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Schweden: Die Kirche, die Hass verbreitet

Schweden: Die Kirche, die Hass verbreitet


Dass eine so große Institution wie die Kirche von Schweden landesweit Kirchenkollekten sammelt, um eine Schule zu unterstützen, die Hass und Kriegstreiberei verbreitet, sollte zweifellos als enorm problematisch angesehen werden. Abgebildet: Kathedrale von Uppsala, Sitz der Kirche von Schweden.

Von Nima Gholam Ali Pour, Gatestone Institute

  • Obwohl die Schwedische Schule des Guten Hirten von der Schwedischen Jerusalem-Gesellschaft als friedensfördernde Schule vermarktet wird, hat Tobias Petersson, Direktor der Denkfabrik "Perspektive auf Israel", enthüllt, dass die von der Schwedischen Schule des Guten Hirten verwendeten Lehrbücher Dschihadi-Inhalte enthalten, die zum Heiligen Krieg gegen den Staat Israel aufrufen. Außerdem werden Juden in diesen Lehrbüchern als Lügner und korrupt beschrieben.
  • Dass eine so große Institution wie die Kirche von Schweden landesweit Kirchenkollekten sammelt, um eine Schule zu unterstützen, die Hass und Kriegstreiberei verbreitet, sollte zweifellos als enorm problematisch angesehen werden.
  • Um zu verstehen, wie schädlich diese Situation ist: Können Sie sich vorstellen, was passieren würde, wenn eine der größten Institutionen Israels – oder eines beliebigen anderen Landes – Geld sammeln würde, um eine Schule zu unterstützen, die Kindern beibringt, Schweden zu hassen und Terroristen zu feiern, die Schweden getötet haben? Es wäre natürlich ein großer Skandal und völlig inakzeptabel. Doch in Schweden geschieht genau das.

Die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft, gegründet 1900, hat ihre Mission der karitativen Arbeit in Jerusalem und Bethlehem gewidmet. Seit mehreren Jahrzehnten ist die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft jedoch dem jüdischen Staat Israel feindlich gesinnt. Der Verband hat drei offizielle Ziele in den palästinensischen Gebieten:

  • Stärkung der Position von Frauen
  • Beitrag zu Frieden und Versöhnung leisten
  • Stärkung der christlichen Minderheit

Trotz dieser edlen Ziele veröffentlicht die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft eine Zeitschrift, in der der Inhalt, obwohl oft über Israel, einen äußerst feindlichen und voreingenommenen Ton hat. In der ersten Ausgabe der Zeitschrift von 2018 kann man ein Interview mit einer palästinensischen Schulleiterin lesen, in dem sie erklärt:

"Wir haben so viele Jahre lang gelitten und leiden vielleicht noch ein paar Jahre, aber es ist unfair, unsere Hauptstadt jemand anderem zu geben. Warum nicht teilen?"

In der selben Ausgabe sagt der Bischof der Lutherischen Kirche in Jordanien, der das antisemitische Kairos-Palästina-Dokument unterstützt, in einem Interview:

"Das auserwählte Volk – auch wir Christen, auch ich, nicht nur das jüdische Volk. Auserwählt zu werden, kann niemals auf Kosten eines anderen geschehen."

In der selben Ausgabe, in einem Interview mit dem palästinensischen Politiker Mustafa Barghouti, vergleicht er den Staat Israel mit der Apartheid in Südafrika. Es ist wichtig zu betonen, dass, als Barghouti diesen Vergleich während des Interviews zog, keine kritischen Fragen an ihn gestellt wurden. Es gab auch keine Vertreter der israelischen Seite, die dort Kommentare abgeben oder irgendeine Art von Widerrede vorbringen durften. Was in der Folge den Inhalt der Zeitschrift der Organisation durchdringt, ist Dämonisierung Israels.

Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder der Schwedischen Jerusalem-Gesellschaft war oder ist bei einer der größten Institutionen Schwedens, der Kirche von Schweden, beschäftigt – und umgekehrt hat die Kirche von Schweden einen offiziellen Vertreter im Vorstand der Schwedischen Jerusalem-Gesellschaft. Dass eine israelfeindliche Vereinigung eine enge Beziehung zur Kirche von Schweden hat, ist keine Überraschung: Dieser Autor hat früher schon aufgezeigt, dass und wie die Kirche von Schweden das falsche, stark verzerrte Kairos-Palästina-Dokument unterstützt.

Die Hauptaktivität der Schwedischen Jerusalem-Gesellschaft in den palästinensischen Gebieten scheint nun darin zu bestehen, finanzielle Unterstützung für die Schwedische Schule des Guten Hirten in Bethlehem zu erbringen. Obwohl die Schule, die eine Ausbildung von der ersten Klasse der Grundschule bis zum Gymnasium anbietet, offiziell eine christliche Schule ist, kommen 98% ihrer Schüler aus muslimischen Häusern.

Obwohl die Schwedische Schule des Guten Hirten von der Schwedischen Jerusalem-Gesellschaft als friedensfördernde Schule vermarktet wird, hat Tobias Petersson, Direktor der Denkfabrik "Perspektive auf Israel", enthüllt, dass die von der Schwedischen Schule des Guten Hirten verwendeten Lehrbücher Dschihadi- Inhalte haben, die zum Heiligen Krieg gegen den Staat Israel aufrufen.

Die Lehrbücher feiern den palästinensischen Terroristen Dalal al-Mughrabi, der zu einer Gruppe von 11 Terroristen gehörte, die am 11. März 1978 in Israel 38 Zivilisten, darunter 13 Kinder, ermordet haben. Außerdem werden Juden in diesen Lehrbüchern als Lügner und korrupt beschrieben. Petersson hat den Inhalt der Schulbücher mit in Schweden lebenden arabischen Übersetzern nachgeprüft. Er hat sogar die Übersetzungen überprüft, indem er Zweitgutachten eingeholt hat, um ihre Korrektheit zu bestätigen.

Karten in den Schulbüchern und an den Wänden der Schwedischen Schule des Guten Hirten zeigen nicht den Staat Israel, sondern die Umrisse Israels wurden durch die identischen Umrisse des "Staates Palästina" ersetzt. Die Schule hat ihre Arme für den umstrittenen palästinensischen griechisch-orthodoxen Erzbischof Atallah Hanna geöffnet, der dafür bekannt ist, Terroristen zu lobpreisen und hasserfüllte Worte gegen Israel zu finden.

Die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft sammelt nach Informationen auf ihrer Website jährlich etwa 1,8 Millionen schwedische Kronen (etwa 167.000 Euro), um die Schwedische Schule des guten Hirten in Bethlehem zu unterstützen. In Schweden kann sich jeder dafür entscheiden, Schulen zu finanzieren, die Kinder mit Dschihadismus, Antisemitismus und allgemeiner Kriegstreiberei indoktrinieren, auch wenn es unethisch ist. Das Problem ist, dass 65 % des Geldes, das der Schwedischen Jerusalem-Gesellschaft zur Verfügung gestellt wird, aus den Kollekten der Kirche von Schweden stammen, die in ganz Schweden von Mitgliedern der Gemeinden kommen, die kein Interesse daran haben, eine solche Indoktrination zu unterstützen, und die wahrscheinlich jegliche Form von Gewalt verabscheuen.

Mitglieder der Kirche von Schweden teilen nicht immer die Feindseligkeit gegenüber Israel, die der Klerus unterstützt. Die meisten sind normale Menschen, die automatisch Kirchenmitglieder wurden, als die Schwedische Kirche eine offizielle Landeskirche war, vor dem Jahr 2000, als alle schwedischen Bürger automatisch Mitglieder der Kirche wurden.

