Impf-Krieg: EU droht Großbritannien

Impf-Krieg: EU droht Großbritannien


Um sich am relativen Impf-Erfolg des Vereinigten Königreichs zu rächen, droht Europa unter deutscher Führung nun, alle Impfstofflieferungen nach Brexit-Britannien zu stoppen.

Impf-Krieg: EU droht Großbritannien

Von Ramiro Fulano

Man muss es sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen, meine Damen und Herren: Die EU will dem Hersteller des weltweit erfolgversprechendsten Covid-19-Vakzins, dem britisch-schwedischen Astra-Zeneca-Konzern, den Export seiner Produkte ins Vereinigte Königreich nur noch unter Auflagen gestatten. Nach der Devise „Meins ist meins - und Deins ist auch meins“ soll hier offensichtlich die Enteignung unternehmerischen Kapitals erfolgen, um das skandalöse Versagen der EU zu kaschieren.

Zum Hintergrund: Wie jeder weiß, der in den letzten Wochen zumindest die Bild-Zeitung gelesen hat, hat die EU die von ihr benötigten Impf-Dosen „zu knapp und zu spät“ bestellt. Ganz richtig: Dieselbe EU, die ihre Erfüllungsgehilfen (Beamten, Abgeordnete, Lobbyisten und andere Eurokraten) geradezu ungebührlich üppig entlohnt, stellt sich auf einmal ganz untypisch knauserig und knickerig an, seit es um die Gesundheit ihrer Untertanen geht - die den ganzen aufgeblähten EU-Apparat durch ständig steigende Steuern, Inflation und vorenthaltene Sozialleistungen finanzieren.

Dass man an der Gesundheit an der falschen Stelle spart, ist nicht erst seit gestern bekannt. Nun, da das Ein-Euro-Imperium mit seiner völlig vergeigten Impf-Strategie nicht mal den Anschluss an Schwellenländer wie Argentinien halten kann (wo Sputnik-V geimpft wird), ist das Geschrei groß: Wie kann es sein, dass die EU mal wieder mit maximalem Aufwand minimale Ergebnisse erzielt? Wie gesagt: Zu spät und zu knapp bestellt. Und für alle Angestellten im öffentlichen Dienst noch mal zum Mitschreiben: Kein Hersteller kann es sich leisten, seine Produkte für einen Kunden zurückzulegen, der wochenlang nicht weiß, ob er es lieber kariert, gestreift oder getupft haben möchte.

Und so war es wohl mit der EU: Zunächst mal wusste man und frau in Brüssel nicht, ob man Astra Zeneca überhaupt eine Zulassung für einen Corona-Impfstoff erteilt. Denn zu groß war die Lust der EU, sich an diesem britischen Forschungserfolg für die soeben erlittene Schlappe namens Brexit zu rächen. Dann wurden Länder, die eigenständig bestellen, zurückgepfiffen, weil man einen großzügigen „Mengenrabatt“ herausfeilschen wollte - Leben und Gesundheit wurden von der EU wie auf einem billigen Bazar verhökert. Zehntausende starben vermeidliche Tode. Mit dem Ergebnis, dass Astra Zeneca sich entschied, die Früchte seiner Arbeit vorzugsweise dort zu verkaufen, wo seine Leistungen angemessen honoriert werden. Und wo es zunächst mal darum geht, Menschenleben zu retten - und erst in zweiter Linie um „Politik“ und anderen Wahn.

Und all das vor dem Hintergrund, dass die EU - vermutlich auf deutschen Wunsch - mit dem BioNTech-Präparat auf ein Produkt gesetzt hatte, das bereits jetzt auf dem globalen Impfstoffmarkt nur ein Nischendasein fristet: praxisfern und viel zu kompliziert im Handling, von daher komplett unbrauchbar für drei Viertel der Welt. Und damit aber genau das, worauf die Brüsseler Beamtendiktatur anscheinend gewartet hat: ein Produkt, das sich vermutlich nicht aufgrund seiner Meriten im Markt durchsetzen kann, sondern vor allem durch pseudostaatliche Sanktionen - auf dem Amtsweg.

