Mit schwarzem Bart in rechter Statistik?

Mit schwarzem Bart in rechter Statistik?


Es kann sich lohnen, auf Statistiken einen genaueren Blick zu werfen.

Mit schwarzem Bart in rechter Statistik?

Von Aron Sperber

"Der tätliche Angriff auf den Präsidenten der Jüdischen Gemeinde Graz, Elie Rosen, hat in Österreich große Empörung ausgelöst. Rosen war Samstagabend vor dem Gemeindehaus von einem Unbekannten mit einem Holzprügel, offenbar ein Baseballschläger, attackiert worden.

Am Sonntagvormittag schickte die steirische Polizei Fotos von dem Mann aus, der für den Angriff auf Rosen und Sachbeschädigungen an der Grazer Synagoge verantwortlich sein könnte. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um eine männliche Person, ca. 20 bis 35 Jahre alt, 170 Zentimeter groß, schlank, mit schwarzem Vollbart."

(ORF)

Ein schwarzer Vollbart hindert jedoch nicht daran, die Tat als rechts zu verbuchen. Schon im ORF-Beitrag wird Vorarbeit geleistet, um diese Zählweise zu ermöglichen.

Zwar kommt der ORF auch nicht darum herum, dass Fahndungsfoto mit dem schwarzen Bart zu veröffentlichen.

Die Ideologie, die schwarzbärtige Männer zu solchen antisemitischen Taten motiviert, wird jedoch mit keinem Wort erwähnt.

So bleibt nur die rechte Tat übrig.

Da schwarzbärtige Menschen aber grundsätzlich nicht rechte Rassisten sein können, landen die Taten in der Statistik natürlich bei rechten Straftaten.

"Berlin – Die Zahl der fremdenfeindlichen Straftaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent auf rund 7.700 gestiegen. Einen ähnlich hohen Anstieg verzeichneten die Sicherheitsbehörden bei antisemitisch motivierten Straftaten.

Seehofer betonte, dass knapp 90 Prozent der 1.799 antisemitischen Straftaten des vergangenen Jahres dem „Phänomenbereich rechts“ zuzuordnen seien."

Wer diese „Zuordnung“ in Frage stellt, begeht wohl gleich das nächste „rechte Hassverbrechen“ für die Statistik. Orwell lässt grüssen.

Selbst die politisch korrekte EU-Menschenrechtsagentur kam in einer großen Antisemitismus-Studie zu einem Ergebnis, das im krassen Widerspruch zu den offiziellen deutschen Zahlen stand:

"Gefragt wurde schließlich auch nach den Tätern. Knapp ein Drittel der Befragten konnte zu diesen keine näheren Angaben machen. Knapp ein Drittel gibt an, die Täter hätten einen extremen muslimischen Hintergrund gehabt – in Deutschland ist der Anteil mit 41 Prozent am höchsten –, Täter mit linkem Hintergrund werden in 21 (Deutschland sechzehn), solche mit rechtsextremem Hintergrund in dreizehn (Deutschland zwanzig) und solche mit einem extremen christlich geprägten Hintergrund in fünf Prozent der Fälle genannt."

(FAZ)

tatt 90% wurden von jüdischen Opfern lediglich 20% als Täter bei Gewalttaten genannt. Die klare Mehrheit waren jedoch mit 41% muslimische Täter. Die Zahlen betreffen Gewalttaten. Das Verhältnis könnte natürlich bei antijüdischen Schmierereien oder Postings im Internet ein wenig anders sein.

Persönlich habe ich jedoch den Eindruck, dass sich Muslime gerade im Internet besonders bedenkenlos antisemitisch äußern, da es aufgrund des Kulturbonus, den linke Richter ihnen als durch Israel gekränkte Muslime gewähren, kaum zu Verurteilungen kommt.

Wie die Zahlen vermutlich zustande kommen, wurde schon öfters aufgezeigt. Unter „Phänomenbereich rechts“ wird einfach jede Gewalttat, jede Beschimpfung, jede Schmiererei und jedes Posting, das nicht eindeutig einer linken oder islamistischen Gruppe zuordenbar ist, subsumiert, selbst wenn die Täter „Mohamed“ oder „Ali“ hießen.

Wer den Antisemitismus ernsthaft bekämpfen will, darf nicht seine wahren Ursachen verschleiern und den Tätern damit die Absolution erteilen.

Wenn man ein Problem nicht beim Namen nennen will, wird man es kaum ernsthaft lösen können. Warum sollten Muslime sich bessern, wenn ohnehin immer die rechten Deutschen schuldig sind?

 


Autor: Aron Sperber
Bild Quelle: Screenshot


Sonntag, 23 August 2020

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