Bericht: Labour Party ist institutionell antisemitisch

Bericht: Labour Party ist institutionell antisemitisch


Ein neuer Bericht besagt, dass die Labour Party `institutionell antisemitisch´ sei, und kommt zu dem Schluss, dass das Ausmaß ihres Antisemitismus unterschätzt werde.

Von Jani Fratzer, Jewish News

Der am Donnerstagmorgen in Westminster veröffentlichte Bericht des Herausgebers der Zeitschrift Fathom, Professor Alan Johnson, zählt mehr als 130 Beispiele für antijüdischen Hass in der Partei und dessen Leugnung durch die Partei auf. In seinem Bericht heißt es, dass die Labour Partei ‚den zeitgenössischen Antisemitismus nicht verstanden hat und nicht dazu in der Lage war, zu verhindern, dass die Partei zu einem Hort des Antisemitismus geworden ist. Sie scheiterte ebenso daran, den Antisemitismus wirksam und ohne politische Angriffe zu bekämpfen, wie sie daran scheiterte, der Leugnung von Antisemitismus oder der Opfer-Täter-Verkehrung ein Ende zu setzen.‘ Johnson übte insbesondere Kritik an Labour-Chef Jeremy Corbyn und sagte gegenüber Jewish News, dass Corbyn nicht in der Lage sei, ‚Selbstkritik zu üben‘, weswegen er ‚die Partei nicht aus diesen Schwierigkeiten herausführen kann.‘ (…)

Außerdem, so Professor Johnson, ‚ist Corbyn von Menschen umgeben, die von antisemitischer und antizionistischer Politik durchdrungen sind‘. Der Antisemitismus wurde innerhalb der Labour Party ‚normalisiert‘. ‚Die Partei muss aufhören, sich defensiv zu verhalten und verstehen, dass sie antisemitisch ist. Der Weg zurück ins Licht ist das Eingeständnis darüber, wie schlimm die Dinge sind.‘ Johnson wies darauf hin, dass es viel schwieriger sei, das Problem zu beseitigen, als bisher angenommen wurde.

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
Bild Quelle:


Sonntag, 24 März 2019






Gibt es auch was Neues, daß ist doch schon lange bekannt!




70% der Iranerinnen wollen Abschaffung der Kopftuchpflicht

 70% der Iranerinnen wollen Abschaffung der Kopftuchpflicht

Der Iran hat 2.000 neue Mitglieder der Moralpolizei eingewiesen, um auf das zu reagieren, was Beamte als `zunehmende Missachtung´ der Hijab-Pflicht bezeichnen.

[weiterlesen >>]

IS behauptet, binnen eines Jahres eine Atomwaffe kaufen zu können

 IS behauptet, binnen eines Jahres eine Atomwaffe kaufen zu können

ISIS hat die jüngste Ausgabe seines Propagandamagazins Dabiq genutzt, um darauf hinzuweisen, dass die Gruppe so schnell expandiert, dass sie innerhalb eines Jahres ihre erste Atomwaffe kaufen könnte.

[weiterlesen >>]

Saudi-Arabien will Mann hinrichten, der bei Verhaftung 13 Jahre alt war

 Saudi-Arabien will Mann hinrichten, der bei Verhaftung 13 Jahre alt war

Eine Gruppe von Jungen auf Fahrrädern versammelt sich in einer staubigen Seitenstraße im Osten Saudi-Arabiens.

[weiterlesen >>]

Selbstmordrate im Iran steigt

 Selbstmordrate im Iran steigt

Während der letzten Tagen begingen vier Frauen und zwei Männer Selbstmord, unter anderem durch Selbstverbrennung, Einnahme von Tabletten und Erhängen.

[weiterlesen >>]

Wenn der Kampf gegen Israel als wichtiger gilt als ein besseres Leben

 Wenn der Kampf gegen Israel als wichtiger gilt als ein besseres Leben

Seit dem Ende des Gaza-Krieges 2014 haben die Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ) in Gaza Raketen gegen israelische zivile Ziele abgefeuert und damit israelische Luftangriffe als Vergeltungsschläge in acht Eskalationsrunden provoziert, die Teil eines bereits lange andauernden Krieges sind.

[weiterlesen >>]

Syrien: Russisches Militär vertreibt Iran aus Marinehafen in Tartus

 Syrien: Russisches Militär vertreibt Iran aus Marinehafen in Tartus

Die russischen Streitkräfte in Syrien haben mit Unterstützung der syrischen Regimekräfte, die unter ihrem Kommando standen, in den letzten Wochen pro-iranische Milizen vertrieben, die ein ziviles Dock im Marinehafen Tartus übernommen hatten.

[weiterlesen >>]