Aus dieser selbstverschuldeten, aussichtlosen Lage versuchte die EU sich gestern mit einem Zangenmanöver zu befreien, denn da haben das „Handelsblatt“ und die bereits erwähnte Bild-Zeitung rhetorisch Richtung Polen, äh: Brexit-Britannien zurückgeschossen. Dass der Astra-Zeneca-Wirkstoff bei Senioren „nur zu 8%“ wirksam wäre, hieß es da. Der Hersteller widerspricht und kann vermutlich in Studien beweisen, dass 100% der über 65-jährigen nach der zweiten Dosis Antikörper gegen das sogenannte Spike-Protein des Corona-Virus entwickeln (und somit theoretisch immunisiert sind). Woher die deutsche Journaille ihre vermeintlich bahnbrechenden Erkenntnisse hatte? Aus „anonymen Quellen“. Ach so. Haben sie sich das nun auf der Schnitzel-Piste ausgedacht? Oder dort, wohin auch der Kaiser zu Fuß geht? Lustig, wenn sich solche Leute dann auch noch über britischen „Boulevard-Journalismus“ beklagen.

Doch leider blieb es nicht bei diesen peinlichen Kleckereien. Denn wenn in der EU etwas Methode hat, dann der Wahnsinn. Der Verlust der Scham indes ist das erste Anzeichen klinischen Irreseins, sagt Dr. Siegmund Freud. Die EU hat den Impf-Streit mit dem Vereinigten Königreich heute um eine Stufe eskaliert und will dem Hersteller des weltweiten erfolgversprechendsten Covid-19-Vakzins den Export seiner Produkte nach Großbritannien nur noch unter Auflagen gestatten. Das kommt einer Enteignung des Unternehmens gleich, denn selbstverständlich gehören die Ergebnisse betrieblicher Tätigkeit Astra Zeneca und nicht der EU (zumindest vor Steuer). In Zukunft werden es sich globale Multis wohl zweimal überlegen, Produktionsstandorte in der EU zu betreiben, wenn die Brüsseler Junta ihnen diese im Handstreich wegnehmen kann. Würde man Volkswagen den Export seiner Produkte untersagen, solange in der EU noch nicht derselbe Motorisierungsgrad erreicht ist, wie in anderen Ländern der Welt?

Zuvor hatte die EU bereits ein erschreckendes Maß an wirtschaftswissenschaftlicher Unbildung an den Tag gelegt, als der Sprecher von Frau VDL davon schwafelte, man hätte in Astra Zeneca „investiert“. Das hat man durchaus nicht, sondern man hat die Produktion und Entwicklung eines Impfstoffs durch Optionen auf 80 Millionen Impfdosen geködert - um dem Unternehmen einen Markt für seine Produkte in Aussicht  zu stellen. Aber dann hatte die EU sich zwei Monate lang nicht zu einer Genehmigung des britisch-schwedischen Vakzins durchringen können. Zum einen vermutlich, um sich auf Kosten seiner Untertanen am britischen Brexit zu rächen. Und zum anderen, um dem BioNTech-Präparat, das sich im Markt mit jeder Woche schwerer tut, etwas Rückendeckung zu geben.

Mit dem Ergebnis, dass man in der EU nicht mal die Hälfte der britischen Impfquote erzielt hat und in Großbritannien allein in den letzten drei Tagen mehr Menschen geimpft wurden als in Frankreich seit Beginn der der dortigen Impfkampagne - vor vier Wochen. Und jetzt alle: „Die EU, die EU, die hat immer Recht“ - zehntausende Tote gehen aufs natürlich nicht vorhandene Gewissen der Brüsseler Beamtendiktatur.

Wer gelernt hat, über den Rand des engen europäischen Mustopfs zu blicken, kann sich ausmalen, wie die heutige Entscheidung der EU in Großbritannien ankommt. Nicht zufrieden damit, zehntausenden von EU-Insassen das Leben gekostet zu haben, schickt sich das Projekt Europa nun wieder an, unschuldige Briten ums Leben zu bringen, indem es ihnen die von HMG zugesagte Schutzimpfung unmöglich macht. Die Wirkung auf die öffentliche Wahrnehmung könnte nicht schlimmer sein. Nicht einmal einen Monat, nachdem Europa unter deutscher Führung das Vereinigte Königreich aus seinem Orbit entlassen musste, schickt Brüssel sich an, dort weiterzumachen, wo es 1945 aufhören musste - als deutsche Europa-Politik noch in Berlin gemacht wurde.

Man fühlt sich einfach nur angeekelt von diesem EU-Schweinestall.


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle:


Donnerstag, 28 Januar 2021

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