Bericht: Labour Party ist institutionell antisemitisch

Bericht: Labour Party ist institutionell antisemitisch


Ein neuer Bericht besagt, dass die Labour Party `institutionell antisemitisch´ sei, und kommt zu dem Schluss, dass das Ausmaß ihres Antisemitismus unterschätzt werde.

Von Jani Fratzer, Jewish News

Der am Donnerstagmorgen in Westminster veröffentlichte Bericht des Herausgebers der Zeitschrift Fathom, Professor Alan Johnson, zählt mehr als 130 Beispiele für antijüdischen Hass in der Partei und dessen Leugnung durch die Partei auf. In seinem Bericht heißt es, dass die Labour Partei ‚den zeitgenössischen Antisemitismus nicht verstanden hat und nicht dazu in der Lage war, zu verhindern, dass die Partei zu einem Hort des Antisemitismus geworden ist. Sie scheiterte ebenso daran, den Antisemitismus wirksam und ohne politische Angriffe zu bekämpfen, wie sie daran scheiterte, der Leugnung von Antisemitismus oder der Opfer-Täter-Verkehrung ein Ende zu setzen.‘ Johnson übte insbesondere Kritik an Labour-Chef Jeremy Corbyn und sagte gegenüber Jewish News, dass Corbyn nicht in der Lage sei, ‚Selbstkritik zu üben‘, weswegen er ‚die Partei nicht aus diesen Schwierigkeiten herausführen kann.‘ (…)

Außerdem, so Professor Johnson, ‚ist Corbyn von Menschen umgeben, die von antisemitischer und antizionistischer Politik durchdrungen sind‘. Der Antisemitismus wurde innerhalb der Labour Party ‚normalisiert‘. ‚Die Partei muss aufhören, sich defensiv zu verhalten und verstehen, dass sie antisemitisch ist. Der Weg zurück ins Licht ist das Eingeständnis darüber, wie schlimm die Dinge sind.‘ Johnson wies darauf hin, dass es viel schwieriger sei, das Problem zu beseitigen, als bisher angenommen wurde.

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
Bild Quelle:


Sonntag, 24 März 2019






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