichkeit dienen. Diese Einschränkungen engen niemanden ein, der sich bereits heute klimakorrekt verhält!

 

Was ist zu tun? Unter diesem Buchtitel versucht ein bedeutender russischer Philosoph und grandioser Staatsmann vor mehr als 100 Jahren sein Land zu retten. Über einen Zeitraum von mehr als 70 Jahren gelingt es ihm auch.

Wissenschaftlich ist erweisen, dass der CO2-Fußabdruck in entwickelten Industrieländern mit einer funktionierenden Demokratie gewaltig den CO2-Fußabdruck von Menschen überragt, die in einem korrupten Entwicklungsland leben. Der CO2-Fußabdruck eines Europäers ist viel tiefer (10–100 x) als der eines Afrikaners. Wenn Afrikaner nach Europa übersiedeln, sich europäisieren, so vertieft sich auch deren CO2-Fußabdruck bis er den des seit längerem einheimischen Europäers erreicht. Genauso gilt es umgekehrt: Wenn Europäer nach Afrika übersiedeln, sich afrikanisieren, so verflacht sich deren CO2-Fußabdruck bis er den des seit längerem einheimischen Afrikaners erreicht. Dieser letztgenannte Vorgang wird schneller als der erste abgeschlossen, wenn dem nach Afrika zugewanderten Europäer das Geld ausgeht.

 

Logisch ist erwiesen, dass mehr Menschen mehr CO2 verursachen.

 

Was bedeutet das im Hinblick auf die Rettung unseres Planeten?

 

Die Zahl der Afrikaner darf eher zunehmen als die der Europäer.

 

Jeder Europäer, der nach Afrika übersiedelt, rettet die Welt.

 

Jeder Afrikaner, der nach Europa übersiedelt, zerstört die Welt.

 

Diese Schlussfolgerungen gelten nur solange, wie entwickelte Industrieländern mit einer funktionierenden Demokratie in Europa und korrupte Entwicklungsländer in Afrika vorherrschen.

 

Was ist zu tun, wenn eine Europäerin mehr als zwei oder drei Kinder gebiert?

 

Das zweite (dritte) Kind wird sobald wie möglich in Afrika ausgesetzt.

 

Sollte, aus welchen unvorhersehbaren Gründen auch immer, sich Europa klimakorrekt entwickeln, i.e. sich deindustrialisieren und dedemokratisieren, so wäre die Welt gerettet. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Afrika dekorrumpiert und industrialisiert ist geringer als die klimakorrekte europäische Weiterentwicklung.

 

Manche werden vom Gedanken befallen sein, alle Afrikaner, die in den letzten Jahrzehnten nach Europa gekommen sind, um ihren CO2-Fußabdruck zu europäisieren, zurück nach Afrika zu schicken. Doch die scheinbare Logik trügt. Man braucht die Afrikaner nicht zu ihrem Heimatkontinent zurückzuschicken. Ihr CO2-Fußabdruck nimmt zwar in Europa zu, doch ist es gleichgültig, ob man einen afrikanischen Zuwanderer oder einen einheimischen Europäer von Europa nach Afrika verbannt. Die Planetenrettung durch Verhinderung der menschengemachten Klimaerwärmung ist bei beiden wirksam, sehr wahrscheinlich ist der Gewinn bei den einheimischen Europäern größer.

 

 

Numeri 24 : 9


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Sonntag, 23 Juli 2017






Hier noch so`n Scheiss dazu: "Kinderwunsch streichen, Klima retten" Diese "Forderung" ist aber nicht an Afrika, etcpp gerichtet. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klima-weniger-kinder-bekommen-hilft-das-a-1157812.html