Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet


Der Spiegel stilisiert die griechischen Flüchtlingslager zur Vorhölle:

Ihr Kinderlein kommet

Robert Habeck behauptet, die Lage in den Lagern auf den ägäischen Inseln „spottet jeder Beschreibung“. Das tut sie nicht. Die katholische Theologie kennt zum Beispiel den sogenannten Limbus: Das lateinische Wort für „Saum“ oder „Rand“ beschreibt eine Vorhölle, reserviert für die Seelen ungetauft gestorbener Kinder. Der Weg in den Himmel ist ihnen versperrt. Es ist ein Ort, an dem die Verzweiflung gezielt auf Dauer angelegt ist.

(Spiegel)

Von Aron Sperber

Und auch die BILD ist passend zur Weihnachtszeit wieder im „Ihr Kinderlein kommet“-Modus von 2015.

Es ist bezeichnend, dass es erst die Weihnachtstage braucht, damit über die dramatischen Zustände im Flüchtlingslager auf Lesbos diskutiert wird.

Ich war Mitte Dezember dort, habe die hustenden Kinder in den durchnässten Zelten gesehen. Wenn Robert Habeck jetzt sagt, dass sie dort „rausgeholt“ werden müssen, dann hat er grundsätzlich recht.

(BILD)

Dass sich in den griechischen Lagern zum überwiegenden Teil Männer aus Pakistan und eben nicht Kinder aus Syrien aufhalten, braucht man den Lesern ja nicht unter die Nase zu reiben.

Da die Jihadisten gerade Teile ihrer letzten Hochburg in idlib verlieren, gibt es außerdem wohl bald die Chance auch ein paar echte Syrer (Jihadisten mit ihren Familien) für die Überfahrt auf die griechischen „Höllen“-Inseln zu gewinnen. Es ist also alles angerichtet, um Mutti erneut durch den grünen Reifen springen zu lassen.

Kurz wird diesmal kein Spielverderber sein. Mittlerweile ist die von seinem Oligarchen Benko gekaufte österreichische Krone wieder zum Spiegelbild der deutschen BILD geworden, die Kurz in eine Ehe mit den Grüninnen hineinjubelt, wie die BILD Merkel in die Flüchtlingskrise hineingejubelt hatte.

 


Autor: Aron Sperber
Bild Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]


Dienstag, 24 Dezember 2019