Ungarns Juden denken nicht an Auswanderung

Ungarns Juden denken nicht an Auswanderung


Interview der JÜDISCHEN RUNDSCHAU mit Dr. Péter Györkös, Botschafter von Ungarn in Deutschland, über das Verhältnis seines Landes zu Israel und die Lage der Juden in Ungarn im Vergleich zu Westeuropa ♦

JÜDISCHE RUNDSCHAU: Exzellenz, die Geschichte Ungarns ist reich an Elementen und Einflüssen jüdischer Kultur. Wie wird dieses historische Erbe heute gepflegt und bewahrt?

Botschafter Györkös: Unsere jüdischen Mitbürger und auch die zu Besuchszwecken anwesenden Touristen können sich in Ungarn sicher fühlen – und das nicht von ungefähr, dafür steht u.a. die von der Regierung eingenommene Haltung zur Migration. Vor allem jedoch konnte dies dank des Null-Toleranz-Prinzips gegen Antisemitismus erreicht werden, das die ungarische Regierung konsequent vertritt und das sich u.a. in einer strengeren Gesetzgebung und der tatsächlichen Durchsetzung niederschlägt.


Autor: Jüdische Rundschau
Bild Quelle: Jüdische Rundschau


Donnerstag, 30 Mai 2019