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Humanitäre Krise in Irland: Israelische NGOs bereiten Hilfsflottille nach Dublin vor*

Humanitäre Krise in Irland:

Israelische NGOs bereiten Hilfsflottille nach Dublin vor*




AKUS, Gastbeitrag auf CiF Watch, 25. November 2010

Von der sich entwickelnden humanitären Krise in Irland erschrockene israelische NGOs haben eine Hilfsflottille organisiert, die sie „Viva Dublina“ nennen. Ein Viva Dublina-Sprecher sagte: „Wir sind erschrocken über die sich in Irland entwickelnden humanitären Krise!“ Viva Dublina hat von einem israelischen Schifffahrts-Mogul eines der größten Luxus-Kreuzfahrtschiffe der Welt geliehen bekommen, das als Flottille dienen soll. Der Mogul schrieb einen Brief an Ha’aretz, in dem es heißt: „Ich bin erschrocken über die sich in Irland entwickelnde humanitäre Krise!“ Das Schiff wird genutzt werden, um den nutzlosen Ramsch und abgelaufenen Medikamente zurückzubringen, der mit von antiisraelischen irischen Aktivisten bemannten Flottillen geschickt wurde und israelische Lagerhäuser in Ashdod verstopfen, nachdem die Hamas den Empfang der „Spenden“ verweigerte. Ägypten hat angefragt, ob die Flottille in El-Arish anhalten kann, um gleichartige „Spenden“ aufzunehmen, die die dortigen Lagerhäuser verstopfen. Ägypten sagt, es bevorzuge Qassam-Raketenteile und Mercedes-Benz-Limousinen für die Hamas dort zu lagern.

 

Die Türkei lehnte eine Anfrage ab die türkische Flagge hissen zu dürfen und erklärte, dass sie einzig Flottillen anerkennen würde, die zwischen Libyen und der Türkischen Republik auf Zypern verkehren. Die Türkei hat angeboten, der Flottille 25 mit verschiedenen Waffen versorgte IHH-Terroristen zur Verfügung zu stellen, sollte Israel zustimmen sie nach der Ankunft in Belfast einsickern zu lassen. Großbritannien forderte Israel auf, das Team nach Belfast zu schicken, das den Anschlag in Dubai ausgeführt hatte, um sich des Problems anzunehmen, da das internationale Recht nicht verhindert, dass Terroristen nicht über die See nach Irland fahren. Israel stimmte zu, vorausgesetzt Großbritannien liefert 30 Tennisschläger, damit das Team gut getarnt ist, während es im Grand Hotel von Belfast herumläuft. Während seiner Inspektion von Ölbohr-Stellen auf den Falkland-Inseln sagte der britische Premierminister: „Irland ist seit Jahrhunderten das weltgrößte Freiluft-Gefängnis und wir haben vor, das weiter so zu halten!“

 

Die Flottille wird 10.000 Luftballons, 5.000 Malblöcke und 3.000 blaue und weiße Buntstifte sowie ein Schulbuch in Hebräisch mit dem Titel „Wirtschaftsgrundlagen – Wie man sein Haus in Ordnung hält, indem man seine Nase nicht in anderer Leute Dinge steckt“ mitführen; dieses ist für den irischen Finanzminister bestimmt, der als Pfu-Yuk der Ann Roinn Airgeadais bekannt ist. Es gibt auch fröhliche Zeichnungen, von israelischen Kindern gespendet, die ihre Solidarität mit den verhungernden Kindern Irlands zum Ausdruck bringen. Vor der erwarteten Ankunft der Flottille werden von El Al israelische Flaggen für die armen Kinder Dublins eingeflogen, damit diese sie am Hafen schwenken, wenn sie auf die Ankunft des Schiffes warten.

 

Um jede Möglichkeit einer weiteren Kartoffelknappheit zu verringern, wollen die Flottillen-Betreiber 2 Millionen Kisten Matzen mitbringen, die seit dem Exodus aus Ägypten am Berg Sinai gelagert wurden und möglicherweise nicht mehr Pessach-koscher sind. Da aber die Matzen lange lagerfähig sind (genau genommen 3.000 Jahre), hofft man, dass sie die Iren durch die Krise bringen werden. Der neue Bürgermeister von Carrickmacross nannte die Entscheidung des ehemaligen Stadtrats, die vom israelischen Botschafter beschriebene Seite aus dem alten Gästebuch zu reißen, „ein unglückliches Missverständnis“. Die hungrigen Einwohner feuerten den letzten Stadtrat und kauften ein neues Gästebuch, als sie von der Ladung Matzen hörten; sie hoffen darauf Matze mit sich führende Israelis in ihre Stadt zu locken.

 

 

 

Der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres wird die Flottille begleiten, um Aufmerksamkeit auf das Leid der Iren zu leiten. Er wurde eingeladen, sich in das Gästebuch von Carrickmacross einzutragen, vorausgesetzt er bringt eine Schachtel Matzen mit. Peres hofft die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan zu treffen, die ihren Preis dafür erhielt, dass sie nicht wirklich für Frieden in Nordirland sorgte. Peres sagte: „Ich werde mit ihr Ideen austauschen, wie man Frieden mit den Goyim macht, die ich von meiner Bubbe damals im alten Land hörte.“ Mairead Corrigan reiste kürzlich nicht auf eigene Kosten nach Israel, was sie derart genoss, dass sie selbst dann noch versuchte dort zu bleiben, als man ihr höflich die Tür wies, nachdem ihr erklärt wurde, dass Israel nur Flüchtlinge aus dem Sudan aufnimmt.

 

Israels UNO-Botschafter, der feststellte, dass es Berichte über irische Flüchtlinge gibt, die bis an so weit entfernte Orte wie Edmonton in Kanada fliehen, wird vorschlagen, dass das Jahresbudget der UNRWA von einer Milliarde Dollar an Irland geleitet wird, um den 4,4 Millionen irischen Flüchtlingen in Irland und ihren Nachkommen auf dem Niveau leben zu helfen, an das sich die Menschen im Gazastreifen gewöhnt haben. Ein Unternehmer aus Gaza wurde kürzlich gesehen, wie er in Dublin Orte für das erste mit einem islamischen Kultur-Zentrum, einer islamischen Schule und einem Einkaufszentrum voller israelischer Produkte verbundene Roots-Restaurant außerhalb des Gazastreifens erkundete. Die Saudis haben großzügig angeboten ihre überzähligen Schulbücher aus Mekka nach Ashdod zu fliegen, damit sie zum Gebrauch an der neuen Schule auf die Flottille geladen werden.

 

George Galloway, Lauren Booth, Ken Loach und Tony Greenstein haben einen Brief an den Guardian geschrieben, in dem sie die Viva Dublina-Flottille aufs Schärfste verurteilen. Sie sei, schrieben sie, nichts als ein unverfrorener Trick, der nichts erreichen wird, als das Leiden der Iren zu verringern. Die Organisatoren von Viva Dublina konterten schamlos mit der Aussage, sie stimmten damit absolut überein, aber was sollte der Zweck einer Hilfsflottille sein, außer einer unverhohlenen Nummer Öffentlichkeit zu erhalten? Bisher haben sie von den Unterzeichnern des Briefes keine Antwort erhalten.

 

* Satire

 

Quelle / Übersetzung: Heplev


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 30 November 2010