Die Geringschätzung und die politisch gewollte Ausblendung des jüdischen Beitrags zum sowjetischen Sieg 1945

Die Geringschätzung und die politisch gewollte Ausblendung des jüdischen Beitrags zum sowjetischen Sieg 1945


Die Sowjetunion zahlte den höchsten Blutzoll des Zweiten Weltkriegs – nach neuen Schätzungen sogar mit weit mehr als 20 Millionen Opfern. Der jüdische Anteil an den sowjetischen Kriegsanstrengungen und Kriegsopfern wurde jedoch damals wie heute bewusst kleingeredet.

Die Geringschätzung und die politisch gewollte Ausblendung des jüdischen Beitrags zum sowjetischen Sieg 1945

Von David Szymanowski

Am frühen Morgen des 9. Mai 1945 wachte ich von Freudenschreien auf: „Der Krieg ist vorbei! Deutsche – kaputt!“ Im Innenhof umarmten sich alle Nachbarn, die sonst so zurückhaltenden Sibirier, lachend und weinend. Schließlich kämpften in fast jeder Familie Väter und Kinder, und viele von ihnen starben. Ich rannte zur Schule, wo man uns sagte, dass es keinen Unterricht geben wird. Und wir, die Achtklässler, gingen zusammen mit den Menschenmassen auf die Hauptstraße von Krasnojarsk. Vor uns, taumelnd, ein Soldat mit verbundenem Kopf und „Katjuscha“ schreiend. Wir umarmten ihn und gingen weiter, militärisch-patriotische Lieder singend, bewegten wir uns dem ersten friedlichen Tag zu ...

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Autor: Jüdische Rundschau
Bild Quelle: Vitold Muratov -скан, усиление контрата, дигитализация / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)


Freitag, 08 Mai 2020

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