Die Kirche von Schweden, die als Landeskirche begann, war bis zum Jahr 2000 ein offizieller Teil des schwedischen Staates. Seitdem ist sie eine der größten Institutionen Schwedens und hat einen "besonderen Beziehungsstatus" zum Staat. Die Kirche erhebt Bestattungsgebühren von allen Einwohnern Schwedens, unabhängig von der Religion, die sie praktizieren, und trägt die Verantwortung für die Bestattungsaktivitäten, außer in den Gemeinden Stockholm und Tranås. Derzeit sind 57,7% der schwedischen Bevölkerung Mitglieder der Kirche von Schweden, was bedeutet, dass die Kirche von Schweden von einer Gesamtbevölkerung von nicht ganz zehn Millionen etwa 5,9 Millionen Mitglieder hat.

Dass eine so große Institution landesweit Kirchenkollekten sammelt, um eine Schule zu unterstützen, die Hass und Kriegstreiberei verbreitet, sollte zweifellos als enorm problematisch angesehen werden. Diese Praktik zeigt auch, dass die schwedische Hilfe nicht nur an Organisationen geht, die Hass verbreiten, sondern auch, dass große Institutionen in Schweden Rückkanäle geöffnet haben, um jedes Jahr Millionen von schwedischen Kronen in Schulen wie die Schwedische Schule des Guten Hirten zu stecken, die ebenfalls Hass verbreiten.

Um zu verstehen, wie schädlich diese Situation ist: Können Sie sich vorstellen, was passieren würde, wenn eine der größten Institutionen Israels – oder eines beliebigen anderen Landes – Geld sammeln würde, um eine Schule zu unterstützen, die Kindern beibringt, Schweden zu hassen und Terroristen zu feiern, die Schweden getötet haben? Es wäre natürlich ein großer Skandal und völlig inakzeptabel. Doch in Schweden geschieht genau das.

Dass Geld in den Gemeinden der Kirche von Schweden gesammelt und über die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft an die Schwedische Schule des Guten Hirten geschickt wird, ist nichts, was die Kirche von Schweden leugnen würde. Die Kirche anerkennt auch, dass Antisemitismus und Dschihadismus in den Schulbüchern vorkommen können. Als der Verein der Schwedisch-Israelischen Freundschaft eine Besprechung mit der Kirche von Schweden über die Schwedische Schule des Guten Hirten und andere solche Schulen im Westjordanland, die von der Kirche von Schweden unterstützt wurden, abhielt, sagte der Direktor für internationales der Kirche von Schweden, Erik Lysén, dass die in den Schulen vermittelten Werte das im Unterricht verwendete Material überwiegen. Er fügte hinzu:

"Die Frage der Unterrichtsmaterialien ist Teil des laufenden Dialogs, den die Schwedische Jerusalem-Gesellschaft mit der Schulleitung führt, und das Thema wird später wieder aufgegriffen werden."

Es ist bedauerlich, dass eine der größten offiziellen Institutionen Schwedens, insbesondere eine Kirche, tatsächlich Mittel zur Förderung eines tödlichen Konflikts zwischen Palästinensern und Israel bereitstellt, indem sie eine Schule unterstützt, die jungen Palästinensern das Hassen beibringt. Eine Kirche, die Hass finanziert, kann niemals eine Stimme für den Frieden in der Welt oder ein Beispiel für moralisches Verhalten sein.

 

Gatestone Institute - Nima Gholam Ali Pour ist Politikberater der Schweden-Demokraten in der schwedischen Gemeinde Malmö. Er ist Autor der schwedischen Bücher "Därför är mångkultur förtryck" ("Warum Multikulturalismus Unterdrückung ist") und "Allah bestämmer inte I Sverige" ("Allah entscheidet nicht in Schweden"). - Übersetzt von Daniel Heiniger.


Autor: Gatestone Institute
Bild Quelle: Jarvis/Wikimedia Commons


Dienstag, 05 November 2019









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